... dass der Hundeblick die Bindung zwischen Mensch und Tier stärkt?

Das hat mit der Ausschüttung des Hormons Oxytocin zu tun: Wenn sich Vierbeiner und Frauchen bzw. Herrchen in die Augen schauen, wird wie beim Blickkontakt zwischen zwei Menschen – zum Beispiel zwischen Müttern und ihren Kindern – dieses so genannte Kuschelhormon freigesetzt.

Zu diesem Ergebnis kamen japanische WissenschaftlerInnen. Während eines Experiments wurde die Dauer und Häufigkeit des Blickkontaktes zwischen Hund und Besitzer aufgezeichnet. Die Tier-Mensch-Paare, die sich am längsten und häufigsten gegenseitig ansahen, hatten nach dem Test deutlich erhöhte Oxytocin-Werte im Körper.

Dass dieses freigesetzte Hormon tatsächlich die Beziehung zwischen Mensch und Hund verstärkt, wiesen die ForscherInnen nach, indem sie einigen Tieren eine Dosis Oxytocin in die Nase sprühten, bevor sie auf ihren Halter trafen: Diese Vierbeiner schauten ihren Besitzer noch länger und häufiger an als die nicht behandelten. Im Gegenzug war auch der Hormonspiegel der Menschen deutlicher erhöht. Zum Artikel im Science-Magazin

Mensch und Hund. Barbara Eckholdt / pixelio.de

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