Fördern von Biodiversität in Städten

Der Erfindungsreichtum von Spatzen, wenn's um die Nahrungssuche geht. Kaninchen, die in Städten anders bauen als auf dem Land.

Symbiotische Beziehungen zwischen Pilzen und Algen im Stadtpark: Biodiversität findet sich auch im städtischen Raum – wenn auch oft erst auf den zweiten Blick. 

Forscher der Universität Trier haben die biologische Vielfalt in 75 Städten untersucht und empfehlen, ihren positiven Effekt für die Menschen stärker zu berücksichtigen. Neben Ökosystemleistungen wie der Verbesserung der Luftqualität bietet Biodiversität in Städten für viele Menschen einen wichtigen Kontaktpunkt zur Natur.

Was aber nützt der biologischen Vielfalt in Städten? Die Ergebnisse der Metastudie stellen zwei zentrale Faktoren heraus: die Größe eines Lebensraums (mind. 50 ha sind notwendig, damit empfindliche Arten überleben können) und Korridore, die verschiedene Rückzugsinseln verbinden. Ein solches Netzwerk ermöglicht den Austausch zwischen den Arten, eine Vergrößerung ihrer Lebensräume verbessert ihre Überlebenschancen.

Auch zwei der jüngst ausgezeichneten UN-Dekade-Projekte beschäftigen sich mit dem Thema biologische Vielfalt in stark bebauten Gebieten. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website.

Ganze Meldung bei der Uni Trier lesen.

Spatzenmahlzeit. Foto: paisan191 – Fotolia.com

Spatzenmahlzeit. Foto: paisan191 – Fotolia.com

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