Die neuen UN-Dekade-Projekte auf einen Blick

Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen: Das Projekt vom Haus kirchlicher Dienste will Friedhöfe systematisch ökologisch aufwerten und die biologische Vielfalt steigern. Der innovative Ansatz integriert die ökologische Umgestaltung von Friedhöfen in ein umfassendes Umwelt-Managementsystem und berücksichtigt dabei auch ökonomische Interessen.

Die Aitrachaue – mehr Biodiversität durch Flurneuordnung: Die Renaturierung der Aitrachaue bildet einen wichtigen ökologischen Trittstein im bayerischen Biotopverbund: Die Aitrach verbindet überregional bedeutsame Biotope in den Donauauen mit den Lebensräumen im Donau-Isar-Hügelland. Zugleich steigern die Maßnahmen die biologische Vielfalt in dem ca. 130 ha großen Gebiet, das zuvor intensiv landwirtschaftlich genutzt wurde. 

 

Ackerwildkrautprojekt: Unkraut vergeht nicht - stimmt nicht!: Der Erhalt heimischer Ackerwildkräuter ist Ziel dieses Projekts. Die Samen ausgewählter Arten werden in verschiedenen Naturräumen gesammelt, vermehrt, auf extensiv bewirtschafteten Ackerflächen der Stiftung ausgesät und kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird wieder ausgezeichnet, weil das Konzept nun bundesweit fortgeführt wird.

 

Kinder-Garten im Kindergarten – Gemeinsam Vielfalt entdecken!: Das bundesweite Netzwerk verbindet 200 Kindergärten, die das Thema biologische Vielfalt in ihr pädagogisches Konzept eingebunden haben. Es bündelt und verbreitet Know-how zur Vermittlung biologischer Vielfalt in Kindergärten, u.a. in Workshops. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt gefördert. Eine professionelle Kommunikationsagentur unterstützt Kindergärten bei der Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

Wildblumen auf Freiflächen ist nur eine Maßnahme, um die biologische Vielfalt auf Friedhöfen zu erhöhen. | ©Gust

Auch den Biber trifft man wieder in der Aitrach. | ©Projektträger

Das Acker-Löwenmäulchen gehört zu den Wildkrautarten des Projekts. | ©Projektträger

Hochbeet in einem Waldorfkindergarten des Netzwerks. | ©Julia Schmack, FiBL

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