Vielfalt News Nr. 81 | 17. März 2015

    Begrüßung

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    diesem Newsletter haben wir ein Sonderthema vorangestellt: Es geht um Pflanzenkommunikation und die Chancen, die neueste Erkenntnisse zu diesem faszinierenden Thema eröffnen. Dann geht es gleich dreimal um die Zahl 10, genauer gesagt darum, was innerhalb von 10 Jahren alles erreicht wurde – beim Nationalen Naturerbe, in der Taxonomie von Gliedertieren und beim internationalen Artenschutz.

    Wir stellen Ihnen neue UN-Dekade-Projekte vor und werfen einen genaueren Blick auf Arten wie die Arnika, die Meeresschnecke Elysia chlorotica sowie andere faszinierende „Fundstücke“.

    Eine beschwingte Lektüre wünscht
    Ihr UN-Dekade-Team

    Sonderthema Pflanzenkommunikation

    Grasgeflüster – Pflanzenkommunikation und Biodiversität

    WWW – WurzelWeitWeb. So könnte man die Funktion von Mykorrhiza nennen, einer Symbiose aus Pilzen und den Feinwurzeln von Pflanzen. Sie bilden bspw. im Wald unterirdische Netzwerke und übertragen so „Botschaften“ zwischen Bäumen. Ein Forscherteam der Uni Göttingen fand kürzlich heraus, dass die Duftstoffe der Pilze das Wurzelwachstum anregen und das auch ohne direkten Kontakt. Für die betroffenen Pflanzen bedeutet das bessere Ernährung und Wasserversorgung.

    In den letzten Jahren sind zahlreiche Publikationen und Artikel zum Thema Pflanzenkommunikation erschienen. Die Kommunikationskanäle von Pflanzen sind so vielfältig wie die Ziele der Kommunikation: Mit Duftstoffen (z. B. flüchtige Enzyme) locken Pflanzen bspw. Bestäuber oder auch „Beschützer“ gegen Fraßfeinde an. Oder sie warnen vor dem Befall mit Parasiten. Ultraschallsignale zeugen von Trockenheit, Elektrosignale zu Umweltveränderungen werden innerhalb von Sekunden weitergeleitet. Chemische Kommunikation zwischen Zellen läuft u. a. über Aminosäuren oder Ionen.

    Die Kommunikation funktioniert nicht nur zwischen Pflanzen derselben Art sondern teilweise auch artübergreifend. Sogar Selbstgespräche sind möglich: Ist eine Maispflanze an einer Stelle von Schädlingen befallen, steigt die Konzentration des Abwehr-Duftstoffs Indol auch in anderen Pflanzenteilen.
    Kulturpflanzen verlieren durch die Kultivierung manchmal einen Teil ihrer Kommunikationsfähigkeit. Neue Erkenntnisse wie die Identifikation des Duftstoffs Indol beim Mais durch Forschende der Uni Bern lassen das Potenzial erahnen, das in der Pflanzenkommunikation liegt: Sollte es gelingen, ursprüngliche Abwehr- und Kommunikationsmechanismen bei Kulturpflanzen zu reaktivieren, könnte dies langfristig zu einer naturverträglicheren Landwirtschaft beitragen – bspw. weil man Pestizide einsparen könnte.
    Hier gelangen Sie zu einem Artikel zur Pflanzenkommunikation in der ZEIT.

    Neues zur biologischen Vielfalt

    Religionen und Naturschutz gemeinsam für die Biodiversität

    Das Dialogforum „Religionen und Naturschutz“ brachte im Februar 2015 erstmals VertreterInnen von Naturschutzorganisationen und neun Religionsgemeinschaften (Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Eziden, Hinduisten, Juden, Muslime, Sikh) an einen Tisch. Es ging um die Frage, wie Religionsgemeinschaften zum Thema Naturschutz und biologische Vielfalt stehen und welchen Beitrag sie zu deren Erhalt leisten können. Die Veranstaltung verlief in einer offenen und lebendigen Diskussionsatmosphäre und zeigte große Übereinstimmungen in der Haltung zu Natur und Umwelt. Man vereinbarte eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Als Grundlage einigte man sich im Kern auf vier Eckpunkte: Es soll an einer religiösen Woche gearbeitet werden, die Naturschutz und Biodiversität in den Mittelpunkt stellt. Biologische Vielfalt auf Freiflächen um Gotteshäuser, Friedhöfe sowie in interkulturellen Gärten soll gesteigert werden. Interreligiöse Teams für Natur und biologische Vielfalt sollen gebildet werden, die in Gemeinden, Schulen und Bildungseinrichtungen gemeinsame Wege zum Erhalt der biologischen Vielfalt darstellen und erörtern. Als besonders wichtig stuften die TeilnehmerInnen des Dialogforums den Aufbau eines Netzwerks für den Naturschutz ein. Eine Projektgruppe wurde beauftragt, eine gemeinsame Erklärung von Naturschutzakteuren und Religionsgemeinschaften zu erarbeiten.
    Hier finden Sie die vollständige Pressemeldung des Bundesamts für Naturschutz.

    1000 neue Gliedertier-Arten in 10 Jahren beschrieben

    Auf dieses beeindruckende Ergebnis kommen Taxonomen des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn. Die Arten stammen aus aller Welt und umfassen insbesondere Maikäfer, Zitterspinnen, Tausendfüßler, Schwebfliegen und Spanner-Schmetterlinge. Einen großen Teil der neu bestimmten Tiere haben die Wissenschaftler selbst auf Exkursionen gesammelt, andere stammen aus Sammlungen wie der des Museums Koenig. In diesen „Schatztruhen“ der Biodiversität warten zahlreiche Funde auf eine eindeutige Bestimmung. Doch Taxonomen sind rar.
    Neben Natur- und Umweltschutz nutzen auch Landwirtschaft, Evolutionsforschung und Bereiche der Medizin die Erkenntnisse der Fachleute. Aus der Taxonomie lassen sich bisweilen Zusammenhänge zwischen bestimmten Faktoren oder Phänomenen besser erklären und passende Maßnahmen entwickeln.
    Nahezu detektivisch mutet die Arbeit der Forscher an, müssen sie doch sicherstellen, dass es sich wirklich um eine völlig neue Art handelt. Um im Wettlauf gegen den Verlust der Biodiversität Arten schneller und sicherer bestimmen zu können arbeiten die Wissenschaftler auch mit genetischen Fingerabdrücken.

    Zur ganzen Meldung des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig.

    Forschen für die Arnika

    Die Arnika (Arnica montana), auch Bergwohlverleih genannt, ist als Heilpflanze sehr geschätzt. Sie wirkt entzündungshemmend und wird bspw. bei Hautverletzungen oder Rheuma angewendet. Die Pflanze ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, ihr Bestand jedoch seit Jahren rückläufig, vor allem in Gebieten unter 500 m. Die Ursachen werden teils in ungeeigneter Bewirtschaftung vermutet, könnten aber auch genetischen Ursprungs sein. Ein von BMUB/BfN und BMBF gemeinsam gefördertes Verbundprojekt aus Forschung und Umsetzung geht diesen Fragen seit einigen Monaten gezielt nach. Ausgehend von Beständen und Standorten in Mittelhessen wird ermittelt, wie man die Bestände der Arnica montana stabilisieren und ausweiten kann. Die Erkenntnisse fließen in ein Managementkonzept für die Heilpflanze ein, das dann als Praxisleitfaden dient.
    Es gibt zwei Teilprojekte: Das eine ist ein Langzeitversuch, der gängige Maßnahmen im Freiland auf ihre Wirksamkeit und Verbesserungsmöglichkeiten testet. Das andere Teilprojekt beschäftigt sich mit einer möglichen Inzuchtproblematik, die sich daraus ergeben könnte, dass die Bestände kontinuierlich kleiner und zersplitterter werden. Ein Novum ist das genetische Monitoring durch Mikrosatelliten-Marker, die Verwandtschaften innerhalb von Populationen erkennbar machen.

    Lesen Sie hier die Projektbeschreibung auf der NBS-Website.
    Hier geht’s zur Pressemeldung der Uni Marburg.

    Kleiner Nager mit großem Einfluss

    Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist die einzige Art der Gattung Großhamster und kann mehr als 30 cm groß werden. Er ist nachtaktiv und lebt meist in Lehm- und Lössböden, wo er tiefe und weit verästelte Erdbauten anlegt. Durch seine Wühltätigkeit im Boden trägt er zur Bildung fruchtbarer Schwarzerde bei. Bei Bedrohung richtet sich der Nager auf: Sein schwarzer Bauch und die weißen Pfoten sollen wie ein Raubtiermaul mit Fangzähnen wirken und Feinde abschrecken. Mit seinem gescheckten Fell ist der Feldhamster unter den europäischen Pelztieren das bunteste. An seiner Vielfarbigkeit liegt es jedoch kaum, dass er für viele ein rotes Tuch ist.
    Bis vor kurzem konnte jeder, der bspw. ein Bauvorhaben kippen wollte, unter www.feldhamsterverleih.de ein paar der possierlichen Nager mieten und auf dem betreffenden Grundstück aussetzen. Im Namen des Naturschutzes sollte das Vorhaben dann gekippt werden. Ein Scherz? Natürlich. Aber die Satire ruft den Interessenkonflikt ins Bewusstsein, den der Feldhamster immer wieder auslöst.
    Cricetus cricetus gilt als Indikator für eine nachhaltige Landnutzung. Das in Deutschland stark gefährdete und streng geschützte Säugetier ist auf eine strukturreiche und von Fruchtfolgen geprägte Agrarlandschaft angewiesen. Mit der Intensivierung und Mechanisierung der Landwirtschaft wird sein bevorzugter Lebensraum immer kleiner. Durch immer frühere und sehr gründliche Ernten gehen ihm Unterschlupf und Vorräte verloren. Maßnahmen, seinen Lebensraum zu erhalten, kommen auch anderen gefährdeten Flurbewohnern wie Feldlerche, -hase und Rebhuhn zugute.
    Neueste Empfehlungen und Forderungen für den Feldhamsterschutz hat eine nationale Expertengruppe kürzlich im Bericht zum Status des Feldhamsters beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlicht (Skripten 385).
    Zur Pressemitteilung beim Bundesamt für Naturschutz.

    Ganzheitliches Konzept für den Umweltschutz in Europa

    „Gut leben innerhalb der Belastbarkeitsgrenzen unseres Planeten“ – so lautete die Vision für das Jahr 2050 aus dem 7. Umweltaktionsprogramm der EU von 2013. Hier schwingt bereits mit, dass Wirtschaft und Wohlergehen Europas mit dem Zustand von Umwelt und Natur eng verknüpft sind. Der neueste Synthesebericht der Europäischen Umweltagentur, der Anfang März dieses Jahres veröffentlicht wurde, fasst zusammen, wie es um die europäische Umwelt steht. 

    Ein Ergebnis: In vielen Teilen der EU ist der Zustand der Umwelt heute etwa genauso gut wie zu Beginn der Industriellen Revolution. Fortschritte gibt es auch beim größten zusammenhängenden Schutzgebietsnetzwerk der Welt, Natura 2000. Die Herausforderungen bleiben jedoch groß, wirtschaftliche und Umweltinteressen kollidieren vielerorts. Während Luft- und Wasserqualität besser geworden sind, liegen u. a. die Bodenfunktionen (fruchtbares Land, Speicher- und Filterfunktion etc.) im Argen.
    Die EU hat für das Erreichen des Leitgedankens folgende Kernbereiche festgelegt, auf die sich ihre Aktionen beziehen: das natürliche Kapital zu schützen (Ökosystemleistungen), eine ressourceneffiziente und kohlenstoffarme Entwicklung zu fördern und Menschen vor umweltbedingten Gesundheitsrisiken zu schützen. Dabei scheint es besonders schwierig zu sein, anhand der Wechselwirkungen – etwa zwischen Klimawandel und dem Verlust der Biodiversität – Probleme klar zu umreißen und darauf zu reagieren. Die deutsche Regierung arbeitet derzeit an einem Integrierten Umweltprogramm 2030 (IUP), mit dem Umweltfragen auch in anderen Politikfeldern stärkere Beachtung finden sollen.

    Zum Synthesebericht der Europäischen Umweltagentur

    Artenschutz international

    Zwei junge Spix-Aras (Cyanopsitta spixii), die in Deutschland nachgezüchtet wurden, haben ein neues Zuhause. Pünktlich zum „World Wildlife Day“ am 3.3. trafen Carlo und Tiago in Brasilien ein. Sie gehören zum Grundstock eines langfristig angelegten Wiederansiedlungsprogramms. Die deutsch-brasilianische Kooperation soll das internationale Zuchtprogramm mit derzeit nur 90 Tieren in Brasilien, Deutschland und Katar entscheidend voranbringen.

    Die mattblauen Papageien gehören zu den seltensten Vögeln der Welt. In freier Natur gelten sie seit Jahren als ausgestorben. Ziel ist es, sie in ihrem angestammten Lebensraum, der Caatinga, einer Trockensavanne im nordöstlichen Teil Brasiliens, wieder anzusiedeln. Über die Spix-Aras als Symbolart will man schließlich den Schutz des gesamten Ökosystems der Caatinga erreichen.
    Um eine erfolgreiche Auswilderung zu gewährleisten, benötigt man einen Zuchtstock von 150 Tieren. Da sich Spix-Aras vergleichsweise langsam vermehren, – die Vermehrungsrate der Population beträgt derzeit nur fünf Prozent im Jahr – dauert dies voraussichtlich bis 2021.
    Die Zusammenarbeit zwischen der brasilianischen Regierung und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) besteht seit 10 Jahren. Nach 2013 übergibt die "Association for the Conservation of Threatened Parrots e.V." (ACTP) nun schon zum zweiten Mal zwei in Berlin gezüchtete Jungtiere an die brasilianische Regierung.
    Zur Meldung beim BfN.

    Youtube-Video: Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Verabschiedung der beiden jungen Papageien


    Eine Erfolgsgeschichte: Nationales Naturerbe und biologische Vielfalt

    Innerhalb der letzten 10 Jahre übertrug der Bund 125.000 Hektar Bundesflächen unentgeltlich an Naturschutzverbände, Stiftungen und die Länder, um sie langfristig für den Naturschutz zu sichern. Ehemals militärisch oder für den Braunkohlentagebau genutzte Gebiete sowie das Grüne Band als größter Biotopverbund in Deutschland bleiben so als wertvolle Naturräume erhalten. Insbesondere ehemalige Truppenübungsplätze sind wichtige Rückzugsgebiete für Arten mit großem Raum- und Ruheanspruch wie zum Beispiel Seeadler oder Wolf. Sie finden hier großflächige, unzerschnittene und in weiten Teilen unberührte Lebensräume.
    Zwei Drittel der Naturerbeflächen sind mit Wald bedeckt, der kurz- bzw. mittelfristig aus der forstlichen Nutzung genommen werden soll. Das bedeutet: Hier kann Wildnis entstehen ganz im Sinne der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Einem ihrer Ziele zufolge sollen bis ums Jahr 2020 zwei Prozent der Landesfläche bzw. fünf Prozent der Waldfläche Deutschlands Wildnis werden.
    Ein neues Themenheft zum Naturerbe der Zeitschrift Natur und Landschaft informiert über die bisher übertragenen Flächen, gibt Tipps für erfolgreiche Maßnahmen und stellt einen Monitoring-Ansatz vor.
    Lesen Sie hier die Pressemittelung des BfN mit weiteren Hintergrundinformationen.

    UN-Dekade-Projekte und Beiträge

    Quaken für das Klima – die Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf

    Weltweit existieren heute etwa 7000 Amphibienarten, darunter zahlreiche seltene und gefährdete Exemplare. Aufgrund von Klimawandel und anderer Ursachen sind in den letzten Jahren mehr als 100 Arten aus ihren natürlichen Lebensräumen verschwunden. Solche Amphibien zu schützen und nachzuzüchten, hat das frisch ausgezeichnete UN-Dekade-Projekt „Quaken für das Klima – die Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf“ zum Ziel.Aufgebaut wurde die Station 2008. Mit dem Know-how des Aquazoos Düsseldorf wurde damit eine hervorragende Grundlage für ein erfolgreiches Zuchtprogramm geschaffen. Die Mitarbeiter unterstützen zahlreiche Projekte und setzen auch eigene um: So evaluieren sie die heimische Amphibienfauna in Düsseldorfer Parkanlagen und führen Freilanduntersuchungen zu einem Erhaltungszuchtprojekt für die Harlekinkröte durch. Zwei Teiche in der Nähe des Zoos wurden amphibienfreundlich umgestaltet. Die Mühen haben sich gelohnt: Erdkröten, Gras-, Teich- und Seefrösche legten ihren Laich ab.
    Um bedrohte Amphibienarten zu erhalten und über Generationen hinweg zu bewahren, züchtet der Aquazoo viele Arten erfolgreich nach. Gelungen ist dies bereits regelmäßig für zahlreiche Frösche, darunter der Flechtenmoosfrosch. Besonders hervorzuheben ist die Nachzucht der gefährdeten Harlekinkröte. Diese glückte nach mehrjähriger Forschung, Monaten des Ausprobierens und Scheiterns erstmals in einem Zoo. Weitere Zuchterfolge wie die des seltenen Wald-Baumsteigers und des gefährdeten Schrecklichen Pfeilgiftfrosches tragen dazu bei, das Wissen um die Biologie dieser Arten zu steigern und somit den gezielten Schutz vor Ort zu verbessern.
    Mehr zum Projekt lesen Sie hier.

    Biodiversitätsprojekt Schmuttertal – Ein Projekt zum Erhalt der biologischen Vielfalt

    Die Schmutter schlängelt sich in weiten Bögen durch den „Naturpark Augsburg – Westliche Wälder e.V.“ – vorbei an artenreichen Mäh- und Streuwiesen, die sie regelmäßig überschwemmt. Darin kommen europaweit bedeutsame Tierarten wie Wiesenpieper und Schwarzkehlchen, die Grüne Keiljungfer – eine seltene Libellenart – der Wiesenknopf-Ameisenbläuling sowie weitere Schmetterlingsarten vor. Das Schmuttertal gehört als FFH-Gebiet dem europäischen Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ an. Da die landwirtschaftliche Nutzung in dieser Region sukzessive intensiver wird und die moderne Landtechnik zu einer einheitlichen Bewirtschaftung großer Flächen führt, bleibt immer weniger Raum für extensiv genutzte Wiesen und Saumstrukturen. Das „Biodiversitätsprojekt Schmuttertal“, das jetzt als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet wurde, will die offenen und abwechslungsreichen Wiesenauen in ihrer Artenvielfalt und ihrem landschaftlichen Reiz bewahren und entwickeln.
    Um diese Ziele zu erreichen, trafen die AG Schmuttertal (eine Allianz aus Naturparkverein, Kommunen und Landkreis) und Landwirte Vereinbarungen zur Landschaftspflege und den Ankauf von Flächen. So erwarb die Allianz bspw. rund 13 ha artenreiche (Flachlandmäh-) Wiesen für den Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Zu den Maßnahmen gehört auch die Beratung von Landwirten für den Einsatz geeigneter Maschinen und Geräte zur Landschaftspflege.
    Mehr über Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse finden Sie in der Projektbeschreibung.

    Das Landschaftshaus – Natur erleben, entdecken, erforschen

    Das Landschaftshaus der Biologischen Station Oberberg in Nümbrecht ist ein Begegnungs- und Lernort zur bergischen Kulturlandschaft. Das Projekt wurde jetzt als UN-Dekade Biologische Vielfalt-Projekt ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte Landrat Hagen Jobi. Zahlreiche Bildungsangebote vermitteln Kindern der Sekundarstufe I regionale Aspekte der bergischen Kulturlandschaft. Im Mittelpunkt stehen die Lebensräume und die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Die angebotenen Bildungsprogramme befassen sich bspw. mit der Bedeutung des Wassers und der Böden, dem Wald als Lebensraum und der Vielfalt der Streuobstwiese.
    Ziel ist, Kinder für die Bedeutung der biologischen Vielfalt für die Region und die hier lebenden Menschen zu sensibilisieren. In grünen Klassenzimmern entdecken, erforschen und erleben Schülerinnen und Schüler die Natur unmittelbar und lernen dabei ihren Wert und ihre Bedeutung kennen und schätzen. Derzeit gibt es Überlegungen, das umfangreiche Bildungsprogramm der Biologischen Station Oberberg auch auf SchülerInnen der Sekundarstufe II auszuweiten.
    Mehr zum Landschaftshaus und seinem Bildungsangebot finden Sie hier oder direkt auf der Website des Hauses.

    Mäuse für den Milan

    Gut die Hälfte des weltweiten Bestandes des Roten Milans hat seinen Lebensraum in Deutschland. Milane benötigen eine abwechslungsreiche, kleinstrukturierte Landschaft: Sie brüten in hohen Bäumen und jagen ihre Beute auf offener Flur wie Wiesen und Feldern. Besonders in der Brutphase ist der Aktionsraum sehr klein. Solch vielfältige Lebensräume verschwinden jedoch zunehmend. Das Projekt „Mäuse für den Milan“ setzt sich für den Erhalt der Lebensräume und Brutstätten im hessischen Vogelschutzgebiet Vogelsberg ein. Neben dem Erwerb von Flächen sucht das Projekt auch eine enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Sogenannte Milanfenster auf Ackerflächen sollen dafür sorgen, dass der Greifvogel in Zukunft während der gesamten Vegetationsphase unbepflanzte Jagdgebiete vorfindet. Horstbäume erhalten Manschetten um sie vor Nesträubern zu schützen. Auch der Ausbau der Windparks im Gebiet soll künftig stärker auf die Jagdgebiete des Milans Rücksicht nehmen.
    Das Projekt des NABU Hessen läuft seit zwei Jahren und soll noch bis mindestens 2017 weitergeführt werden. Aufgrund der positiven Entwicklung wurde es jetzt erneut als UN-Dekade Biologische Vielfalt-Projekt bestätigt.
    Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website sowie auf der Seite des Projekts.

    Termine und Publikationen

    Workshop der Kommunen für biologische Vielfalt

    Am 21.04.2015 findet im Neusser Rathaus ein Workshop zum Thema „Grün- und Freiflächen im Zeichen des Klimawandels – Chancen und Risiken für die Stadtnatur“ statt. Es geht um Themen wie Stadtbegrünung, invasive Arten, Hochwasserschutz u.v.m.
    Das Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt e.V. hat zum Ziel, die Biodiversität zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Zentrale Handlungsfelder sind Grün- und Freiflächen im Siedlungsbereich, Arten- und Biotopschutz, nachhaltige Nutzung sowie Umweltbildung und Kooperation. Derzeit umfasst das Bündnis mehr als 260 Kommunen (Stand: Januar 2015).
    Anmeldeschluss ist der 10.04.2015. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

    Kongress „Grün in der Stadt“ des Bundesumweltministeriums

    Vom 10.–11.06.2015 geht es in der Berliner Akademie der Künste um die Verknüpfung von Naturschutz und Stadtentwicklung. Der Kongress mit dem Titel „Grün in der Stadt – für eine lebenswerte Zukunft“ greift den Schwerpunkt der Stadtentwicklungspolitik von Bundesumweltministerin Hendricks auf.
    Auf dem Kongress stellt das Ministerium eine Bestandsaufnahme zum städtischen Grün vor. Sie gilt als Auftakt für die Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien für städtisches Grün. Der Kongress ist als Forum für Akteure aus Stadtentwicklung, Naturschutz, Gartenbau und Immobilienwirtschaft gedacht. Als Vorbild nannte Hendricks den Lübecker Stadtwald. Er vereine wirtschaftliche Nutzung, Natur- und Klimaschutz und biete zugleich Raum für Naherholung und Naturerfahrung.
    Weitere Informationen zum Kongress.

    Jugendkongress „Zukunft selber machen“

    Noch bis zum 18.05.2015 läuft die Anmeldephase für den Jugendkongress "Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des Bundesumweltministeriums (BMUB). Er findet vom 04.–06.09.2015 statt, und zwar im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabrück. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Lebensstile und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen zu diesem Thema.
    Insgesamt können 150 junge Leute zwischen 16 und 27 Jahren teilnehmen. Eingeladen ist jeder mit grundsätzlichem Interesse für das Thema Nachhaltigkeit und der Bereitschaft, engagiert und kreativ mitzuwirken. Mit einem Projekt oder einer Idee zum Thema Nachhaltigkeit kann man sich hier bewerben.

    UN-Dekade-Botschafterin Cassandra Steen auf Tour

    Ab Ende September und den ganzen Oktober ist UN-Dekade-Botschafterin Cassandra Steen auf ihrer deutschlandweiten „Spiegelbild Tour“ unterwegs. Auftakt ist am 26.09.2015 im Karlsruher Tollhaus, den Abschluss bildet das Konzert im Lokschuppen Gerolstein am 24.10.2015. Ins gleichnamige Album „Spiegelbild“ kann man auf ihrer offiziellen Website reinhören. Dort finden sich auch alle Konzerttermine.

    Wussten Sie schon, ...

    ... dass die Meeresschnecke Elysia chlorotica Chloroplasten von Algen „klaut“, um Photosynthese zu betreiben?

    Die Larven der Schnecke raspeln hierfür die Wände der Grünalge auf und saugen Chloroplasten aus den Zellen heraus. Dieser Fakt ist seit den 70er-Jahren bekannt. Nun haben Forscher herausgefunden, warum die Chloroplasten in den Schnecken noch über neun Monate funktionieren: Die Schnecken tragen ein Algen-Gen in ihrem Erbgut, das die Photosynthese möglich macht und die Chloroplasten im Körper erhält.
    So kann die Schnecke selbst Photosynthese betreiben und auf diesem Weg zusätzlich Energie gewinnen. Dabei färbt sie sich grün und nimmt zunehmend die Form eines Blattes an. Zum ganzen Artikel.

    ... dass Algen, Pilze und Bakterien eine eingespielte WG sind?

    Sie leben in nährstoffarmen Umgebungen wie auf Baumrinden oder im Hochgebirge, auf Steinen und am Boden: Flechten. Von dieser symbiotischen Algen-Pilz-Gemeinschaft profitieren beide Partner gleichermaßen. Während der Pilz die Alge schützt, produziert diese für ihn Zucker, damit er wachsen kann. Die beiden Mikroorganismen bekommen Gesellschaft von Bakterien, die auf jeder Flechtenart zu finden sind und in diesem komplexen System eine wichtige Rolle spielen. Welche das genau ist, hat eine Forschergruppe der Universität Graz und der TU Graz in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald entschlüsselt. Durch eine Analyse der DNA der drei Organismen sowie der Proteine haben die WissenschaftlerInnen herausgefunden, dass diese Bakterien bspw. das Flechtenwachstum unterstützen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass sie in ihren schwierigen Lebensumgebungen Meister der Sparsamkeit sind und zugleich ein miniaturisiertes Modell der Natur für Selbstgenügsamkeit sowie die Integration verschiedener Arten. Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.

    ... dass Pflanzen genau wissen, wann Frühling ist?

    Ähnlich dem Menschen besitzen viele Pflanzen eine innere Uhr. Das berichtet das Wissensmagazin Scienexx in seiner Ausgabe vom 13.3.2015.  In Verbindung mit einem eingebauten Lichtsensor können sie darüber die Tageslänge bestimmen. Sobald das Tag-Nacht-Verhältnis einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, beginnen sie auszutreiben und zu blühen. Ebenso beeinflussen innere Faktoren wie Hormone, Gene oder die Mindestgröße einer Pflanze den richtigen Zeitpunkt.
    Einen weiteren äußeren Faktor stellt die Umgebungstemperatur dar, die insbesondere Zwiebelpflanzen verrät, wann es Zeit für die Blüte ist: Narzissen, Krokusse und Tulpen benötigen dafür zunächst eine Absenkung der Temperatur, bevor sie in den Zwiebeln Blütenvorstufen anlegen. Diese werden aktiviert, sobald es wieder wärmer wird. Bei einem plötzlichen Kälteeinbruch nach den ersten warmen Tagen bleibt die Knospe daher noch im schützenden Boden.
    Zahlreiche Obstbäume besitzen sogar eine Art inneren Wärmezähler, mit dem sie warme Tage aufaddieren und auf diese Weise ermitteln, wann es Zeit ist auszutreiben. So verhindern sie, dass der Prozess bereits nach einigen warmen Wintertagen beginnt. Quelle: scinexx

    ... dass viele Europäische Wildkaninchen sich in der Stadt wohler fühlen als in ländlichen Gebieten?

    Ein ausreichendes Nahrungsangebot, nahegelegene Bauten sowie eine geeignete Vegetation, um darin Schutz zu finden: So sieht der optimale Lebensraum für Europäische Wildkaninchen aus. Diesen finden die Tiere immer häufiger in (sub-)urbanen Gebieten, wo die Populationsdichte enorm angestiegen ist. Das hat eine Forschergruppe der Goethe-Universität in einer Studie zu Wildkaninchenpopulationen in und um Frankfurt am Main herausgefunden. In vielen ländlichen, oft agrarwirtschaftlich genutzten Flächen mit ausgeräumten und offenen Landschaften hingegen ist der Bestand zurückgegangen. 
    In diesem Zusammenhang haben die WissenschaftlerInnen auch entdeckt, dass die Tiere aus der Stadt im Unterschied zu ihren ländlichen Artgenossen in kleineren Bauten mit weniger Ein- und Ausgängen hausen. Statt mit großen sozialen Gruppen leben die Wildkaninchen im urbanen Umfeld oft nur als Pärchen zusammen oder sogar alleine. 
    Aktuell wird erforscht, ob urbane Kaninchenbestände zukünftig als Quell-Populationen für den Erhalt dieser Wildtierart in Deutschland von Bedeutung sein könnten. Die Originalmeldung finden Sie hier.

    ... dass es ein Bakterium gibt, das seit 2,3 Milliarden Jahren unverändert ist?

    Kürzlich entdeckten Forscher in der Tiefsee Westafrikas zwei fossile Meeresmikroben – 2,3 und 1,8 Milliarden Jahre alt – die sich bis heute nicht verändert haben. Sie gleichen wie ein Zwilling ihren heute noch lebenden Nachkommen.
    Warum sich die Mikroben nicht verändert haben, erklären WissenschaftlerInnen der University of California in Los Angeles damit, dass Organismen sich nur dann entwickeln, wenn das zu einer besseren Anpassung an die Lebensbedingungen führt. Ihre Umwelt ist jedoch noch heute die gleiche wie vor gut zwei Milliarden Jahren: In der Tiefsee ist es kalt, dunkel und sauerstoffarm. Dafür sind aber genau diejenigen Sulfate und Nitrate vorhanden, die die Schwefelbakterien mit Energie versorgen. Artikel in Scinexx lesen

    ... dass Stichlingsweibchen ihren Nachwuchs auf den Klimawandel einstimmen?

    Das hat eine Forschergruppe des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), erstmals nachgewiesen. Dafür hielt man in einem mehrmonatigen Laborversuch Dreistachlige Stichlingsweibchen und -männchen aus der Nordsee entweder in 17 oder 21 Grad Celsius warmem Wasser und verpaarte sie.
    Jungfische, die im Wasser mit derselben Temperatur aufwuchsen, in der auch ihre Mutter gelebt hat, entwickelten sich am besten und hatten einen optimierten Stoffwechsel. Die WissenschaftlerInnen erklären dies damit, dass über die Eier der Mutter Informationen über Lebensbedingungen und Umwelt an den Nachwuchs weitergegeben werden – und das ohne Genveränderungen. Die Informationsweitergabe erfolgt wohl über die Mitochondrien, die „Kraftwerke" der Zellen.
    Diese Fähigkeit des Informationstransfers könnte ein wichtiger Baustein für die Anpassung der Art an die Folgen des Klimawandels sein, heißt es vonseiten des AWI in einer kürzlich erschienenen Studie.
    Zur Pressemitteilung.

    Es wird Frühling © Pit Rauert
    Es wird Frühling © Pit Rauert
    Pappel, deren Wurzelwachstum durch die Duftstoffe von Mykorrhizapilzen angeregt wurde © Uni Göttingen
    Pappel, deren Wurzelwachstum durch die Duftstoffe von Mykorrhizapilzen angeregt wurde © Uni Göttingen
    Mais "meldet" partiellen Schädlingsbefall an andere Pflanzenteile © Ingo Bartussek - fotolia.com
    Mais "meldet" partiellen Schädlingsbefall an andere Pflanzenteile © Ingo Bartussek - fotolia.com
    TeilnehmerInnen beim Dialogforum Religionsgemeinschaften und Naturschutz © BfN
    TeilnehmerInnen beim Dialogforum Religionsgemeinschaften und Naturschutz © BfN
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    Neu entdeckte Gliedertierarten © Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn
    Neu entdeckte Gliedertierarten © Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König, Bonn
    Biene auf einer Arnikablüte | © Marion Neuhauß / fotolia.com
    Selten geworden: Feldhamster in freier Wildbahn. © Christoph Ruisz
    Selten geworden: Feldhamster in freier Wildbahn. © Christoph Ruisz
    Der Bericht der Europäischen Umweltagentur fasst zusammen, wie es um die Umwelt in Europa steht. © Pit Rauert
    Der Bericht der Europäischen Umweltagentur fasst zusammen, wie es um die Umwelt in Europa steht. © Pit Rauert
    Verabschiedung der beiden Aras © BMUB/Harald Franzen
    Verabschiedung der beiden Aras © BMUB/Harald Franzen
    Wasserbüffel beweiden die DBU-Naturerbefläche Wahner Heide. © Flughafen Köln/Bonn
    Wasserbüffel beweiden die DBU-Naturerbefläche Wahner Heide. © Flughafen Köln/Bonn
    Harlekinkröte mit Jungtier © Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf
    Harlekinkröte mit Jungtier © Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf
    Harlekinkröte mit Jungtier © Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf
    Harlekinkröte mit Jungtier © Zucht- und Schutzstation für Amphibien Düsseldorf
    Schülerinnen bestimmen Gewässertiere im Landschaftshaus. © Biologische Station Oberberg
    Schülerinnen bestimmen Gewässertiere im Landschaftshaus. © Biologische Station Oberberg
    Schülerinnen bestimmen Gewässertiere im Landschaftshaus. © Biologische Station Oberberg
    Schülerinnen bestimmen Gewässertiere im Landschaftshaus. © Biologische Station Oberberg
    Dienen auch dem Hochwasserschutz: Die Rheinweisen in Düsseldorf Oberkassel © ErnstPieber - fotolia.com
    Dienen auch dem Hochwasserschutz: Die Rheinweisen in Düsseldorf Oberkassel © ErnstPieber - fotolia.com
    Totalreservat Schattiner Zuschlag im Lübecker Stadtwald © Franz-Josef Adrian
    Totalreservat Schattiner Zuschlag im Lübecker Stadtwald © Franz-Josef Adrian
    Jugendkongress 2011, Redebeitrag © Deutsche Bundesstiftng Umwelt (DBU)
    Jugendkongress 2011, Redebeitrag © Deutsche Bundesstiftng Umwelt (DBU)
    UN-Dekade Botschafterin Cassandra Steen © Cassandra Steen
    UN-Dekade Botschafterin Cassandra Steen © Cassandra Steen
    Meeresschnecke Elysia Chlorotica © Patrick Krug, Marine Biological Laboratory (MBL)
    Meeresschnecke Elysia Chlorotica © Patrick Krug, Marine Biological Laboratory (MBL)
    Flechten sind symbiotische Gemeinschaften von Algen und Pilzen © Pit Rauert
    Flechten sind symbiotische Gemeinschaften von Algen und Pilzen © Pit Rauert
    Pflanzen wissen, wann Frühling ist © unverdorben - fotolia.com
    Pflanzen wissen, wann Frühling ist © unverdorben - fotolia.com
    Europäische Wildkaninchen fühlen sich in der Stadt wohl. © animal planet - fotolia.com
    Europäische Wildkaninchen fühlen sich in der Stadt wohl. © animal planet - fotolia.com
    Fossile Mikroorganismen, die über 1 Milliarde Jahre alt sein sollen © J. William Schopf
    Fossile Mikroorganismen, die über 1 Milliarde Jahre alt sein sollen © J. William Schopf
    Dreistachlige Stichlinge (Gasterosteus aculeatus), die im Zuge der Studie aufgewachsen sind © Tina Wagner, Alfred-Wegener-Institut
    Dreistachlige Stichlinge (Gasterosteus aculeatus), die im Zuge der Studie aufgewachsen sind © Tina Wagner, Alfred-Wegener-Institut
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