Artenvielfalt im Meer – Gewinner und Verlierer des Klimawandels

Durch die Erwärmung der Weltmeere wird in einigen Regionen die Artenvielfalt im Meer bis Ende des 21. Jahrhunderts steigen, in anderen hingegen nimmt sie deutlich ab. Insgesamt gleichen sich die Gebiete weltweit ökologisch immer mehr an. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie.

Das Forscherteam untersuchte eine umfangreiche Datensammlung von 13.000 Arten, anhand derer die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften und globale Muster deutlich wurden. Dieser Studie entsprechend ist mit folgenden Veränderungen zu rechnen:

 

Durch Einwanderung neuer Arten, das Verdrängen heimischer Arten und das Aussterben einiger Tiere und Pflanzen verlieren einige ökologische Gemeinschaften ihre Einzigartigkeit. Simuliert wurden zwei Szenarien: eines mit konservativen Annahmen zur Klimaerwärmung und ein Worst-Case-Szenario. Bei letzterem nimmt die Artenvielfalt v. a. in Äquatornähe extrem ab.

 

Basierend auf den Ergebnissen der Studie gab das Forscherteam auch eine Prognose für den Erfolg von Naturschutzmaßnahmen ab. Sie sind voraussichtlich dort besonders effektiv, wo sich die Artenvielfalt – v. a. durch menschlichen Einfluss – stark verändert. Dazu gehören beispielsweise das Mittelmeer, die Karibik und vor allem die Antarktis.

 

Ganze Meldung bei der Uni Nürnberg lesen.

Je nach Region wird die Artenvielfalt im Meer steigen oder fallen. | ©Thomas Klauer/pixelio.de

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld