... dass bei Wohlhabenden mehr Krabbeltiere wohnen?

Durchschnittlich leben ca. 100 verschiedene Arten von Arthropoden (Insekten, Spinnen und Krebse) mit uns in Haus oder Wohnung – je reicher die Bewohner, desto mehr krabbelnde Untermieter gibt es. Bisherige Vermutungen gingen vom Gegenteil aus.

Wissenschaftler der California Academy of Sciences untersuchten den Einfluss der Umgebung, des Einkommens und der Hausgröße auf die Zahl der Arthropoden. Diese stieg mit dem Einkommen der Bewohner. Und je mehr Arten im Inneren, desto mehr leben auch draußen. Das Forscherteam spricht von einem Luxus-Effekt: Wohlstand wirkt sich positiv auf die Artenvielfalt aus. Denn Reichenviertel sind oft grüner, die Gärten sind größer – kurz: Es gibt einfach mehr Lebensraum. Übrigens nicht nur für Spinnen und Co. In wohlhabenden Gegenden leben auch mehr Vögel, Fledermäuse und Echsen.

Artikel lesen bei der California Academy of Sciences (engl.).

Silberfischchen gehören zu häufigen Hausgästen und machen sich hier sogar nützlich. | ©Christian Fischer, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28984904

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