Die neuen UN-Dekade-Projekte auf einen Blick

Folgende Projekte wurden seit dem letzten Newsletter ausgezeichnet:

Plastikfrei wird Trend!: Das Projekt will die Bevölkerung der Insel aktivieren, Plastik im Alltag und am Strand zu vermeiden sowie sich vor Ort aktiv gegen Umweltverschmutzung und für biologische Vielfalt einzusetzen. Öffentlich wirksame Aktionen wie ein Plastiktüten-freier Tag oder Müllsammelaktionen gehören ebenso dazu wie der Austausch mit Krabbenfischern und Netzherstellern.

 

CampusGarten - Wir pflanzen Wissen!: Dieses Urban-Gardening Projekt der Uni Würzburg stellt Studenten Beete, Saatgut und Geräte kostenlos zur Verfügung. In dem Garten auf einem ehemaligen Kasernengelände werden alte und regionale Nutzpflanzensorten angebaut. Außerdem wurden verschiedene naturnahe Biotope angelegt. Der Garten ist ein vorbildlicher Begegnungs- und Lernort zur biologischen Vielfalt.

 

Streuobstliebe: Apfel-Fruchtaufstrich und GPS-Smartphone-Applikation: Das Projekt stellt Fruchtaufstriche aus alten Apfelsorten von Streuobstwiesen aus der Region her. GPS-Koordinaten auf dem Etikett geben den Standort des jeweiligen Apfelbaumes an, QR-Codes machen weitere Informationen zu diesem abrufbar. Ziel ist, die Bedeutung der Streuobstwiesen für biologische Vielfalt, Ernährung und Kulturlandschaft zu verbreiten.

 

Biologischer Trittstein: Im Orkener Park in Grevenbroich macht sich bürgerliches Engagement in der Stadt für biologische Vielfalt stark – in Verbindung mit sozialem und kulturellem Leben. Eine Bürgerinitiative konnte die drohende Schließung des Parks abwenden und ein ökologisches Pflegekonzept etablieren. Nun haben sich Wildpflanzen angesiedelt und der Park dient als Trittstein für seltene Pflanzen und Tiere in der Region.

 

Das Krabbeltierhaus – biologische Vielfalt beginnt im Kleinen: Das Projekt macht die Bedeutung einheimischer wirbelloser Tierarten wie Insekten, Schnecken und Würmer für unsere Ökosysteme erlebbar. Und erklärt, was man in seinem Garten für diese Tiere tun kann. Highlight ist eine Voliere mit Schmetterlingen in verschiedenen Entwicklungsstadien. Das Krabbeltierhaus ist Teil des Umweltbildungszentrums Listhof. 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis einer Müllsammelaktion im Januar 2014. | ©Projektträger

Die Besucherplattform am Günzer See ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, biologische Vielfalt im Hotspot-Gebiet 29 zu erleben. | ©Projektträger

Im Gemüsebeet des CampusGartens wächst regionale Vielfalt. | ©Projektträger

Bei diesem Fruchtaufstrich kann man den Apfelbaum, von dem die Äpfel stammen, persönlich besuchen. | ©Projektträger

Im Orkener Park fühlen sich auch Orchideen wohl. | ©Projektträger

In solchen Kästen werden im Krabbeltierhaus Schmetterlinge gezüchtet. | ©Projektträger

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