Neue UN-Dekade-Projekte im Überblick

Seit dem letzten Newsletter sind eine ganze Reihe neuer Projekte in den beiden UN-Dekade Wettbewerben ausgezeichnet worden. Hier ein Überblick für Sie.

Naturerlebnisse für alle

Soziale Natur – Natur für alle

Im 1000 m² großen Park der Caritas Wohnanlage St. Bernardin finden Naturerlebnisprogramme statt. Der barrierefreie Garten bietet mit Streuobstwiesen, Bienenvölkern, Kneippbecken sowie Kräuter- und Schaubauerngärten einen Naturerlebnisraum für Menschen mit und ohne Behinderung.

 

 

Gemeinsam für mehr Vielfalt in Bad Dürrheim

Im Projekt „Bad Dürrheim blüht auf“ ergreifen Umweltexpert/innen und Landschaftsgestalter/innen gemeinsam die Initiative. Ökolog/innen, Gärtner/innen, Imker/innen und weitere Akteure errichten gemeinsam Blühstreifen und fördern mit heimischen Blütenpflanzen und Kräutern die regionale Artenvielfalt des Kurorts.

 

 

 

 

Biodiversität in den Alltag von Grundschulkindern

Soziale Natur – Natur für alle

Im Rahmen des Projekts „Natur macht Schule“ hat der NABU gemeinsam mit einer Grundschule in Aachen ein neues Umweltbildungskonzept entwickelt. Im Fokus stehen Naturbegegnungen in der unmittelbaren Umgebung der Schule: Themen wie biologische Vielfalt, Natur- und Artenschutz sowie aktive Biotop-Pflege werden mit dem Lebensalltag der Kinder verbunden.

 

 

 

Homberg gegen Herkules

Die Herkules-Staude (Riesenbärenklau) ist eine giftige invasive Pflanzenart (Neophyt), die sich rasch ausbreitet. Die ehrenamtliche Initiative "Homberg gegen Herkules" hat sich zum Ziel gesetzt, die Pflanze in einem ländlich gelegenen Stadtteil zu beseitigen. Bei Erfolg – und dieser zeichnet sich bereits ab – kann das Konzept auf weitere Stadtteile und Städte übertragen werden.

 

 

 

 

 

Blumenwiesen in Frankfurt gegen das Insektensterben

Seit 20 Jahren werden auf öffentlichen Flächen in Frankfurt am Main Blumenwiesen zum Schutz von Insektenarten angelegt. Für das Projekt „Jede Blüte zählt" akquiriert der BUND Frankfurt stetig neue Flächen, berät verschiedene Akteure und organisiert Mitmach-Aktionen, durch die auch interessierte Bürger/innen ihren Beitrag zum Schutz der Insekten leisten können.

 

 

 

 

 

Ab in die Natur

Soziale Natur – Natur für alle

Das inklusive Projekt „Anpfiff ins Leben" bringt Kinder mit und ohne Behinderung im Kraichgau direkt in den Lebensraum „Natur". Bei Workshops und Ferienangeboten entdecken die Teilnehmer/innen die regionale Tier- und Pflanzenwelt und stärken bei spielerischen Aktivitäten unter freiem Himmel sich selbst und das Miteinander.

 

 

 

 

 

Ökologiestation Bremen

Soziale Natur – Natur für alle

Die Ökologiestation in Bremen-Schönebeck ist seit über 35 Jahren in der Bildungsarbeit aktiv. Sie vermittelt Menschen ein Verständnis davon, welche ökologischen Voraussetzungen für eine intakte Umwelt wichtig sind.

 

 

 

 

 

Biologische Vielfalt auf einem ehemaligen Industriegelände

Die Sandhalde in Bendorf wurde 150 Jahre lang als Industriegelände genutzt. Durch Renaturierungsmaßnahmen und die Beweidung mit Burenziegen hat der NABU einen ökologisch wertvollen Naturlebensraum geschaffen, in dem heute zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten sowie Moose, Spinnen, Insekten, Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger beheimatet sind.

 

 

 

 

 

Steine schleppen für mehr Vielfalt

Um die örtliche Artenvielfalt zu fördern, renaturiert die Gesellschaft für ökologische Planung e.V. Uferzonen der Hamburger Tideelbe. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen wurden verschiedene Uferabschnitte händisch von künstlich angelegtem Uferdeckwerk befreit und die natürliche Erholung der Südwasser-Tideaue gefördert.

 

 

 

 

Dialog schafft Lösungen

Das Ziel des Betriebsplans Natur: mehr biologische Vielfalt in der sächsischen Landwirtschaft. Der kostenlose Wissensaustausch mit Naturschutzberater/innen unterstützt Landwirt/innen, individuelle Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung ihrer Betriebsflächen zu entwickeln und bietet wertvolle Praxishinweise.

 

 

 

 

 

Naturbildung für alle im Ruhrgebiet

Soziale Natur – Natur für alle

Im Rahmen des Projekts „Lernen ohne Grenzen – Integrativ, Inklusiv“ ermöglicht die biologische Station Westliches Ruhrgebiet Schüler/innen, die biologische Vielfalt ihres Wohnortes zu erforschen. Die Teilnehmer/innen untersuchen Tiere und Pflanzen in ihrem Schulumfeld und setzen eigene Naturschutzmaßnahmen um. Dabei werden insbesondere Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf und aus einkommensschwachen Familien beteiligt.

 

 

 

 

 

Biosphären-Guides: Gesicht und Stimme des Pfälzerwaldes

Die Biosphären-Guides geben der Region Pfälzerwald-Nordvogesen ein Gesicht und eine Stimme und verbreiten die Anliegen des Biosphärengebiets. Hierzu werden Naturführer/innen und Waldpädagog/innen weitergebildet sowie Bildungsveranstaltungen und Führungen für unterschiedliche Zielgruppen im Pfälzerwald durchgeführt.

 

 

 

 

Gemeinsam für den Erhalt von Rebhuhn & Co.

Die „Allianz für Niederwild“ setzt sich gemeinsam für den Schutz bedrohter Niederwildarten in der Agrarlandschaft Baden-Württembergs ein. Das Netzwerk aus Jäger/innen, Landwirt/innen und Naturschützer/innen entwickelt Naturschutzmaßnahmen, erprobt praktische Ansätze in Modellregionen und Lokalprojekten und überprüft Agrarförderprogramme.

 

 

 

 

 

 

Ökokult: Ökosystemleistungen historischer Kulturlandschaften

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Ökokult“ untersucht Ökosystemleistungen historischer Kulturlandschaften mit ihrer typischen Biodiversität. Aus den Erkenntnissen werden neue Managementmaßnahmen entwickelt. Es werden z. B. die Unterschiede zwischen konventionellen und modernen Verfahren der Heidepflege ermittelt und die Ergebnisse in die Praxis übertragen.

 

 

 

 

Blinde Menschen erleben Pflanzenvielfalt

Soziale Natur – Natur für alle

In einem 1600 m² großen, barrierefreien Blindengarten in Bremen können blinde und sehbehinderte Menschen die Vielfalt der Pflanzen im Garten riechen, fühlen und ertasten. Relief- und Brailletafeln informieren über die verschiedenen Erlebnisbereiche des Gartens und Eigenschaften der Pflanzen. Der Garten besteht seit 1989. Er ist von März bis Oktober geöffnet, auch für sehende Menschen und insbesondere Kinder.

 

 

 

CityFarm Augsburg

Soziale Natur – Natur für alle

Die CityFarm Augsburg ist ein Urban Farming-Projekt des Transition Town Augsburg e.V. und wurde 2011 gegründet. Sie umfasst einen ökologisch bewirtschafteten Gemüsegarten, eine kleine Streuobstwiese, einen Teich und zahlreiche Tiere. Die Farm wird von 15 ehrenamtlichen CityFarmer/innen bewirtschaftet. Interessierte erhalten Führungen, Beratung oder nutzen den Garten als städtischen Entspannungs- und Begegnungsort.

 

 

 

 

Mehr Totholz in Wirtschaftswäldern

Im Projekt BioHolz entwickeln Forschende, Forstwirtschaft und Naturschützer Konzepte für eine nachhaltige Nutzung von Wäldern. Sie untersuchen die Rolle von Holz in natürlichen und wirtschaftlichen Prozessen und erproben Möglichkeiten, den Anteil von Totholz als wichtigem Lebensraum auch in bewirtschafteten Wäldern zu erhöhen.

 

 

 

 

BayernTourNatur – Naturführungen in ganz Bayern

Soziale Natur – Natur für alle

Die BayernTourNatur bietet ein organisatorisches Dach für Naturführungen in ganz Bayern. An dem Projekt beteiligen sich jedes Jahr bis zu 1000 Veranstalter. Das Programm umfasst bis zu 8000 Veranstaltungstermine. Die Initiative dazu geht vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz aus.

 

 

 

Dawn Chorus – Chor der Vogelstimmen (Beitrag)

Auf der Plattform http://www.dawn-chorus.org konnten Menschen weltweit vom 1. bis zum 31. Mai 2020 eigene Aufnahmen des Morgenkonzerts der Vögel vor ihren Fenstern hochladen. Über 3.500 Aufnahmen aus aller Welt wurden erfasst und in einer globalen Soundmap kartiert. Sie gehen in eine wissenschaftliche Datenbank zur Biodiversitätsforschung ein. Die Aktion soll künftig jährlich im Mai wiederholt werden und dadurch wertvolle Vergleichsdaten liefern.

Das Rondell im Bauerngarten ist ein beliebter Aufenthaltsort. | © U.Stehlmann

Das Rondell im Bauerngarten ist ein beliebter Aufenthaltsort. | © U.Stehlmann

Blühwiesenspaziergang durch Bad Dürrheim | © Projektträger

Blühwiesenspaziergang durch Bad Dürrheim | © Projektträger

Alte Obstsorten – neu entdeckt! | © Projektträger

Alte Obstsorten – neu entdeckt! | © Projektträger

Naturschutzgebiet Schwarzbachtal Juni 2017. Herkules verdrängt andere Pflanzen im ökologisch wichtigen Sumpfgebiet. | © Axel Zweck

Naturschutzgebiet Schwarzbachtal Juni 2017. Herkules verdrängt andere Pflanzen im ökologisch wichtigen Sumpfgebiet. | © Axel Zweck

Erste großflächige Blumenwiesen-Neuanlage im Projekt „Jede Blüte zählt“ | © Projektträger

Erste großflächige Blumenwiesen-Neuanlage im Projekt „Jede Blüte zählt“ | © Projektträger

Kinder mit und ohne Behinderung erleben im Projekt „Anpfiff ins Leben“ spannende Naturerlebnisse. | © Projektträger

Kinder mit und ohne Behinderung erleben im Projekt „Anpfiff ins Leben“ spannende Naturerlebnisse. | © Projektträger

Der Vorstand der Ökologiestation Bremen freut sich über die Auszeichnung. | © ProjektträgerBurenziegen auf der Sandhalde | © Johannes Leonhard

Der Vorstand der Ökologiestation Bremen freut sich über die Auszeichnung. | © Projektträger

Eine Bucht in Schweenssand nach der Renaturierung | © Projektträger

Burenziegen auf der Sandhalde | © Johannes Leonhard

Akteure aus Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog | © Projektträge Zwei Schüler keschern im Schulteich | © Projektträger

Eine Bucht in Schweenssand nach der Renaturierung | © Projektträger

Biosphären-Guide Andrea Frech leitet eine Führung durch den Pfälzerwald | © Projektträger

Akteure aus Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog | © Projektträger

Bedrohte Niederwildarten wie der Fasan werden durch die Allianz geschützt | © Erich Marek

Zwei Schüler keschern im Schulteich | © Projektträger

Versuche zur Spitzenmahd als adaptive Heidepflegemaßnahme. | © David Walmsley

Biosphären-Guide Andrea Frech leitet eine Führung durch den Pfälzerwald | © Projektträger

Eingangsbereich des Blindengartens | © Blindengarten Bremen e.V.

Bedrohte Niederwildarten wie der Fasan werden durch die Allianz geschützt | © Erich Marek

Die Schafherde besteht aus drei alten Rassen. Dieses kleine Lämmchen gehört der Rasse Ostpreußischer Skudden an. | © Projektträger

Versuche zur Spitzenmahd als adaptive Heidepflegemaßnahme. | © David Walmsley

Wespenbock oder Echter Widderbock (Clytus arietis) auf Totholz. | © Stefan Hotes, Uni Marburg

Eingangsbereich des Blindengartens | © Blindengarten Bremen e.V.

Titelseite des Veranstaltungsmagazins 2019, Ausgabe für Oberbayern | © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Die Schafherde besteht aus drei alten Rassen. Dieses kleine Lämmchen gehört der Rasse Ostpreußischer Skudden an. | © Projektträger

Ausschnitt aus der globalen Soundmap auf www.dawn-chorus.org | © googlemaps

Wespenbock oder Echter Widderbock (Clytus arietis) auf Totholz. | © Stefan Hotes, Uni Marburg

Titelseite des Veranstaltungsmagazins 2019, Ausgabe für Oberbayern | © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Ausschnitt aus der globalen Soundmap auf www.dawn-chorus.org | © googlemaps

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