Mischwälder schützen vor Folgen der Klimakrise

Waldschützer fordern höhere Finanzhilfen für den Erhalt naturnaher Wälder und Moore. Durch den Schutz könnte zum Beispiel dürrebedingten Waldbränden zukünftig wirksamer vorgebeugt werden.

Zum Tag des Baumes am 25. April forderten unter anderem Waldexpert/innen von Greenpeace und der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dass die Bundesregierung ihre Finanzhilfen auch auf den Schutz von Wäldern ausweitet. Die Fachleute sind sich einig, dass naturnahe Wälder und Moore stärker geschützt und ihre Renaturierung gefördert werden sollte. Der Anstieg von Dürren und Bränden verursache hohe Kosten, gefährdet Existenzen und Wirke der biologischen Vielfalt entgegen. Zudem würde eine geringere Verwendung von Brennholz dazu beitragen, den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu senken.

 

Naturnahe Mischwälder gelten als wirksamer Schutz vor Waldbränden und anderen Folgen des Klimawandels. Untersuchungen von Wissenschaftler/innen haben gezeigt, dass diese Wälder mehr Wasser speichern können, bei hohen Temperaturen kühler als Fichten- oder Kiefernplantagen bleiben und weniger feueranfällig sind.

 

Zur Pressemitteilung

Naturnahe Wälder können die Folgen der Klimakrise abschwächen und benötigen besonderen Schutz. | © iStock/Armastas

Naturnahe Wälder können die Folgen der Klimakrise abschwächen und benötigen besonderen Schutz. | © iStock/Armastas

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