FFH-Bericht: Bundesregierung übermittelt nationale Daten an die EU-Kommission

Der Zustand vieler europaweit geschützter Lebensräume und Arten ist in Deutschland weiterhin kritisch. Die geht aus dem Bericht zur Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Bericht) hervor, den Deutschland an die Europäische Kommission übermittelt hat. Der Bericht fasst die Entwicklung der Jahre 2013 bis 2018 zusammen. Der Erhaltungszustand ist demnach in den Bereichen am besten, in denen der menschliche Einfluss gering ist oder naturschutzkonform erfolgt. Landwirtschaftlich genutzte Gebiete sind dem Bericht zufolge überwiegend in einem ökologisch schlechten Zustand.

Der FFH-Bericht beschreibt den Zustand von 195 in Deutschland vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, vier Artengruppen und 93 Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse. Datengrundlage sind rund 13.000 Stichproben, die von Naturschützerinnen und Naturschützern sowie Behörden in dem betreffenden Zeitraum erhoben wurden.

 

Auf der Basis der nationalen Berichte erstellt die EU-Kommission einen europaweiten Bericht über den Zustand des europäischen Naturerbes. Die Ergebnisse des FFH-Berichts sind unter anderem auf der Webseite des Bundesamts für Naturschutz veröffentlicht.

 

Die ganze Meldung finden Sie beim BfN.

25 Prozent der untersuchten Arten befinden sich in einem günstigen Zustand, darunter auch der Steinbock.

25 Prozent der untersuchten Arten befinden sich in einem günstigen Zustand, darunter auch der Steinbock.

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