Die neuen Projekte im Überblick

Seit dem letzten Newsletter wurden sehr viele neue UN-Dekade-Projekte ausgezeichnet. Wir stellen Sie Ihnen in den nächsten Newslettern kompakt dosiert alle kurz vor.

Sichere Bank für alte Sorten

Kapitän Wedding, Blauhilde und Fürst Engliatscheff tummeln sich zusammen mit anderen alten und seltenen Nutzpflanzensorten im Genbänkle. Die Onlinedatenbank hat sich dem Erhalt solcher Kulturpflanzen und kulinarischer Schätze verschrieben. Das Besondere: Sie setzt auf die Vernetzung der Akteure und den Austausch von regionalem Saatgut.

Generation W – natürliche Verjüngung im Wald

Um den Modellforst „Hochpochtener Wald“ auf den Klimawandel vorzubereiten, darf die nächste Baumgeneration hier natürlich nachwachsen – das ist Teil des naturnahen Bewirtschaftungskonzepts. Im Projekt Klimastabile Wälder bilden eine Vielzahl von Baumarten unterschiedlichen Alters daher struktur- und artenreiche Laubmischwälder, in denen sich seltene Tierarten wie Wildkatze und Schwarzstorch wohlfühlen.

Grün to go

Nomen est omen beim Projekt Grün in die Stadt. Der Bundesverband Garten, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) setzt sich für mehr innerstädtische Grünflächen ein. Mit zahlreichen Aktivitäten macht der Verband auf deren vielfältige Funktionen aufmerksam. Zentrales Element der bundesweiten Kampagne ist eine Roadshow in deutschen Großstädten.

Der leckere Honig von nebenan

Wer Honig mag, sollte doch den aus der Nachbarschaft essen können, dachten sich die Initiatoren des Projekts nearBees – Erhalt der Artenvielfalt mit lokalem Honig. Sie entwickelten daher eine Onlineplattform, die den Kontakt zwischen lokalen Imkern und Honigliebhabern aus der Umgebung herstellt. Außerdem sorgen sie mit der Vermittlung von Bienenpatenschaften für neue Bienenvölker in Deutschland.

Saftiges ehrenamtliches Engagement

Im Markgräfler Land sammeln jeden Herbst zahlreiche Freiwillige aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen Streuobst (Äpfel, Quitten und Birnen) und verwerten es zu Saft. Damit erhält das Projekt POM – Streuobst im Weilertal den vielfältigen Lebensraum Streuobstwiese der regionalen Kulturlandschaft. Weitere ehrenamtliche Aktionen sind z. B. das Pflanzen neuer Bäume.

Gemeinsam ackern, gemeinsam essen

Von März bis Oktober trifft sich eine Kindergartengruppe regelmäßig mit Senioren und Seniorinnen beim Heuhüpfer e. V. auf dem Kampfelder Hof in Hemmingen, um alte Gemüse- und Getreidesorten anzubauen und gemeinsam zu kochen. Beim Projekt Mit Grabegabel und Kochlöffel – Jung und Alt auf dem Gemüseacker lernen Erwachsene und Kinder so im Austausch miteinander biologische Vielfalt kennen und achten.

Pizza selber pflanzen

Was Bienen, Hummeln und Co. mit Pizza zu tun haben, lernen Hanauer Kita-Kinder im Projekt Kinder pflanzen Pizza. Es vermittelt in drei aufeinander aufbauenden Kursen den Zusammenhang zwischen Pflanzenvielfalt, Insekten und Ernährung. Die Kinder lernen, was Tomaten, Zucchini und Pizzakräuter zum Wachsen und Blühen brauchen, wie Bestäubung funktioniert, wie man ein „Pizzabeet“ angelegt und Pizza backt.

Inseln für die Biodiversität

Vom kurzfristigen Großevent zum Langzeitprojekt: Beim Katholikentag 2016 in Leipzig wurden mehrere Biodiversitätsinseln in Schulen angelegt, um auf den Verlust der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen. Die Auswirkungen des Projekts BiodiverCity sind noch immer erlebbar. Es sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Erhalt der Vielfalt.

Inseln für die Biodiversität

Vom kurzfristigen Großevent zum Langzeitprojekt: Beim Katholikentag 2016 in Leipzig wurden mehrere Biodiversitätsinseln in Schulen angelegt, um auf den Verlust der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen. Die Auswirkungen des Projekts BiodiverCity sind noch immer erlebbar. Es sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Erhalt der Vielfalt.

Einer für alle

Auf dem Bauspielplatz Roter Hahn in Lübeck fördert das Team unter dem Motto Bei uns hat jeder seinen Platz neben Biodiversität auch das soziale Miteinander. Zu den Besuchern gehören Schulklassen, Touristen und Bewohner angrenzender Sozialsiedlungen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben in den Gebäuden und auf dem Gelände ebenfalls einen Platz gefunden.

Unser Ort soll grüner werden!

Mit dem Projekt Unser grünes Grefrath will der NABU Grefrath den Naturschutzgedanken in der Gemeinde stärken. Es soll ein gemeinsames Selbstverständnis für den Naturschutz fördern. Die Einrichtung eines Obstbongerts, eines Bürgerwaldes und das Fördern heimischer Gehölze sind nur drei der Maßnahmen zum Schutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Das Filder-Spitzkraut, ein spitz zulaufender Weißkohl, gehört zu den Sorten, die im Genbänkle verzeichnet sind. | ©Roman Lenz

Natürliche Verjüngung und das Belassen von Totholz gehören zu den Maßnahmen für klimastabile Wälder. | ©Projektträger

Mit Pop-up-Parks wie in diesem Modell will das Projekt mehr Grünflächen in Städte bringen. | ©Projektträger

Der Honig von nebenan wird ganz einfach per Post verschickt. | ©Projektträger

Die reiche Ernte wird direkt verarbeitet. Die Helfer bekommen einen Anteil, der Rest wird verkauft; der Erlös fließt in die Aktionen zurück. | ©Projektträger

Kleine und große Besucher des Kampfelder Hofs schauen auf ein Hummelvolk in einem Hummelkasten. | ©Maier

Die Kinder erleben die Arbeit der Biene und ihre Bedeutung für die Kräuter und Gemüsepflanzen für Pizza. | ©Projektträger

Eine Steinspirale gehörte zu den Ideen, die für mehr Biodiversität in der Stadt umgesetzt wurden. | ©Ökolöwe

Die Kinder lernen bei dem Projekt u. a., wie Backsteine gemacht werden. | ©Projektträger

Das Logo des Projekts | ©Projektträger

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