Vielfalt News Nr. 98 | 1. Februar 2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

wie kann man deutlich machen, warum biologische Vielfalt wichtig ist? Und wie schafft man es sinnvoll und effektiv, das Thema auch in Kreisen zu verbreiten, in denen es bis dato noch nicht so präsent war? Fragen wie diese treiben nicht nur uns bei der UN-Dekade um.

 

Zahlreiche Initiativen, Projekte etc. sind damit beschäftigt, die Biodiversität zu schützen – auf ganz vielfältige Weise – und darüber zu berichten. Einige davon stellen wir in diesem Newsletter vor. Und freuen uns, wenn wir gemeinsam etwas für die biologische Vielfalt erreichen.

 

Viel Lesevergnügen wünscht

 

 

Ihr UN-Dekade-Team

Aktuelle Themen

Naturschutz lohnt sich – Ergebnisse der Studie TEEB DE

In der gerade veröffentlichten zweiten Teilstudie zum Naturkapital Deutschland lautet die wichtigste Erkenntnis: Die Leistungen der Natur werden unterschätzt. Der Schwerpunkt der Studie lag auf „Ökosystemleistungen in ländlichen Räumen“.

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Vielfalt macht gesünder und produktiver

Wie eine Bestätigung der TEEB DE oben wirkt das Ergebnis der bisher umfassendsten Studie zur Produktivität artenreicher Ökosysteme: Diese sind nämlich wesentlich gesünder und produktiver als artenarme. Und verlässlicher in den Ökosystemleistungen.

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Konkurrenz innerhalb von Arten beim Naturschutz stärker berücksichtigen

Bei schützenswerten Arten werden derzeit häufig alle Individuen geschützt. Trierer Biogeographen empfehlen jedoch nach der Untersuchung von Mauereidechsen-Populationen, diese Vorgehensweise zu überdenken und plädieren für ein neues Schutzverständnis bei Vielfalt innerhalb von Arten.

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Biologische Vielfalt in Städten – neues Projekt will Kommunen unterstützen

Ziel des Projekts „Städtische Grünstrukturen für biologische Vielfalt“: mit Kommunen Wege zu finden, wie diese den Schutz der biologischen Vielfalt in ihre Stadtplanung integrieren können. Denn Städte und Kommunen mit grüner Vielfalt sind auch attraktiver für die Bewohner.

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Ein Drittel der Tiere und Pflanzen in Deutschland erfasst

Das Projekt „German barcode of life“ (GBOL) hat das Ziel, eine Referenzdatenbank mit DNA-Barcodes deutscher Tier- und Pflanzenarten aufzubauen. Seit dem Start des Projekts 2011 wurde ein Drittel davon in die Datenbank aufgenommen. Bis 2018 soll hier die Hälfte aller Arten zu finden sein.

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Neue UN-Dekade Projekte

Naturschutzberatung für rheinische Obstbauern

Ziel des Projekts der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft (in Zusammenarbeit mit dem Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern) ist die naturschutzfachliche Beratung von Obstbauern zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in Obstbaukulturen.

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Wussten Sie schon, ...

Wussten Sie schon, warum Schlangen sich nicht abnutzen?

Schlangen nutzen ihre Schuppen deswegen nicht ab, weil die Reibung nur an den Stellen entsteht, die für die Vorwärtsbewegung nötig sind. Übertragen auf Materialien in beweglichen Systemen könnte diese Eigenschaft z. B. die Haltbarkeit von Prothesen verlängern.

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Termine und Publikationen

Klicktipp: Lebensader Oberrhein – Der Film

In einem 90-sekündigen Clip stellt das bundesländerübergreifende Projekt „Lebensader Oberrhein – Naturvielfalt von nass bis trocken“ den Hotspot 10 der Biodiversität am nördlichen Oberrhein vor.

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Machen Sie Ihren Ort zum „Ort der Biologischen Vielfalt 2016“!

Noch bis zum 12. Februar 2016 können Sie Ihr Konzept beim Wettbewerb zum „Ort der Biologischen Vielfalt 2016“ einreichen. Voraussetzung: Ihre Gemeinde liegt im Hotspot 29 (Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide).

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Buchempfehlung: „Tierisch wild – Naturparadiese im Südwesten“

Wie lebt es sich eigentlich als Luchs? Und warum steht der „Killerwal“ auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten im Rhein?

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