Kiebitz, Austernfischer & Co. – mehr Nachwuchs bei Wiesenbrütern durch Nest- und Kükenschutz

Bei diesem Projekt schützen Landwirte und Biologen die Gelege und Küken von gefährdeten Wiesenvögeln auf Ackerflächen, indem sie den Brutbereich aus der Bewirtschaftung nehmen. Solche Maßnahmen führen nachweislich zu einem höheren Bruterfolg.

Finden sich Gelege von Wiesenbrütern auf unbearbeiteten Ackerflächen, werden diese auf einem Gebiet von 0,5 bis mehreren Hektar aus der Bewirtschaftung genommen. Die beteiligten Landwirte erhalten eine finanzielle Entschädigung. Zudem wurden die landwirtschaftlichen Akteure für die Umweltanforderungen schützenswerter Vogelarten sensibilisiert. Beim Monitoring arbeiteten haupt- und ehrenamtlichen Naturschützer zusammen und meldeten brutverdächtige Wiesenvögel.

 

Zur Projektbeschreibung auf der UN-Dekade-Website.

Gut getarnt in den Maisstoppeln: ein Kiebitzgelege. | ©S.Jansen

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