... dass Mikroalgen große Sauerstoffproduzenten sind?

Um die einzelligen Kieselalgen von nur einem Zwanzigstel Millimeter Durchmesser zu beobachten, ist ein leistungsstarkes Mikroskop erforderlich.

Trotz ihrer Winzigkeit kommt den Mikroorganismen eine herausragende ökologische Bedeutung zu, tragen sie durch ihre Photosynthese doch etwa 25 Prozent zur weltweiten Sauerstoffproduktion bei und binden gleichzeitig ebenso viel Kohlendioxid.

Neben Gewässern besiedeln die bislang etwa 30.000 bekannten Kieselalgenarten selbst kleinste feuchte Lebensräume wie Baumrinden und Erde. ForscherInnen schätzen jedoch, dass mehrere 100.000 existieren. Erst kürzlich entdeckten WissenschaftlerInnen vom Rostocker Institut für Biowissenschaften drei neue Arten in der Arktis. Durch das Abschmelzen von Gletschern kommt immer mehr nackter Boden zum Vorschein, auf dem die Mikroorganismen leben.

Die Pressemeldung im Wortlaut (www.uni-rostock.de/aktuelles/pressemeldungen/detailansicht-pressemeldung/news-artikel/rostocker-forscher-entdecken-drei-neue-arten-von-k)

Drei neu entdeckte Mikroalgen. Foto: privat / Uni Rostock

Drei neu entdeckte Mikroalgen. Foto: privat / Uni Rostock

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