Crash the Trash

Jugendumweltfestival 2016 in Hameln

© NAJU | Janto Trappe, Z. Thiel

Entspannen am See und Lagerfeuer, Bands, Diskussionen in Workshops zur Zukunft des Einkaufens und zum Zustand der Gewässer ebenso wie praktische Natureinsätze im Team. Das alles vereinte das Jugendumweltfestival Crash the Trash, das am Pfingstwochenende im niedersächsischen Hameln stattfand.

Crash the Trash! Vom Reden zum Handeln

Hinter dem Motto des bundesweiten Camps verbirgt sich eine Kampfansage an die riesige Plastikflut in den weltweiten Gewässern. Verursacher: der Mensch.

Unter anderem im Rahmen von Workshops wurde die umfangreiche Produktion von Plastiktüten, -flaschen, unnötigen Verpackungen und weiterem Müll problematisiert, um sich anschließend über Alternativen auszutauschen.

Dabei hieß es auch „selber machen!“.  Am Samstag machte sich eine Gruppe mit Kanus, eine andere an Land auf zur Müllsammelaktion in Hameln. Andere stellten Naturkosmetik selbst her und füllten sie in Schraubgläser, die im „ersten Leben“ noch als Verpackung für Marmelade oder Brotaufstriche dienten.

Festival mit Vorbildfunktion

Es wurde aber nicht nur über zukunftsfähigen Umgang mit Verpackungsmaterial & Co. geredet. Auch das Festival selbst war darauf ausgelegt, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. So wurden Snacks aus großen Vorratsbehältern je nach gewünschter Menge abgewogen und bei Bedarf in kleinen Papiertütchen ausgegeben, statt einzeln verpackte Schokoladenriegel zu verkaufen. Auch die sonstige (und wohlgemerkt rein vegane) Verpflegung kam fast ohne Einwegverpackungen aus.

Sogar eine tägliche Müllstatistik wurde aufgestellt, indem die angefallene Menge an Müll gewogen und dokumentiert wurde.

 

Fazit

Zwischen den Zelten sitzt dort eine Gruppe diskutierender Jugendlicher, ein paar Meter weiter wird spontan ein Volleyballspiel ausgetragen, während andere beim Konzert oder der Silent Disco abtanzen. Das Festival Crash the Trash 2016 behalte ich als Event mit tollem Austausch, spannendem Input und nicht zuletzt schönen Tag-, Nacht- und Abendstunden, in denen viel gelacht wurde, in Erinnerung.

 

Übrigens: Ein Workshop zu biologischer Vielfalt durfte dabei natürlich nicht fehlen. Im Rahmen der Deutschlandtour für das Projekt „Voice for Biodiv“ sprachen Marco und ich mit den Teilnehmenden über das Thema und darüber, wie man sich als Jugendlicher auch auf internationaler politischer Ebene für seine Anliegen stark machen kann. Die Diskussionen und ein abschließendes Spiel mit Bezug zur biologischen Vielfalt machten die zwei Stunden zu einem vollen Erfolg.

 

Nächstes Wochenende steht schon die nächste Veranstaltung an, über die ich hier berichten werde.

Bis dahin viele Grüße!

Eure Zarah

 

Mehr zum Festival gibt es unter:

http://www.trashbusters.de/jugendumweltfestival-2016/

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