... dass die Biomasse aller Ameisen und Menschen auf der Erde etwa gleich groß ist?

Entsprechend hoch ist auch der Einfluss auf Ökosysteme – vor allem in tropischen Regenwäldern. Hier können auf einem Hektar mehr als 100 verschiedene Ameisenarten vorkommen. Sind tagsüber und nachts unterschiedliche Arten aktiv, stabilisiert dies das Ökosystem.

Ameisen machen sich in den Wäldern nützlich: Sie bauen tierische Biomasse ab, fressen Samen und erbeuten andere Insekten. Einige Arten entpuppten sich in einer Studie der Uni Mainz als besonders effizient und dominierten dann das Ökosystem. Das kann für den Moment den Ressourcenumsatz steigern, macht das System aber auch anfälliger. Denn wenn die „Hochleistungsart“ wegfällt, kann keine andere ihren Platz einnehmen. Die Forscher wollen jetzt noch weiter untersuchen, was die Hochleistungsarten so effizient macht und wie sich Änderungen im Ökosystem auf sie auswirken.

 

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Zwei Ameisenarten betreuen pflanzensaugende Zikadenlarven. | ©Florian Menzel

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