Bundesprogramm fördert Projekt zur Ausbildung von Artenkenner/innen

KennArt – eine bundesweite Initiative zur Ausbildung von Artenkenner/innen soll dazu beitragen, dass es künftig wieder mehr Fachleute im Naturschutz gibt, die sich mit Tier- und Pflanzenarten auskennen.

Das Projekt der Naturschutzstation Münsterland und der Westfälischen Wilhelms-Universität erhält dafür insgesamt 1,8 Millionen Euro an Fördergeldern aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte dazu: „Bundesweit gibt es zu wenige Menschen, die sich mit der genauen Bestimmung und Ökologie von Tieren und Pflanzen auskennen und diese klassifizieren können. Genau diese Menschen brauchen wir aber, um gezielt Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und gegen das Insektensterben entwickeln, umsetzen und bewerten zu können. Mit dem Projekt KennArt wollen wir deshalb die dringend benötigten neuen Fachkräfte für die Artenvielfalt ausbilden."

 

Im Rahmen des Projekts soll ein Schulungssystem entwickelt werden, das Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet nutzen können. Dafür ist ein mehrstufiges System mit Grund-, Aufbau- und Expertenkursen für die verschiedenen Organismengruppen vorgesehen. Die Lehrgänge sollen in Form von mehrtägigen Präsenzschulungen angeboten und durch E-Learning-Module auf einer Online-Plattform ergänzt werden. Für einen hohen Praxisbezug sind Exkursionen in verschiedene Regionen geplant.

 

Zur gemeinsamen Pressemitteilung von BMU und BfN geht’s hier.

Geißklee-Bläuling (Plebejus argus), auch Argus-Bläuling genannt, ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge.  | © istock/Remus86

Geißklee-Bläuling (Plebejus argus), auch Argus-Bläuling genannt, ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge. | © istock/Remus86

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