Forscherteam untersucht Veränderungen der biologischen Vielfalt

In einer Studie hat ein internationales Forscherteam die Veränderung der Artenzusammensetzung in Ökosystemen untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass lokale Entwicklungen nicht unbedingt auch den globalen Artenverlust widerspiegeln.

Wissenschaftler/innen haben untersucht, wie sich die Anzahl der Arten und deren Zusammensetzung in Ökosystem mit der Zeit verändern. Das Ergebnis: Die Artenzusammensetzung verändert sich in allen Ökosystemen, doch die lokalen Entwicklungen weisen zum Teil deutliche Unterschiede auf. So stellte das Forscherteam fest, dass sich die Zusammensetzung in marinen Ökosystemen schneller entwickelt als an Land. Die Ursache hierfür könnte darin liegen, dass marine Arten empfindlicher auf die globale Erwärmung reagieren.

 

Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung ist, dass sich Arten in lokalen Gemeinschaften zwar stark verändern, die Zahl der Arten im Durchschnitt aber oft gleich bleibt. Das bedeutet, dass sich aus lokalen Entwicklungen nicht immer Schlüsse auf globale Veränderungen der Artenvielfalt ziehen lassen. Die Ergebnisse der Forschung sollen helfen, zu erkennen, wo und wie sich die Biodiversität verändert, um so gezielte Maßnahmen in den jeweiligen Regionen ergreifen zu können.

 

Weitere Informationen zur Studie gibt es hier.

In den marinen Tropen sind die Veränderungen der biologischen Vielfalt am stärksten.

In den marinen Tropen sind die Veränderungen der biologischen Vielfalt am stärksten.

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld