Wussten Sie schon, wie tief Mantarochen tauchen können?

Neue Daten aus Neukaledonien belegen, dass die dort lebenden Riffmantas deutlich tiefer tauchen als bisher angenommen.

Nach dem Riesenmanta ist der Riffmanta der größte Rochen. Bis zu 5,5 Meter beträgt die Spannweite seiner Flossen. Und nicht nur das macht diesen Meeresbewohner so faszinierend: Er ist auch ein erstklassiger Taucher! Das belegen neueste Daten, die ein Forscherteam der Universität Neukaledonien gesammelt hat. Grund für die Studien: Die Zahl der Riffrochen geht weltweit zurück. Um geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln, braucht es ein besseres Verständnis der Lebensweise der Tiere.

 

Die Wissenschaftler/innen beobachteten das Tauchverhalten der Mantarochen und stellten fest, dass die Tiere regelmäßig in Tiefen von über 300 Metern unterwegs sind, um Nahrung zu finden. Zwei Exemplare erreichten sogar Tiefen von 634 bzw. 672 Metern! Damit stellen die Tiere einen neuen Tauchrekord unter den Rochen auf. Angesichts der niedrigen Temperaturen ist es erstaunlich, dass die Rochen so tief tauchen können. Die Forscher/innen vermuten, dass die Mantas in flachen Gewässern Wärme tanken, um sich auf die extremen Tauchgänge vorzubereiten.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

Begabte Taucher: Mantarochen gehen regelmäßig in Tiefen von mehreren hundert Metern auf Nahrungssuche. | © iStock/Divepic

Begabte Taucher: Mantarochen gehen regelmäßig in Tiefen von mehreren hundert Metern auf Nahrungssuche. | © iStock/Divepic

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