Intensive Landwirtschaft bedroht die deutsche Natur

Der Zustand der Natur in Deutschland ist in der Fläche unterschiedlich – mal besser mal schlechter. Insgesamt geht es der Natur aber nicht gut genug. Das geht aus dem aktuellen „Bericht zur Lage der Natur“ des Bundesamts für Naturschutz hervor.

Aktuell beeinträchtigt vor allem die intensive Landwirtschaft die Naturvielfalt. Wichtige Ökosysteme, wie blütenreiche Wiesen und Weiden, gehen durch diese Form der Bewirtschaftung zurück. Die Folge: Die Vielfalt von Schmetterlingen und anderen Insekten geht zurück. Auch bei Vogelarten wie dem Kiebitz oder dem Rebhuhn werden starke Verluste verzeichnet. Die Expert/innen fordern daher, dass der Schutz des Grünlands sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene verbessert werden solle. Doch nicht nur in der Agrarlandschaft ist die Biodiversität auf dem Rückzug, auch viele Seen und Moore befinden sich in einem schlechten ökologischen Zustand.

 

Positive Entwicklungen der Natur wurden dort festgestellt, wo aktiv in Naturschutz investiert werde. Viele Buchenwälder Deutschlands erholten sich im Vergleich zu früheren Untersuchungen und auch alpine Heiden und Gebüsche befinden sich in einem günstigen Zustand. Maßnahmen wie die Renaturierung von Flüssen und die naturnahe Nutzung von Wäldern fördere die Tier- und Pflanzenvielfalt und trage gleichzeitig zum Klimaschutz bei.

 

Zur Pressemitteilung

Cover des Berichts zur Lage der Natur in Deutschland | © BfN / BMU

Cover des Berichts zur Lage der Natur in Deutschland | © BfN / BMU

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