Biodiversität macht Ökosysteme stabil

Wenn mehrere Arten die gleiche Aufgabe in einem Ökosystem erfüllen, trägt das wesentlich zur Stabilität bei. Zu dieser Erkenntnis kamen WissenschaftlerInnen der TU Darmstadt. So sind zum Beispiel verschiedene bestäubende Insekten bei unterschiedlichen Temperaturen besonders aktiv – und ergänzen sich dadurch.

Das bedeutet, dass diese sogenannten „redundanten Arten“ keinesfalls so redundant sind. Fällt auch nur eine von ihnen bei einer Aufgabe weg, ist ein Knick in der Funktion des Ökosystems zu verzeichnen. Eine hohe Vielfalt mit „redundanten Arten“ hingegen sichert beispielsweise eine gleichmäßige und stetige Bestäubung. Das hat eine stabilisierende Wirkung für den Lebensraum, der sich dadurch mitunter auch besser an Veränderungen wie die Klimaerwärmung anpassen kann.

 

Die Studie, die im Rahmen eines Verbundprojekts stattfand, versteht diese Wechselwirkungen zwischen den Arten als Netzwerk, das umso besser funktioniert, je engmaschiger es ist.

 

Lesen Sie die ganze Meldung bei der TU Darmstadt.

Durch verschiedene Temperaturpräferenzen ergänzen sich bestäubende Insektenarten. | ©FG Ökologische Netzwerke

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld