Vielfalt News Nr. 82 | 22. April 2015

    Begrüßung

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,
    der Frühling ist da und die Vielfalt um uns herum zeigt sich von ihren schönsten Seiten.
    Doch wo nahm dies alles seinen Anfang? Dieser Frage widmen wir das Sonderthema dieses Newsletters und berichten von neuen, interessanten Forschungsergebnissen.
    Dazu gibt es gute Nachrichten zum Umweltbewusstsein in Deutschland und eine Reihe bemerkenswerter Projekte, die sich in den vergangenen Wochen die Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade verdient haben.
    Kurioses, aber nicht minder Interessantes aus der Welt der Forschung finden Sie wie gewohnt im hinteren Drittel unseres Newsletters.
    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Genuss der Sonnenstrahlen.
    Ihr UN-Dekade-Team

     

     

    Sonderthema: Wie entwickelte sich die Biodiversität?

    Man vermutet, dass heute zwischen 3 und 100 Millionen verschiedener Lebensformen auf unserem Planeten existieren – ein Großteil davon noch unbekannt. Und auch wenn Arten verschwinden, kommen gleichzeitig ständig neue hinzu. Doch welche Faktoren beeinflussen die Biodiversität? Zu diesem Thema gab es kürzlich neue Erkenntnisse.

    Eine Explosion fürs Leben

    Ein besonderer Einschnitt in Sachen Artenvielfalt war die sogenannte Kambrische Explosion: Sie gilt als Schubkraft für die Entwicklung des tierischen Lebens auf der Erde. Zu Beginn des Zeitalters Kambrium (Epoche vor ca. 541 bis 485,4 Millionen Jahren) entstanden innerhalb von 5–10 Millionen Jahren – einem aus erdgeschichtlicher Sicht kurzen Zeitraum – besonders viele neue Arten. Auch die Vorfahren der großen Tiergruppen wie wir sie heute kennen, entwickelten sich während dieser Zeit. Wie es dazu kam, fanden Forscher der Uni Erlangen/Nürnberg nun heraus: Lokal gab es eine Art „biologisches Wettrüsten“, global ist die Plattentektonik ein Grund.

    Lokale und globale Einflüsse

    Zu Beginn des Kambriums gab es zwei Ereignisse, die die Biodiversität vorantrieben: Zum einen fand vermutlich eine globale Erwärmung statt, die zum Anstieg des Meeresspiegels führte und die Umweltbedingungen im Meer änderte (mehr Sauerstoff, mehr Kalziumcarbonat). Die bestehenden Arten passten sich diesen Veränderungen an und spezialisierten sich häufig auf bestimmte Nischen. Raubtiere begrenzten die Populationsgröße und sorgten dafür, dass die Beutearten immer neue Überlebensstrategien entwickelten, denen sich wiederum die Räuber anpassten. Zum anderen zerbrach durch die Plattentektonik ein alter Superkontinent; Wasser teilte nun die Landmassen. In den Meeren entwickelten sich die Arten isoliert von einander weiter. Auch dieses Phänomen trug zur Diversifizierung bei. Zur Mitteilung der Uni Erlangen/Nürnberg.

    (Un-)Endliche Vielfalt?

    Gibt es einen Punkt, an dem die Biodiversität nicht weiter zunimmt? Ja. Ein Forscherteam des Museums für Naturkunde Berlin fand heraus, dass ökologische Wechselwirkungen zwischen biologischer Vielfalt und Spezialisierung die Artenvielfalt im Meer ankurbeln oder bremsen. Während die Zahl der Generalisten (Arten, die in unterschiedlichen Biotopen leben können) in den vergangenen 500 Millionen Jahren eher konstant blieb, nahm die Artenvielfalt v. a. zu, weil neue spezialisierte Arten entstanden. Ab einem gewissen Punkt kann eine noch höhere biologische Vielfalt aber auch nur noch durch das Besetzen bestimmter ökologischer Nischen erreicht werden – also durch Spezialisierung. Das Forscherteam vermutet, dass dieser Kreislauf so lange aufrechterhalten wird, bis sich die Umweltbedingungen ändern und es dadurch zum Artensterben kommt.

    Zur Mitteilung des Naturkundemuseums Berlin.

     

     

    Neues zur biologischen Vielfalt

    Interessante Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2014 für die UN-Dekade biologische Vielfalt

    Ende März 2015 stellten das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) die Ergebnisse der gemeinsamen Studie zum Umweltbewusstsein der Deutschen vor. Besonders hervorzuheben ist dabei ein Bewusstseinswandel: Umweltschutz wird inzwischen immer häufiger als fester Bestandteil für die Lösung drängender gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Probleme angesehen.

    63 % der Befragten sehen im Umweltschutz eine Voraussetzung für die erfolgreiche Erfüllung von Zukunftsaufgaben wie die Globalisierung; für 53 % ist er eine Basis für die Sicherung des Wohlstands. Die Handlungsansätze sind vielfältig: von neuen Formen der Mobilität (Carsharing, Verbesserungen im ÖPNV etc.) über Änderungen im Konsumverhalten (Kauf energieeffizienter Geräte und von Produkten mit dem Blauen Engel) bis hin zum eigenen Engagement für den Umwelt- und Naturschutz, sei es finanziell oder durch die Teilnahme an Aktionen. Gerade im Konsumsegment zeigt die Studie aber auch, dass an vielen Stellen das Angebot der Nachfrage noch nicht gerecht wird, u. a. bei Kleidung.
    Besonders interessant hinsichtlich der Ziele der UN-Dekade Biologische Vielfalt sind die fünf Umwelttypen, die sich aus den Ergebnissen ableiten lassen. Sie zeigen bestimmte Muster in der Einstellung gegenüber der Umwelt und der Bereitschaft selbst zu handeln:
    - Nachhaltigkeitsorientierte: Umweltschutz als zentrales Anliegen und grundlegende Bedingung, um Zukunftsausgaben zu erfüllen; soll mit Lebensgenuss vereint werden; treiben nachhaltigen Konsum und neue Nutzungsformen voran
    - Umweltbesorgte: Lösung für Klimawandel und andere Umweltprobleme liegen in hohem Wirtschaftswachstum, dieses soll mit Nachhaltigkeit vereint werden; sorgsamer Umgang mit Gütern ist Grundsatz des eigenen Umweltverhaltens
    - Orientierungssuchende: deutliche Wachstumskritik, aber Unsicherheit bei Lösungsansätzen; starker Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und finanziellem Nutzen; trotz Absturzängsten Offenheit für alternative Konzepte
    - Wachstumsorientierte: Umwelt- und Klimaschutz haben zwar strategische Bedeutung, aber niedrige Priorität; Lösung von entsprechenden Problemen durch Wissenschaft, Technik sowie hohes Wirtschaftswachstum (hat im Zweifel Vorrang vor Umwelt)
    - Umweltpassive: Umwelt und Natur haben untergeordnete Bedeutung im Vergleich zu eigenen Problemen, starkes Gefühl von Benachteiligung; wenig Handlungsinitiative; Umwelt- und Naturschutz werden mit „Bessergestellten“ verbunden
    Für die UN-Dekade lassen sich aus diesen Ergebnissen hilfreiche Erkenntnisse ableiten. Die Offenheit von Umwelttypen wie den Nachhaltigkeitsorientierten zeigt, dass die Bemühungen erste Früchte tragen, die Bedeutung von Umwelt und Natur in der Gesellschaft zu verbreiten. Zudem enthält die Typologie Empfehlungen, wie man zum Beispiel Wachstumsorientierten die Chancen der biologischen Vielfalt näher bringen kann, obwohl Umwelt- und Klimaschutz in dieser Gruppe nachgeordnete Themen sind. Denn auch wenn sich die Studie vornehmlich mit dem Umweltbewusstsein beschäftigt und nicht konkret nach der Biodiversität fragt: Die Themen sind eng miteinander verknüpft.
    Das UBA erhebt die Umweltbewusstseinsstudie alle zwei Jahre. Zwei Neuerungen gibt es 2014: Es handelt sich erstmals um eine (repräsentative) Online-Befragung, die auch Jugendliche ab 14 Jahren einbezieht. Unter diesem Link finden Sie beim Bundesumweltministerium sowohl die Studie selbst als auch ein Faktenblatt mit einer Zusammenfassung sowie Infografiken mit den wichtigsten Ergebnissen zum Download.

    Wie Sport das Bewusstsein für Biodiversität steigert

    Projekt „Sport bewegt – Biologische Vielfalt erleben“ aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt zum Abschluss. Seit Februar 2013 ging der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) der Frage nach, was Sport und Biodiversität verbindet. Die Ergebnisse wurden auf der Abschlusstagung Mitte März in Berlin vorgestellt.

    Die Idee zu dem Projekt kam aus dem Sport selbst: Viele Sportler sind in der Natur aktiv und haben daher ein Interesse an intakter Natur. Auf die Frage, wie man Sport naturverträglich ausübt, fanden Sport- und Naturschutzverbände gemeinsam Antworten. Beispielhaft gaben die fünf Gewinner des Förderwettbewerbs zum Projekt auf der Abschlusstagung einen Einblick in ihre Praxiserfahrungen, darunter Reiter, Taucher und Läufer. Das zeigte eindrucksvoll, dass das Maßnahmenspektrum ebenso bereit gefächert ist wie die zahlreichen Sportarten.
    Das Projekt sieht Sport aber auch als Chance, das Thema biologische Vielfalt in verschiedenen Gesellschaftsschichten bewusst zu machen – ganz im Sinne der Ziele der Nationalen Strategie und der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Hier liegt künftig noch Potenzial, wie auf der Abschlusstagung deutlich wurde. U. a. aus diesem Grund setzt der DOSB sein Engagement für die biologische Vielfalt nach dem Ende der offiziellen Projektlaufzeit fort – Expertennetzwerk und Website werden aktuell gehalten.
    Zur Projektbeschreibung beim DOSB und auf der Website zur Nationalen Strategie.

    Neue Argumente für Biodiversität in der Landwirtschaft

    Laut einer internationalen Studie zu den Effekten der Landnutzung seit 1500 bis heute hat die biologische Vielfalt in regionalen Ökosystemen bis 2005 um 13,6 % abgenommen. Untersucht wurde auch, wie sich Landnahme und intensive Landwirtschaft künftig auf den Rückgang der Artenvielfalt auswirken. Die Prognose des Forscherteams unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie: Bleibt alles wie es ist, schwinden bis 2100 weitere 3,4 % des Artenreichtums; v. a. in wirtschaftlich schwächeren Ländern. Die Studie macht zugleich jedoch Vorschläge, wie dieses Szenario vermieden werden kann – bspw. durch naturschutzfachliche Maßnahmen.

    Für viele Landwirte sind diese allerdings mit Sorgen über Einschränkungen, Verzicht und Ertragsverlust verbunden. Umso wichtiger ist es, die Chancen aufzuzeigen, die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft eröffnet – wie zwei weitere neue Studien, bei denen Insekten im Mittelpunkt stehen.

    Artenvielfalt aus Landschaftsmosaiken „schwappt über“

    Ein Forscherteam der Uni Göttingen stellte fest, dass ein vielfältiges Landschaftsmosaik nicht nur die Insektenvielfalt fördert, sondern auch einen Gegenpol zu negativen Auswirkungen intensiver Landwirtschaft bildet. Zu den Ergebnissen zählt, dass zum Beispiel solche Schmetterlingsarten häufiger in kleinteiligen Landschaften vorkommen, die sich aufgrund einer besonderen Spezialisierung wenig ausbreiten. Die ForscherInnen stellten ferner fest, dass solche Arten sogar auf angrenzenden intensiv genutzten und daher artenärmeren Flächen häufiger vorkommen und dort die Artenvielfalt erhöhen. Heterogene Agrarlandschaften bieten eine größere Auswahl an Lebensräumen und sind dadurch eine wichtige Grundlage für Artenvielfalt.

    Dreifacher Vorteil dank Insektenvielfalt

    Eine hohe Vielfalt verschiedener Insekten ist für Landwirte gleich aus mehreren Gründen von Vorteil: Sie übernehmen wichtige Bestäubungsaufgaben oder sind als natürliche Schädlingsvernichter unterwegs. WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig entdeckten kürzlich außerdem, dass Schädlinge in artenarmen Lebensräumen schneller Resistenzen gegen chemische Bekämpfungsmittel entwickeln. Hier könnte ein neuer Umgang mit Pestiziden ansetzen, da bereits eine geringere Menge von Pestiziden den gewünschten Effekt bringen könnte. Dies soll nun weiter erforscht werden.
    Als Ursachen für das Phänomen geben die ForscherInnen mangelnde Konkurrenz und fehlende Bedrohung durch Räuber an. In artenreichen Lebensräumen ist jedoch beides gegeben. Während sich also resistente Schädlinge in artenarmer Umgebung schneller gegen schwächere, nicht resistente Artgenossen durchsetzen, stehen sie in artenreicher Umgebung den gleichen Herausforderungen gegenüber wie diese. Hier kann eine Resistenz sogar zum Nachteil werden, da die Schädlinge Energie für den Abbau des Gifts nutzen, die sie an anderer Stelle dringender bräuchten. Die Resistenz setzt sich daher nicht so schnell als nützliches Merkmal durch. 

    Insektenvielfalt erweitert Nahrungsspektrum des gefährdeten Kiebitzes

    Eine Vielzahl an Insekten nützt auch dem Kiebitz (Vanellus vanellus), der sich u. a. von Insekten und deren Larven ernährt. Er gehört zu den Verantwortungsarten Deutschlands; seine Zahlen sind v. a. durch die Intensivierung der Landwirtschaft zurückgegangen. Ein bundesweites Projekt des NABU im Rahmen des Bundesprogramms zur Biologischen Vielfalt hat vor kurzem gemeinsam mit Landwirten 30 Kiebitzinseln angelegt. Diese kleinen Flächen auf Äckern oder Grünland werden langfristig aus der Nutzung genommen und dienen stattdessen den standorttreuen Vögeln als Brut- und Nahrungshabitat. Die ersten Inseln wurden bereits angenommen. Nun heißt es warten: Bei gutem Bruterfolg könnten Kiebitzinseln künftig eine Möglichkeit darstellen, Schutzmaßnahmen für den Vogel auch bei intensiver Landwirtschaft umzusetzen.
    Pressemitteilung zu globaler Studie zur Landnutzung beim Max-Planck-Institut für Biogeochemie. Meldung der Uni Göttingen zu kleinräumigen Landschaften lesen. Ganze Meldung zu Vielfalt und Resistenzen beim UFZ. Mehr zum Kiebitzprojekt des NABU.

    Erfahrungsberichte zu Biodiversität in Betrieben

    Im Alltag vieler Unternehmen steigt die Bedeutung von biologischer Vielfalt, auch im betrieblichen Management. Auf einem Dialogforum mit diesem Schwerpunktthema im Rahmen der Plattform „Unternehmen Biologische Vielfalt 2020“ Ende März in Frankfurt stellten Betriebe erfolgreiche Praxisbeispiele vor.

    Sie wollen mit ihren Erfahrungsberichten andere Unternehmen motivieren, die Chancen durch Biodiversität ebenfalls zu nutzen. Von kleinen Betrieben bis zum großen Unternehmen kann jeder etwas für die Biodiversität tun: Neben HIPP und der OTTO Group kamen auch Abgesandte der Brauerei Lammsbräu sowie die HeidelbergCement Group zu Wort. Letztere wurde im Rahmen des Dialogforums als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet (mehr dazu in der Kategorie „UN-Dekade-Projekte“).

    Zur vollständigen Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums.

    Samensammlung sichert die biologische Vielfalt von Wildpflanzen

    Ende März eröffnete Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks als Schirmherrin den Neubau von Deutschlands ältester Wildpflanzen-Saatgutbank im Botanischen Garten Berlin. Dort lagern rund 7.000 Samenproben aus aller Welt. Viele davon stammen von seltenen und gefährdeten Arten. Daher sind solche Sammlungen für den Erhalt der biologischen Vielfalt und für die Sicherung genetischer Vielfalt bedeutend: Bei Bedarf können aus den Samen wieder Pflanzen herangezogen werden, beispielsweise für die Wiederausbringung an Naturstandorten. Hier geht es zur vollständigen Pressemeldung.

     

     

    UN-Dekade-Projekte und Beiträge

    Projekt des Monats März: NaviNatur –  Nachhaltigkeit mit digitalen Medien länderübergreifend entdecken und darstellen

    Bei einem Austausch zwischen rumänischen und deutschen Schulen entdeckten die SchülerInnen gemeinsam die Natur und die biologische Vielfalt in ihrer Umgebung und arbeiteten sogenannte GPS-Bildungsroutings aus. Das Projekt des SCHUBZ-Umweltbildungszentrums Lüneburg wurde zum Projekt des Monats März gewählt.

    Innerhalb von 23 Monaten veranstaltete das SCHUBZ unter dem Motto „Nachhaltigkeit mit digitalen Medien länderübergreifend entdecken und darstellen“ mehrere Schulaustausche zwischen deutschen und rumänischen Schulen. Die Schüler befassten sich hierbei sowohl theoretisch als auch praktisch mit einem Biosphärenreservat in ihrer Umgebung. Ihre gesammelten Informationen, Bilder und Tonaufnahmen wurden anschließend als GPS-Bildungsroutings ausgearbeitet. Diese stehen nun auf der Website von NaviNatur für Interessierte zum Download zur Verfügung.

    Bei allen Begegnungen stand vor allem die biologische Vielfalt im Vordergrund. An verschiedenen „Points of Interest“ wird beispielsweise die Vielfalt vor Ort beschrieben oder die Bedeutung für das alltägliche Leben verdeutlicht.

    Die SchülerInnen erlangten so nicht nur selbst ein umfassendes Wissen über die biologische Vielfalt in ihrer Umgebung, sondern ermöglichten auch die Entwicklung von Naturerlebnispunkten für die Tourismusbranche.

    Ein detaillierte Beschreibung des Projekts finden Sie auf unserer Website.

    Zooschule Heidelberg

    Vielfältige Bildungsangebote rund um das Thema der biologischen Vielfalt stehen bei der Zooschule Heidelberg auf dem Programm. Sie richten sich sowohl an SchülerInnen aller Schulen als auch an Kinder, Erwachsene und Senioren. Die Schule wurde nun erneut als Projekt der UN-Dekade ausgezeichnet.

    Zum Programm der Zooschule gehört ein breites Spektrum von Veranstaltungen. So gibt es beispielsweise geführte Rundgänge durch den Zoo, themengebundenen Unterricht, Zoo-Camps oder „Hausbesuche“ im Seniorenheim.


    Im besonderen Fokus der Veranstaltungen steht dabei stets die biologische Vielfalt und deren Erhaltung sowie die nachhaltige Entwicklung. So wird den Teilnehmern zum Beispiel durch die unmittelbare Begegnung mit Zootieren die Artenvielfalt näher gebracht. Gleichzeitig werden Handlungsvorschläge vermittelt, wie sich jeder für Artenschutz, Nachhaltigkeit und den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen kann. Praktische Maßnahmen wie das Basteln von Insektenhotels gehören ebenso zum Programmangebot.
    In 12 Monaten wurde die Zooschule von rund 25.000 Teilnehmern besucht. Aufgrund des großes Erfolgs wurde sie nun erneut als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

    Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie auf unserer Website. Mehr Informationen zur Zooschule und ihren Angeboten gibt es auf der Seite der Zooschule Heidelberg.

    The Quarry Life Award – Forschungsprojekte in einzigartigen Habitaten

    Steinbrüche und Kiesgruben bieten eine große Habitatsvielfalt mit einzigartiger Flora und Fauna. Um die Artenvielfalt in den weltweit mehr als 1.000 Abbaustätten der HeidelbergCement AG zu schützen und zu fördern, hat das Unternehmen den „Quarry Life Award“ ins Leben gerufen. Der internationale Wettbewerb zielt darauf ab, neue Forschungsprojekte und Ideen zum Erhalt der Biodiversität in den noch betriebenen oder bereits stillgelegten Anlagen der Firma zu finden. Dafür erhielt HeidelbergCement nun die Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt.

    Für den Award 2014 reichten Studenten, Forscher, Schüler und Kooperationen mit Nicht-Regierungs-Organisationen aus 22 Ländern fast 400 Beiträge ein. Nach einer Vorauswahl wurden die interessantesten Projekte in den Steinbrüchen und Kiesgruben der beteiligten Länder umgesetzt, um u. a. ihre Praxistauglichkeit zu testen. Anschließend kürten die Jurymitglieder jedes teilnehmenden Landes ihre Sieger, die auch zugleich die Finalisten des internationalen Wettbewerbs sind.
Die deutschen Juroren wählten den Beitrag „Biotopvernetzung dreier ehemaliger Steinbrüche in Leimen und Heidelberg-Rohrbach" des Heidelberger Biotopschutz e.V. auf den ersten Platz, den zweiten Platz erhielt ein Schulprojekt zum Schutz heimischer Amphibien. 
Nähere Informationen zum The Quarry Life Award.

    Bringe Verborgenes ans Licht – Entdecke andere Arten!

    Täglich gelangen über das Ballastwasser von Schiffen mehrere tausend Lebewesen aus aller Welt in unsere Gewässer. Über 110 dieser so genannten Neobiota haben sich bisher in Deutschlands aquatischen Lebensräumen etabliert. Obwohl nicht alle der eingewanderten Arten invasiv sind – wie der Ochsenfrosch, der als starke Bedrohung für die hiesigen Amphibienpopulationen gilt –, konkurrieren sie um Lebensräume und Nahrung mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt.

    Um mehr über die Verbreitung und den Einfluss der Neobiota zu erfahren, wurde 2005 die Aktion „NEOBIOTA – Neue Arten in unseren Tauchgewässern“ vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) ins Leben gerufen – eines unserer ausgezeichneten UN-Dekade-Wochenprojekte im März. Jedes Jahr stehen bei der Aktion andere Tiere und Pflanzen im Mittelpunkt: aktuell die Gallertkugel vom Schwammigen Moostierchen. Über die zugehörige Online-Plattform www.neobiota.info können Sporttaucher und andere Interessierte Beobachtungen zu aquatischen „Einwanderern“ in unseren Flüssen und Seen melden und damit versteckte Organismen sichtbar machen. Damit kann jeder einen Beitrag zum Erhalt und Schutz der Biodiversität leisten.

    Des Weiteren bietet die Plattform Wissenswertes zu verschiedenen Pflanzen und Tieren und kartiert aktuelle Funde. Auf der Internetseite befinden sich ebenfalls Informationen zu wissenschaftlichen Arbeitsgruppen, die sich mit dem Neobiota-Thema beschäftigen. In Zusammenarbeit mit Forschern entstanden bereits zwei Arbeiten über Süßwasserquallen in Deutschland. Zur kompletten Projektbeschreibung.

     

    Termine und Publikationen

    Natura 2000 Award: drei deutsche Nominierungen

    Unter den 23 Finalisten für den European Natura 2000 Citizens’ Award, der am 21. Mai in Brüssel verliehen wird, sind auch drei deutsche Beiträge. Darunter befindet sich das Biodiversitätsprojekt der NaturFreunde (Landesverband Württemberg), „Tauchen für den Naturschutz“ des NABU (Regionalverband Gransee) und das sächsische Projekt „Moorevital“. Für diese können Sie noch bis zum 6. Mai online abstimmen.

    IÖR-Jahrestagung 2015: Wege zur „Grünen Stadt“

    Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt. Die Urbanisierung birgt große Herausforderungen für die ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung. Wie diese zu meistern sind, ist eine der zentralen Fragen auf der Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V. Die Veranstaltung findet am 03. Juni 2015 im Kulturrathaus Dresden statt und richtet sich an Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.

    Für jede Kommune ergeben sich andere Szenarien der künftigen Entwicklung. Dabei spielen Aspekte wie die Gestaltung von Siedlungs- und Freiräumen ebenso eine Rolle wie die Folgen des demografischen Wandels und Klimaeinwirkungen. Auf Basis unterschiedlicher Ausgangsbedingungen und Trends diskutiert das IÖR gemeinsam mit Fachleuten, wie geeignete Strategien für den Weg zur „Grünen Stadt“ aussehen können – unter Berücksichtigung ökologischer sowie ökonomischer, planerischer und gesellschaftlicher Fragen.

    Nähere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung bis zum 22. Mai auf der Seite des IÖR.

    „Finde die Mikrobe des Jahres 2015!“

    Zum Wettbewerb für Schüler und Studierende ruft die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) auf. Bis zum 30. November 2015 können die Teilnehmer Fotos, Videos oder andere kreative und künstlerische Gestaltungen rund um das ausgezeichnete „Knöllchenbakterium“ – mit wissenschaftlichem Namen Rhizobium – einreichen. Als Hauptpreise vergibt die VAAM Praktikumsplätze in Schülerlaboren und Instituten.
    Die Mikrobe, um die es im Wettbewerb geht, unterstützt Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen beim Wachsen in stickstoffarmen Böden. Rhizobium lebt als Knöllchen an den Wurzeln und versorgt von dort die Pflanzen mit dem notwendigen Ammonium. In einer Studie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fanden WissenschaftlerInnen kürzlich heraus, dass die Mikrobe der Pflanze auch bei der Produktion von Giften zum Schutz vor Fraßfeinden hilft.
    Nähere Informationen zum Wettbewerb und zum Bakterium finden sich auf der Homepage zur Mikrobe des Jahres.

    Torffrei Gärtnern mit dem BUND-Einkaufsführer

    Blumenkästen und -kübel bepflanzen, Terrasse und Balkon mit Frühlingsblumen und Sträuchern begrünen: Die Heimgärtner-Saison ist eröffnet! Dafür eignet sich zum Schutz der Moore torffreie Blumenerde. Sie wird auf Basis von Kompost, Rindenhumus und Holzfasern hergestellt. Der BUND-Einkaufsführer gibt einen Überblick über Baumärkte, Gartencenter und Online-Shops, in denen torffreie Erde erhältlich ist. Noch besser: Sie stellen Ihre Erde selbst her. Auch dazu gibt der Ratgeber Tipps.

     

     

    Wussten Sie schon, ...

    ... dass trächtige Häsinnen erneut befruchtet werden können?

    Wenn es um die Partnerwahl geht, achten Häsinnen auf gute Gene: Rammler müssen fit sein, was sie mit Wettläufen und Boxkämpfen unter Beweis stellen. Trotzdem paaren sich Weibchen innerhalb kürzester Zeit gleich mehrmals und können von mehreren Hasen trächtig sein. Dieses Phänomen wird als Superfötation bezeichnet. Das bedeutet, beschreibt die Deutsche Wildtier Stiftung, dass sich in der Gebärmutter Embryonen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden können. So kommt es vor, dass Hasenjunge eines Wurfs keine echten „Geschwister“ sind, weil sie unterschiedliche Väter haben können. Zur kompletten Nachricht der Deutschen Wildtier Stiftung gelangen Sie hier.

    ... dass viele Tierarten spontan in eine Art Winterschlaf fallen können?

    Heterotherme Tiere können ihre Körperfunktionen bei akuten Gefahren- oder Mangelsituationen auf ein Minimum herunterregulieren. Der Moholi-Galago – ein in Afrika beheimateter kleiner Halbaffe – verfällt in Notsituationen in den so genannten Tagestorpor. Diese kontrollierbare, zeitlich eng begrenzte Energiespar-Strategie wählt er zum Beispiel bei Naturkatastrophen und anschließender Nahrungsknappheit. Weiterer Vorteil des Torpors: Weibliche Tiere können das Austragen ihres Nachwuchses hinauszögern. Diese überlebenswichtige Fähigkeit ist insbesondere bei der Besiedlung von neuen Lebensräumen von Vorteil, fanden zwei Biologinnen der Universität Hamburg heraus. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der „Mammal Review“. Originalmittelung.

    ... wie eisfreie Gletscher wiederbelebt werden?

    Mithilfe von Bakterien gelingt es Tieren und Pflanzen bereits nach wenigen Jahren, wieder auf dem unfruchtbaren Untergrund eines eisfreien Gletschers zu wachsen. Neue Ökosysteme entstehen. Das fand ein WissenschaftlerInnenteam an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL heraus, das mittels Bodenproben das gesamte Artenspektrum an Bakterien, Pilzen und Algen im Boden eines Gletschervorfelds analysierte. Die gefunden Mikroorganismen, darunter Cyanobakterien und Grünalgen, benötigen keinen fruchtbaren Boden zum Wachsen. Stattdessen setzen sie sich direkt auf kahle Steine oder Sand und holen sich den benötigten Kohlen- und Stickstoff aus der Luft und dem geschmolzenen Gletschereis. Sie überziehen die Steinwüste mit einem grünen Rasen und reichern den Boden mit Nährstoffen an. Dadurch siedeln sich weitere heterotrophe Mikroorganismen an, die durch Stoffwechselprozesse die Fruchtbarkeit des Bodens weiter verbessern und die Basis für die Widerbesiedlung durch Pflanzen bilden: Zuerst wachsen Moose und Flechten, dann Kräuter und Sträucher, später besiedeln auch Bäume wieder das ehemals vereiste Tal. Nähere Informationen zu den Forschungsergebnissen.

    ... dass eine antarktische Krakenart eine einmalige Überlebensstrategie im eiskalten Wasser nutzt?

    Trotz der sehr niedrigen Wassertemperaturen gibt es im antarktischen Ozean eine große Artenvielfalt. Durch die kalte Umgebung kann Sauerstoff nur sehr langsam ins Gewebe transportiert werden. Jede einzelne Art hat eine ganz eigene Strategie, diesen widrigen Umständen zu trotzen. Die Methode der meisten Fische war den ForscherInnen bereits bekannt. Nun konnte ein Forscherteam vom Alfred-Wegener-Institut die Strategie der Krake Pareledone charcoti aufdecken: Das Geheimnis liegt in dem blauen Blut der Krake. Durch die funktionelle Änderung des blauen Blutpigments (Härmocyanin) erreicht sie eine bessere Sauerstoffversorgung des Gewebes. Um dies herauszufinden, verglichen die Forscher die Blutzusammensetzung der arktischen sowie zweier Krakenarten aus wärmeren Gefilden. Es gibt zudem Hinweise, dass die Pareledone charcoti sich so auch der fortschreitenden Klimaerwärmung besser anpassen kann, als die meisten arktischen Fischarten. Zur vollständigen Meldung.

    ... dass die Seychellen-Palme zur Brutfürsorge ihren eigenen Lebensraum modifiziert?

    Normalerweise ist der Lebensraum der sogenannten „Seychellen Palme“ (Lodoicea maldivica) sehr karg und nährstoffarm. Die Palme schafft es allerdings dennoch, sowohl größere Früchte als die Konkurrenz zu produzieren, als auch ihre Ableger erfolgreich zu versorgen. Wie sie das schafft, haben nun ForscherInnen der TU Darmstadt zusammen mit der NGO „Seychelles Islands Foundation“ herausgefunden: Das Geheimnis liegt in den sehr großflächigen, bis zu 10 Quadratmeter großen Blättern. Diese führen trichterförmig am Stamm der Palme hinab. So versorgen sie den direkten Umkreis der Palme nicht nur mit Regenwasser, sondern auch mit Nährstoffen aus tierischen und pflanzlichen Materialien, wie beispielsweise Kot oder Pollen. Die Ableger, die direkt am Fuß der Mutterpflanze wachsen, werden somit also bestens versorgt. So schafft es die Palme erfolgreich, sich an ihre Umgebung anzupassen und den Fortbestand ihrer Art zu sichern. Zur vollständigen Meldung.

     

     

    Frühling © K.-U. Häßler - Fotolia
    Frühling © K.-U. Häßler - Fotolia
    © Carola Radke
    © Carola Radke
    Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (rechts) und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger (links) stellten die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2014 am 30. März in Berlin vor. © BMUB/Inga Wagner
    Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (rechts) und die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger (links) stellten die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2014 am 30. März in Berlin vor. © BMUB/Inga Wagner
    Mit dem MTB in die Natur. © ARochau – Fotolia.com
    Mit dem MTB in die Natur. © ARochau – Fotolia.com
    Roter Apollofalter. © Dr. Jochen Krauss/Universität Würzburg
    Roter Apollofalter. © Dr. Jochen Krauss/Universität Würzburg
    UBI 2020 – Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 © BfN
    UBI 2020 – Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 © BfN
    Vielfalt der Pflanzensamen. © Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
    Vielfalt der Pflanzensamen. © Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
    Exkursion in den Natupark Breite/Rumänien während des Schüleraustausches zwischen Deutschland und Rumänien © NaviNatur
    Exkursion in den Natupark Breite/Rumänien während des Schüleraustausches zwischen Deutschland und Rumänien © NaviNatur
    Beim Zoo-Unterricht findet das Lernen direkt vor dem Gehege statt. Nicht nur bei den Elefanten geht es um den Schutz von Tierarten und somit der biologischen Vielfalt. © Zooschule Heidelberg
    Beim Zoo-Unterricht findet das Lernen direkt vor dem Gehege statt. Nicht nur bei den Elefanten geht es um den Schutz von Tierarten und somit der biologischen Vielfalt. © Zooschule Heidelberg
    Sieger des Quarry Life Award Deutschland 2014 war das Projekt „Biotopvernetzung dreier ehemaliger Steinbrüche in Leimen und Heidelberg-Rohrbach“ © The Quarry Life Award
    Sieger des Quarry Life Award Deutschland 2014 war das Projekt „Biotopvernetzung dreier ehemaliger Steinbrüche in Leimen und Heidelberg-Rohrbach“; eingereicht von Dr. Thomas Trabold vom Heidelberger Biotopschutz e.V. Auf dem Bild ist das Team bei seinen Arbeiten im Steinbruch zu sehen. © The Quarry Life Award
    Craspedacusta sowerbii ist die einzige Süsswasserqualle, die in unseren deutschen Seen vorkommt © NEOBIOTA
    Craspedacusta sowerbii ist die einzige Süsswasserqualle, die in unseren deutschen Seen vorkommt © NEOBIOTA
    NaturFreunde © NaturFreunde Bildarchive
    NaturFreunde © NaturFreunde Bildarchive
    IÖR-Logo © IÖR
    IÖR-Logo © IÖR
    Entstehende Knöllchen in der Wurzel des Schneckenklees (Medicago truncatula). © Ulrike Mathesius, Canberra, Australien
    Entstehende Knöllchen in der Wurzel des Schneckenklees (Medicago truncatula). © Ulrike Mathesius, Canberra, Australien
    BUND-Einkaufsführer "Blumenerde ohne Torf" © BUND
    BUND-Einkaufsführer "Blumenerde ohne Torf" © BUND
    Feldhase © Deutsche Wildtier Stiftung/T. Martin
    Feldhase © Deutsche Wildtier Stiftung/T. Martin
    Der madagassische Lemur Microcebus griseorufus kann in den sogenannten Tagestorpor verfallen, also für eine bestimmte Zeit seine Körperfunktionen herunterfahren. © Kathrin Dausmann
    Der madagassische Lemur Microcebus griseorufus kann in den sogenannten Tagestorpor verfallen, also für eine bestimmte Zeit seine Körperfunktionen herunterfahren. © Kathrin Dausmann
    Einer der ersten, der das Gletschervorfeld besiedelt, ist der orange Schildborstling (Scutellinia sp.). © Anita Zumsteg, WSL
    Einer der ersten, der das Gletschervorfeld besiedelt, ist der orange Schildborstling (Scutellinia sp.). © Anita Zumsteg, WSL
    Die antarktische Krake Pareledone charcoti © Tomas Lundälv
    Die antarktische Krake Pareledone charcoti © Tomas Lundälv
    Strand auf den Seychellen © Strandfloh/pixelio.de
    Strand auf den Seychellen © Strandfloh/pixelio.de
    Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
    *Pflichtfeld