... dass Seetang ein Salzersatz sein kann?

Seetang schmeckt von Natur aus salzig, er enthält Kalium, Magnesium und Spurenelemente. Forscher haben nun aus der Alge einen Salzersatz entwickelt, der industriell nutzbar ist.

Die Forscher experimentierten mit Braunalgen, die an europäischen Küsten heimisch sind und die man gut kultivieren kann. Aus ihnen extrahierten sie ein braungrünliches Pulver, das zwar die gesunden Inhaltsstoffe behält, nicht aber den typischen Algengeruch. Ein Praxistest mit Weißbrot zeigte: Die Farbe ist nach dem Backen noch erkennbar, das Brot aber deutlich ist weniger salzig. Prinzipiell kann das Seetangpulver also den Salzgehalt reduzieren.

 

Denn Europäer nehmen zum Teil das Doppelte der empfohlenen Salzmenge auf – über industriell hergestellte Lebensmittel. Vor allem zu viel Natrium fördert Bluthochdruck und Herzkrankheiten. Das Algenpulver hingegen schmeckt salzig und enthält gesunde Zusatzstoffe wie Mineralien. Es könnte den Salzgehalt in Lebensmitteln senken – und damit die gesundheitsgefährdenden Folgen von zu hohem Salzkonsum.

 

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Seetang kann ein Salzersatz sein, z. B. in Brot. | ©Fraunhofer-Gesellschaft

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