Vielfalt News Nr. 84 | 24. Juni 2015

Liebe LeserInnen,

herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters. Die vergangene Woche stand ganz unter dem Einfluss der Umwelt-Enzyklika des Papstes. In sehr klaren Worten fordert er darin eine neue universale Solidarität. Bundesumweltministerin Hendricks äußerte sich wie viele andere Politiker in der ganzen Welt unmittelbar nach Veröffentlichung der Schrift und nannte die Enzyklika einen Ansporn für alle, sich für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Auch zum Thema biologische Vielfalt bezieht er eine klare Stellung. Einen Tag nach Veröffentlichung des neuen Lehrschreibens des Papstes gaben neun Religionsgemeinschaften in Deutschland gemeinsam mit Vertretern des Naturschutzes eine Erklärung zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt heraus. 

Daneben berichten wir über den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald und stellen Ihnen neue UN-Dekade-Projekte vor, die alle in den vergangenen Wochen ausgezeichnet wurden. In unserer Rubrik „Wussten Sie schon, ...“ finden Sie natürlich auch diesmal wieder Kurioses und Überraschendes aus der Welt der Forschung. 

Genießen Sie den Sommer und die vielfältige Natur um Sie herum.

Ihr UN-Dekade-Team

Neues zur biologischen Vielfalt

BfN veröffentlicht erstmals Artenschutz-Report

Wie ist es um die Artenvielfalt in unserem Land bestellt? Wo sind Erfolge zu verzeichnen? Was ist noch zu tun? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der Artenschutz-Report, den das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Mai veröffentlichte.

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Herzlichen Glückwunsch, Nationalpark Hunsrück-Hochwald!

Mit dem Hunsrück-Hochwald haben nun auch Rheinland-Pfalz und das Saarland seit Ende Mai ihren ersten – gemeinsamen – Nationalpark! Grund zur Freude hat dadurch nicht nur die Region, wo der Nationalpark als Impulsgeber für Wirtschaft und Tourismus wirken soll: Auch in Sachen Biodiversität setzt er ei

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Wohnen im Kirchturm - NABU-Projekt knackt 800er-Marke!

Seit 2007 zeichnet der NABU Kirchen aus, die in ihren Türmen seltene Arten wie Eulen und Fledermäuse beherbergen. Dieses Frühjahr stand fest: Inzwischen tragen über 800 Kirchen in ganz Deutschland die Plakette „Lebensraum Kirchturm“ - Tendenz steigend!

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Gemeinsame Erklärung der Religionen zum Schutz der Natur

Einen Tag nach der Veröffentlichung des eindringlichen Appells des Oberhaupts der katholischen Kirche, Papst Franziskus, veröffentlichen neun Religionsgemeinschaften in Deutschland zusammen mit Naturschützern eine gemeinsame Erklärung zum Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt.

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Papst fordert neue universale Solidarität

Am Donnerstag, dem 18.6.2015 wurde in Rom die von vielen lange erwartete, von anderen gefürchtete Ökologie-Enzyklika des Papstes veröffentlicht. "Laudato Si" ist ein klares Plädoyer für die Abkehr von der "Verschwendungsgesellschaft" und einem blinden Vertrauen in die Technologie hin zu einem nachha

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Neue UN-Dekade-Projekte

Neuansiedlung der Mauersegler

Der Heimatverein Gehrde im Artland e. V. setzt sich mit seinem Projekt „Neuansiedlung der Mauersegler“ für den Erhalt der Mauerseglerpopulation im Gehrder Umfeld ein. Wegen fehlender Nistmöglichkeiten verschwanden die Vögel dort in den 1950er Jahren.

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Lückenschluss Grünes Band

Einst sollte er die Republikflucht aus der DDR verhindern, der grüne Grenzstreifen zwischen Ost und West. Niemand außer den Grenzschützern durfte ihn betreten. Für die Natur war dies eine ganz besondere Chance. Sie konnte sich in dem streng abgeschirmten Gebiet relativ ungestört ausbreiten.

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Biologische Vielfalt im Gepäck – der WWF-Artenschutzkoffer

Die Natur mit allen Sinnen erfassen. Artenschutzmemory, Sinnesprotokoll und Steckbrief-Karteikarten laden zum sinnlichen und spielerischen Auseinandersetzen mit der Artenvielfalt und ihrem Schutz ein. Herzstück des Artenschutzkoffers sind Asservate, die allesamt aus illegalem Handel stammen und vom

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Projekt des Monats bringt Verborgenes ans Licht

Wer einmal den Blick unter die Wasseroberfläche gewagt hat, weiß, dass sich hier eine komplett neue, oftmals unbekannte Welt eröffnet. Noch unbekannter ist jedoch der Fakt, dass sich in den letzten Jahrzehnten fast unbemerkt zahlreiche neue Arten in unseren heimischen Gewässern angesiedelt haben.

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Termine und Publikationen

Plattform für länderübergreifende Süßwasserforschung (Kopie 1)

Um die länderübergreifende Forschungsarbeit über die Auswirkungen von Landwirtschaft und Klimawandel auf Flüsse, Seen und Feuchtgebiete zu unterstützen, wurde eine neue webbasierte Plattform ins Leben gerufen.

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Bionik lohnt sich

Die Publikationsreihe „Perspektiven – Trends für Entscheider aus Wirtschaft und Wissenschaft“ beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Themenfeld Bionik und den Ideen und Lösungsansätzen, die darin zu finden sind.

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Flöhe im Museum

Der Floh gilt im Allgemeinen als lästiger bis schädlicher Zeitgenosse. Weniger bekannte, positivere Sichtweisen aus Kunst-, Kultur und Literaturgeschichte kann man aktuell im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt entdecken.

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Zwei Helfer für den nachhaltigen Einkauf

Gleich zwei Publikationen, die kürzlich erschienen sind, geben Ihnen wertvolle Hinweise, wie Sie Ihren Lebensmittelkonsum mehr mit der biologischen Vielfalt in Einklang bringen können.

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Biologische Vielfalt ist ein Menschenrecht

In einer gemeinsamen Erklärung veröffentlichen Menschenrechtler und Umweltschützer nah einem einwöchigen Konvent in Nürnberg die „Nürnberger Erklärung zum Schutz des Menschenrechts auf Nahrung durch die Bewahrung der biologischen Vielfalt“.

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Empfehlungen zum Moorschutz

Moorschutz ist nicht nur ein Anliegen des Naturschutzes, sondern auch eine aktive Maßnahme für den Klimaschutz.

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Wussten Sie schon, ...

...dass der Gotteslachs ein Warmblüter ist?

Er ist ein flinker Jäger, dieser Gotteslachs. Und ein cleverer Exot noch dazu: Der bis zu 1,80 Meter lange Fisch, der weltweit in kühlen Meeresregionen vorkommt, ist im Unterschied zu seinen wechselwarmen Artgenossen ein Warmblüter.

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... dass die Vielfalt im Reich des Plankton viel größer ist als bisher bekannt?

Während einer mehrjährigen Expedition sammelten Meeresbiologen rund um die Welt rund 35.000 Meerwasser- und Planktonproben aus der oberen, noch lichtdurchfluteten Ozeanschicht. Daraus gewannen sie 766 Millionen DNA-Sequenzen von einzelligen Organismen.

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...dass sich manche Fischarten in stark befischten Fanggründen schlechter fangen lassen?

Ein Forschungsteam der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei untersuchte hierzu u. a. den mallorquinischen Schriftbarsch in insgesamt 54 Testgebieten.

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...dass auch Waldmäuse das Magnetfeld der Erde zur Orientierung nutzen?

Auch die kleinen Nager haben einen sechsten Sinn für Orientierung. Das fanden nun Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen heraus.

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