Vielfalt News Nr. 75 | 16. Oktober 2014

Begrüßung

Liebe Leserinnen und Leser,

das Team der UN-Dekade Biologische Vielfalt freut sich auf die letzte der drei UN-Dekade-Konferenzen am 7. November 2014 in der Wilhelma in Stuttgart und lädt alle Interessierten ein.

Anna Backes gehört zu den zwölf Jugendlichen, die regelmäßig auf dem Blog der UN-Dekade Biologische Vielfalt einen Beitrag schreiben. Wer sie ist und warum sie sich für die biologische Vielfalt engagiert, finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters.

Auf dem Blog der UN-Dekade ist auch die Jugendbotschafterin Svana Rogalla aktiv. Unter „Aktuelles zur biologischen Vielfalt“ weisen wir auf ihre Teilnahme an der 12. UN-Konferenz über das Abkommen zur Biologischen Vielfalt (CBD COP 12) in Südkorea und ihre aktuellen Blogeinträge über den Fortgang der Konferenz hin. Wir berichten außerdem über eine neue Strategie zur nachhaltigen Tourismusentwicklung für die Karpaten und über den Zustand des deutschen Waldes aus der aktuellen Waldinventur der Länder und des Bundes.

Das Waldprojekt „Von kleinen Bäumen zum dichten Auenwald“ ist zum Projekt des Monats September 2014 gewählt worden. Wir stellen das Projekt vor und laden Sie ein, sich an der Wahl des Monatsprojektes im Oktober zu beteiligen. Drei Projekte wurden in den letzten Wochen als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet und ein Vorhaben als UN-Dekade-Beitrag: Der Süßkirschen-Versuchsbetrieb Wendershausen des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen wurde für den „Anbau alter Süßkirschensorten“ gewürdigt. UN-Dekade-Botschafter Willi Weitzel zeichnete „Juradistl – Biologische Vielfalt im Oberpfälzer Jura“ aus und die „Niedersachsensweite Bildungsinitiative – Wölfen auf der Spur“ wurde für ihren Einsatz für ein friedvolles Miteinander von Mensch und Wolf ausgezeichnet. Mit dem Titel „UN-Dekade-Beitrag“ dürfen sich ab sofort die „Herbstfreizeit Klima-Entdecker“ der Jugendburg Hessenstein schmücken.

Um das Thema Freizeit geht es auch bei Terminen und Publikationen. Wir weisen auf das Aktionsheft „Werde Aktivist*in“ für Schülerinnen und Schüler hin, die sich in ihrer Freizeit und in der Schule für eine gerechtere Zukunft einsetzen möchten. Außerdem kündigen wir eine Fachtagung zur biologischen Vielfalt im urbanen Raum am 28. November an und stellen eine Broschüre über unterschiedliche Fangmethoden in der Nordsee vor.

Und wussten Sie schon, dass es auch im Tierreich Volkszählungen gibt, dass manche Korallen eine Schutzarmee haben und Maulwürfe Archäologen bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen?

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Das Team der UN-Dekade Biologische Vielfalt

UN-Dekade-Veranstaltung am 7. November 2014 in Stuttgart

Das Team der deutschen UN-Dekade Biologische Vielfalt veranstaltet am 7.November die dritte UN-Dekade-Konferenz in der Wilhelma in Stuttgart. Alle, die sich für den Schutz der Natur engagieren – beispielsweise in ausgezeichneten UN-Dekade-Projekten – sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

Es erwartet Sie ein attraktives Programm gefüllt mit Diskussionen, Angeboten zur Weiterqualifizierung und Möglichkeiten zur Darstellung Ihres eigenen Engagements. In Workshops zu den Themen Sponsoring-Partnerschaften, Umweltethik und Kampagnenarbeit werden Kompetenzen vermittelt, die später direkt in Ihre eigenen Projekte einfließen können und so den Einsatz für die biologische Vielfalt noch erfolgreicher werden lassen. Die Veranstaltung bietet außerdem die Gelegenheit, sich mit Akteurinnen und Akteuren aus vielfältigen Bereichen, wie dem Naturschutz oder der Umweltbildung, zu vernetzen und sich zu neuen Ideen inspirieren zu lassen.

Polarforscher und UN-Dekade-Botschafter  Arved Fuchs wird sein Wissen auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Auf dem Weg vom nachhaltigen Konsum zur Bewahrung der biologischen Vielfalt“ beisteuern. Zu dem Schwerpunktthema „Vielfalt nutzen – die Angebote der Natur“ wird Johannes Doms, Mitglied der Geschäftsleitung der Firma HiPP, die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unsere alltäglichen Bedürfnisse erläutern und Wege aufzeigen, wie man nachhaltig mit ihr umgehen kann. Der aktuelle Stand und die Perspektiven der UN-Dekade in Deutschland werden von Dr. Christiane Paulus vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vorgestellt.

Zudem werden zwei Projekte aus der Region als neue UN-Dekade-Projekte ausgezeichnet. Es werden auch Projekte vertreten sein, die diesen Titel bereits tragen und ihre Erfahrungen an andere Akteure weitergeben wollen. Zudem wird es für alle Teilnehmenden eine Möglichkeit geben, die eigenen Projekte und Ideen in einer "Speakers Corner" vorzustellen. Nähere Informationen zur kostenlosen Anmeldung finden Sie hier. Das Team der UN-Dekade freut sich darauf, Sie kennenzulernen!

UN-Dekade-Bloggerin: Anna Backes

Heute stellen wir Ihnen wieder eine unserer jungen Bloggerinnen vor: Anna Backes. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf, Greimerath, in Rheinland-Pfalz. Nach dem Abitur hat sie neun Monate in Australien verbracht. Ihre spätere Studienwahl, Umweltwissenschaften, wurde nicht zuletzt durch den aus ihrer Sicht oft kurzsichtigen Umgang der Australier mit natürlichen Ressourcen beeinflusst. Für Anna Backes ist „Artenvielfalt wie eine Mauer, in der jeder Stein eine Art darstellt: Wir können viele Steine entfernen, ohne dass sich etwas verändert, aber irgendwann fällt die Mauer in sich zusammen.“ Um dies auch der jungen Generation anschaulich zu vermitteln und spannende Naturerlebnisse mit Kindern und Jugendlichen zu teilen, ist die Bloggerin seit über zwölf Jahren in der Waldjugend aktiv. Während ihres Studiums in Lüneburg und Umeå in Schweden nutzte sie zudem die Chance, bei Greenpeace zu arbeiten, einer der größten Nichtregierungsorganisationen für den Schutz von Umwelt und Natur. Inzwischen arbeitet Anna Backes am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht im Bereich der Geo-Informationssysteme. In ihren Beiträgen für den UN-Dekade-Blog widmet sie sich dem Schutz von gefährdeten Arten wie dem Weißen Hai sowie der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikabfälle. „Der UN-Dekade-Blog ermöglicht mir, mich im Detail mit den oft recht komplexen Zusammenhängen der Arten und des Biodiversitätsverlustes in den Meeren zu befassen“, erläutert Anna Backes ihre Motivation. „Mein Ziel ist es, die Blogeinträge immer so zu gestalten, dass sie auch für Kinder verständlich sind. Durch meine Arbeit in der Waldjugend und dem Zeltlager Norderney liegt mir die Vermittlung der Relevanz des Themas an die Jüngeren besonders am Herzen.“ Die Beiträge von Anna Backes sowie die Posts der anderen Blogger finden Sie hier.

Neues zur biologischen Vielfalt

  • 26.09.2014. Die Vertragsstaaten der Konvention zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Karpaten (Karpatenkonvention) haben eine gemeinsame Strategie für nachhaltige Tourismusentwicklung in der Bergregion verabschiedet. Der Karpatenbogen ist eine außergewöhnliche Gebirgslandschaft mit vielen erhaltenswerten Lebensräumen. Aufgrund seines einzigartigen Natur- und Kulturerbes hat er großes Potenzial, sich zu einem wettbewerbsfähigen Tourismusziel in Europa zu entwickeln. Die neue Strategie soll Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakische Republik, die Tschechische Republik, die Ukraine und Ungarn dabei unterstützen, diese Entwicklung nachhaltig umzusetzen. Sie wurde unter Mitwirkung des Umweltverbandes Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.) von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren aus Naturschutz und Tourismus erarbeitet und unter den Vertragsstaaten abgestimmt. Entscheidende für den Erfolg waren dabei laut Michael Meyer, verantwortlicher Projektleiter bei Ö.T.E., die hohe Motivation und konstruktive Kooperation der zahlreichen Akteure. Das vom Ö.T.E. koordinierte Vorhaben wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert. BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel begrüßte, dass „diese Strategie den Karpatenländern hilft, ihre Tourismusentwicklung auf Naturverträglichkeit auszurichten.“ Sie betonte außerdem die Bedeutung des partizipativen Erarbeitungsprozesses: „Die Strategie und ihr Zustandekommen haben einen Modellcharakter für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus zum Schutz sensibler Bergregionen.“ Die Karpatenkonvention ist neben der Alpenkonvention die zweite rechtsverbindliche Regelung für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung einer Bergregion weltweit. (Quelle: BfN).
  • 16.10.2014. Vom 6. bis 17. Oktober findet im südkoreanischen Pyeongchang die 12. UN-Konferenz über das Abkommen zur Biologischen Vielfalt statt (CBD COP 12). Vertreterinnen und Vertreter aus insgesamt 193 Staaten nehmen an den Verhandlungen teil. Sie wollen einen gemeinsamen Fahrplan erarbeiten, um das 2010 international vereinbarte Ziel zu erreichen, den Verlust der natürlichen Lebensräume bis zum Jahr 2020 aufzuhalten. Unter den Teilnehmenden befindet sich eine Jugenddelegation der Naturschutzjugend Deutschland (NAJU). Mit dabei ist auch UN-Dekade-Jugendbotschafterin Svana Rogalla (24 Jahre). Auf dem Blog der UN-Dekade Biologische Vielfalt berichtet sie von den Vorbereitungen auf den Kongress in den vergangenen Monaten und erzählt von ihren Erlebnissen live vor Ort in Südkorea. Als „Voice for Biodiv“ wollen die Jugendlichen auf der Konferenz für die Erhaltung der Biodiversität aufrufen. „Wir sind nicht als Zuschauer nach Korea gekommen. Die Perspektive der Jugend muss Gehör finden, dafür sind wir jetzt hier“, verkündet Svana Rogalla zu Beginn der Konferenz. Die jungen Umweltschützerinnen und Umweltschützer des NAJU fordern die Weltgemeinschaft dazu auf, sich stärker im Kampf gegen den Verlust der Arten zu engagieren und auch junge Menschen stärker in die Verhandlungen über das Abkommen zur Biologischen Vielfalt mit einzubeziehen. Die jungen Delegierten werden die ganze Konferenz über in Südkorea dabei sein, an vielen Verhandlungen und Side Events teilnehmen und sich mit der internationalen Delegation des Jugendnetzwerkes Global Youth Biodiversity Network (GYBN) gemeinsam positionieren. Die Verhandlungen können sowohl auf www.voiceforbiodiv.de als auch in den Blogberichten von Svana Rogalla auf der UN-Dekade-Webseite (http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2308.html) mitverfolgt werden. (Quelle: NAJU).
  • 08.10.2014. Laut der Anfang Oktober vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten dritten Waldinventur geht es dem Wald in Deutschland gut. Mit 11,4 Millionen Hektar ist Deutschland zu einem Drittel bewaldet. Im Vergleich zur letzten Inventur vor zehn Jahren ist die Waldfläche konstant geblieben und der Anteil der Laubbäume um 7% gestiegen. Die häufigsten Baumarten in den deutschen Wäldern sind Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen. 76% der Waldfläche ist von Mischwäldern bedeckt. Das wird von den Autoren des Berichtes, den Wissenschaftlern des Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde, als positiv bewertet. Mischwälder seien demnach besser für die Herausforderungen des Klimawandels gerüstet und können Ereignisse wie Stürme, Schaderreger und Baumkrankheiten besser ausgleichen. Zudem fördern Mischwälder mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen die biologische Vielfalt. Besonders dicke Bäume ermöglichen Unterschlupf für viele Pilz-, Pflanzen- und Tierarten, da sie über viele verschiedene Mikrohabitate verfügen. Daher ist es besonders erfreulich, dass auch der Anteil der dicken Bäume gestiegen ist.

    Ob die zunehmende Dicke der Bäume mit einem Phänomen zusammenhängen, welches Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) beobachtet haben? Bei Auswertung von Daten, die seit 1870 auf einer Versuchsfläche systematisch erhoben werden, stellten die Wissenschaftler bei Fichten und Buchen ein deutlich beschleunigtes Wachstum fest. Die Wissenschaftler führen das rapide Wachstum der Bäume unter anderem auf das wärmere Klima und die längeren Vegetationsperioden in den letzten Jahren zurück.

UN-Dekade-Projekte und -Beiträge

  • Sie haben entschieden! "Von kleinen Bäumen zum dichten Auenwald" ist Sieger der Online-Abstimmung und damit das UN-Dekade-Projekt des Monats September. Von insgesamt 447 Stimmen wurden 175 für die von Schülerinnen und Schülern geschaffene Auenwaldfläche in Tangermünde abgegeben. Wir gratulieren den jungen Naturschützern zu diesem Erfolg! Sie setzen sich seit 2008 in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Mittelelbe für die Aufforstung und Pflege des wertvollen Weichholzauenwaldes ein. Dieser Einsatz fand nicht nur regen Zuspruch bei Ihnen und der Fachjury, sondern auch in der UN-Dekade-Geschäftsstelle: „Die geschaffene Auenwaldfläche in Tangermünde verspricht, sich zu einem Kleinod für biologische Vielfalt zu entwickeln“, hält Mitarbeiterin Angela Krumme fest. „Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Diesterweg Gymnasiums Tangermünde-Havelberg haben Mitarbeiter des Biosphärenreservates Mittelelbe diese Fläche für weitere Schulgenerationen als Lernort gesichert. Das ist vorbildlich und wird mit der Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt gewürdigt. Wir wünschen den Beteiligten weiterhin viel Erfolg!“ Mehr Informationen zu dem am 26. Mai 2014 vom Bürgermeister der Stadt Tangermünde, Dr. Rudolf Opitz, ausgezeichneten Projekt finden Sie hier.
  • Am 27. Juni erhielt der "Anbau alter Süßkirschensorten" im Süßkirschen-Versuchsbetrieb Wendershausen des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen die Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt. Die Auszeichnung wurde Eberhard Walther, der das Projekt betreut und mit dem Consortium Deutscher Baumschulen GmbH ins Leben gerufen hat, durch Jurymitglied Prof. Dr. Hartmut Vogtmann überreicht. Er würdigte in seiner Laudatio die Leistungen Eberhard Walthers und stellte die besondere Bedeutung des Erhalts alter Süßkirschensorten für eine vielgestaltige Landschaft dar: „In Witzenhausen hat der Anbau von Süßkirschen seit über 400 Jahren Tradition. Das Landschaftsbild war bis zum letzten Jahrhundert durch die Hochstammbäume zahlreicher lokaler Sorten bestimmt“, so der Präsident des Deutschen Naturschutzrings. „Eines der ältesten Kirschenanbaugebiete Deutschlands wurde jedoch in den vergangenen Jahrzehnten erheblich durch die intensive Nutzung und die damit verbundene Anbauform, die auch das Landschaftsbild völlig veränderte, geprägt. Viele Sorten drohten zu verschwinden. Es ist dem unermüdlichen Einsatz des Projektteams des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen unter der Leitung von Herrn Walther und dem Consortium deutscher Baumschulen zu verdanken, dass eine Vielfalt an Süßkirschensorten für die nachfolgenden Generationen erhalten werden konnte. Ich gratuliere allen Akteuren in diesem Projekt in alter Verbundenheit für den enormen Einsatz.“ Das Sortiment an alten Süßkirschensorten mit hohem soziokulturellen, lokalen und historischen Bezug wird ständig erweitert. Besuchergruppen können diese Vielfalt vor Ort sehen, erleben und schmecken und damit den Wert der Erhaltung alter Ressourcen und der biologischen Vielfalt nachvollziehen. Mehr zu dem Projekt lesen Sie hier.
  • "Juradistl – Biologische Vielfalt im Oberpfälzer Jura" ist das größte Naturschutzprojekt der Oberpfalz und bezieht die Landkreise Amberg-Sulzbach, Neumarkt i. d. OPf., Regensburg und Schwandorf sowie die Städte Amberg und Regensburg ein. Träger des Projektes sind die Landschaftspflegeverbände der Landkreise und die Regierung der Oberpfalz. Ihr Ziel ist die Erhaltung, Entwicklung und Vernetzung von Artengemeinschaften durch die Sicherung, Optimierung und Vernetzung der landschaftsprägenden Lebensräume im Oberpfälzer Jura. Seit 2009 setzen sie zahlreiche Aktivitäten zur Förderung der biologischen Vielfalt um, damit beispielsweise die Lebensräume von Silberdistel, Ameisenbläuling und Wendehals erhalten bleiben. Eine Besonderheit des Projektes sind die regionalen Produkte "Juradistl-Lamm", "Juradistl-Weiderind" und "Juradistl-Apfelschorle", die bei der nachhaltigen Nutzung und Pflege des Naturraums entstehen. Diese erfreuten auch den UN-Dekade-Botschafter Willi Weitzel, der den Projektträgern am 24. Juli die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt überreichte: „Hier isst nicht nur das Auge, sondern auch das gute Gewissen mit: Leckere Saftschorle aus Äpfeln von wertvollen Streuobstwiesen, Lamm- und Rindfleisch aus tiergerechter Weidehaltung – die Marke Juradistl verbindet Genuss mit dem Schutz der biologischen Vielfalt vor Ort“, lobt der durch das TV-Format "Willi will´s wissen" bekannte Reporter. „Toll finde ich, dass sich hier Naturschützer, Landnutzer, Gastwirte, Metzger, Keltereien, Verbraucher und Politiker gemeinsam für den Naturraum Mittlere Frankenalb einsetzen! Ich gratuliere allen Beteiligten ganz herzlich zur Auszeichnung dieses schmackhaften Lebensraumschutzes! Ach ja, Guten Appetit!“ Begleitend zur Auszeichnung fand in Rieden eine Naturführung mit 40 Grundschulkindern unter dem Motto "Dem Schäfer auf der Spur" statt. Mehr zu dem Projekt lesen Sie hier.
  • Der Wolf ist wieder da und erhitzt die Gemüter. Damit Kinder und Jugendliche sich sachlich mit dem Thema auseinander setzen können, hat die "Niedersachsenweite Bildungsinitiative: Wölfen auf der Spur" ein passendes Angebot entwickelt. Altersgerecht wird die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen thematisiert: In einer Mitmachgeschichte nimmt die junge Wölfin Wanda Vorschulkinder mit auf eine Reise durch ihr Revier. Ältere Schülerinnen und Schüler erforschen Biologie und Verhalten der Wölfe oder schlüpfen in einem Planspiel in die Rollen von verschiedenen Interessengruppen, wie zum Beispiel Naturschützer oder Nutztierhalter. Gemeinsam werden so Strategien für ein konfliktarmes Miteinander von Mensch und Wolf entwickelt. Bis Juli 2014 nahmen 3.500 Kinder und Jugendliche an diesem Projekt teil. Sie wurden eingeladen, sich anschließend an dem Ideenwettbewerb "Wölfe als Nachbarn" zu beteiligen. Im Rahmen kostenloser Fortbildungen zum Wolf erwarben Lehrkräfte zudem die Kompetenz, dieses Thema auch eigenständig in ihre Klassen zu tragen. Die UN-Dekade-Botschafterin Cassandra Steen freute sich über die Auszeichnung. „Der Wolf kehrt zurück, hat aber noch nicht viele Freunde in der deutschen Bevölkerung“, erklärte die Sängerin. „Um dies zu ändern, lernen Kinder und Jugendliche den wilden Verwandten des Hundes nun als Teil der heimischen biologischen Vielfalt kennen. Ich finde es beeindruckend, wie sehr sich die Landesjägerschaft für einen konfliktarmen Umgang mit der geschützten Tierart einsetzt!“ Das Engagement der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem SCHUBZ Umweltbildungszentrum Lüneburg wurde am 28. Juli von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt mit der Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt gewürdigt: „Mit dem vorbildlichen Projekt setzt die Bildungsinitiative ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland.“ Mehr zu dem Projekt lesen Sie hier.
  • Auf der "Herbstfreizeit Klima-Entdecker" der Jugendburg Hessenstein gGmbH können Kinder von acht bis zwölf Jahren den Zusammenhang zwischen Essen, Klimaschutz und biologischer Vielfalt erforschen. Gemeinsam mit der Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg bietet die Jugendburg Hessenstein diesen UN-Dekade-Beitrag vom 20. bis 24. Oktober 2014 an. Kindern, deren Eltern sich den Unkostenbeitrag nicht leisten können, wird die Teilnahme durch Fördermittel des Rotary-Club Korbach–Bad Arolsen ermöglicht. Mit Fahrrädern erkunden die jungen Teilnehmenden den Kellerwald und besuchen verschiedene landwirtschaftliche Betriebe und Direktvermarkter, um Lebensmittel für die eigene Verpflegung einzusammeln. So ernten sie beispielsweise Äpfel auf einer Streuobstwiese und erkunden dabei die heimische Artenvielfalt. Beim Besuch eines Milchbauern verfolgen sie den Weg des Produktes von der Wiese zur Rohmilch. Anschließend kochen die Kinder mit den mitgebrachten Produkten eine eigene Mahlzeit. Mit einfachen Methoden bestimmen sie den ökologischen Fußabdruck der regionalen Produkte und zum Vergleich auch den von Produkten aus dem Supermarkt. So erfahren sie, dass Klimaschutz und die nachhaltige Nutzung der regionalen biologischen Vielfalt sehr lecker sein können. Mehr über diesen Beitrag lesen Sie hier.

Termine und Publikationen

  • Am 28. November findet in Weil am Rhein die trinationale Fachtagung "Biologische Vielfalt im urbanen Raum: Strategien für mehr Biodiversität in der Stadtentwicklung" statt. Eingeladen sind Expertinnen und Experten aus Kommunen, Behörden, Forschungseinrichtungen, Planungs- und Architekturbüros, Hochschulen und Umwelt- und Naturschutzverbänden/-vereinen. Auf der Tagung werden sowohl Best-Practice-Beispiele, als auch erfolgreiche Ausführungen von nationalen und kommunalen Biodiversitätsstrategien der drei Länder Deutschland-Frankreich-Schweiz vorgestellt, miteinander verglichen und diskutiert. Bei einer Posterpräsentation von Projekten und während der Workshops am Nachmittag wird den Teilnehmenden die Gelegenheit geboten, sich tiefergehend mit einzelnen Fragestellungen zur erfolgreichen Umsetzung biodiversitätsfördernder Maßnahmen in der Stadtplanung zu befassen. Die Veranstaltung wird simultan übersetzt, die Teilnehmergebühr beträgt 35 € inklusive der Verpflegung. Partner des Interreg-Projektes "Grenzüberschreitender Naturkorridor - ein bürgernahes Vernetzungskonzept für mehr Artenvielfalt im Dreiländereck" können jeweils einen Teilnehmer kostenfrei anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die sich in ihrer Schule und Freizeit aktiv für eine gerechtere Zukunft und für Veränderungen einsetzen wollen, gibt es das Aktionsheft "Werde Aktivist*in!". Wie findet man die richtige Idee? Welcher Aktionstyp bin ich? Wie gewinnt man Mitstreiter*innen? Wie plant man eine Aktion? Wo gibt es Förderung? Wo gibt es Stolpersteine? Mit Tipps, Tricks, Checklisten und ersten Ideen motiviert das Heft auf 44 Seiten, kreativ zu werden, eigene Aktionen zu entwickeln und in die Öffentlichkeit zu tragen. Die digitale Version und weitere Materialien zum Herunterladen gibt es auf www.einfachganzanders.de/materialien. Schülerinnen und Schüler aus NRW können dort auch die Print-Version kostenlos bestellen. Das Aktionsheft entstand im Rahmen des Kooperationsprojekts "Einfach ganz ANDERS – Ganztagsschulen für mehr Nachhaltigkeit" der BUNDjugend NRW und dem Eine Welt Netz NRW. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
  • Die neue Broschüre "Lebendige Nordsee – Beispiele für vorbildliche Fangmethoden und ihre Anwendbarkeit auf den Nordseeraum" beschreibt die Nordseefischerei, ihre ökologisch problematischen Fangmethoden sowie die Umstellung auf selektivere und naturverträglichere Fangmethoden. Zudem stellt sie Beispiele für eine gute Kommunikation zwischen Politik, Wissenschaft, Fischerei und Naturschutz vor. Die aktuellen fischereipolitischen Entwicklungen stellen die Nordseefischerei vor neue Herausforderungen. Dies ist Anlass und zugleich Chance für eine nachhaltige Neuausrichtung der fischereilichen Praxis. Die Broschüre "Lebendige Nordsee" der Deutschen Umwelthilfe e.V.  entstand im Rahmen des Projektes "Fischereidialog Nordsee", das durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert wird. Viele Arten weltweit sind bereits überfischt, einige sogar vom Aussterben bedroht. Die Methoden der industriellen Fischerei zerstören ganze Lebensräume und töten andere Meeresbewohner, die als ungewollter Beifang nicht verwertet werden, sondern als Abfall verletzt oder tod wieder zurück ins Meer wandern. Wer selbst in seinem Alltag zu einer nachhaltigen Fischerei beitragen möchte, kann sich beim Einkauf beispielsweise am Greenpeace Fischratgeber 2014 orientieren. Er zeigt auf, welche Fischarten Sie ohne schlechtes Gewissen kaufen können. Auf beliebte Arten wie Lachs, Alaska-Seelachs, Dorade und Sardine sollten Sie - mit Ausnahmen - besser verzichten. Der Greenpeace Fischratgeber enthält auch Rezeptvorschläge der UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener: „Jeder von uns kann einen wichtigen Beitrag zum Meeresschutz leisten, indem wir zu Fisch aus nachhaltiger Fischerei oder Aquakultur greifen. Der Greenpeace-Fischratgeber hilft, die richtige Wahl zu treffen“, so die Köchin.

    Broschüre_Lebendige Nordsee Lebendige Nordsee – Beispiele für vorbildliche Fangmethoden und ihre Anwendbarkeit auf den Nordseeraum 3729.58 kB - Aktualisiert/Update: 09.10.2014 14:39:01 © Deutsche Umwelthilfe e.V.
    Fischratgeber mit Rezepten Juni2014
    Fischratgeber 2014 mit Rezepten von Sarah Wiener 1496.53 kB - Aktualisiert/Update: 09.10.2014 12:55:26 © Greenpeace

„Wussten Sie schon, dass…?“

  • ... Wissenschaftler eine "Volkszählung" unter der Erde durchgeführt haben? Genauer gesagt handelt es sich um die erste bundesweite Bestandsaufnahme von Regenwürmern. Sie fressen sich durch die Erde, leben in engen Gängen und tragen erheblich zur Bodenqualität bei: Unter einem Quadratmeter Wiese können - je nach Bodenart - zwischen 100 und 400 Regenwürmer leben. Insgesamt gibt es 46 verschiedene Regenwurmarten in Deutschland, wobei die Forscher nicht ausschließen, dass sich in speziellen Lebensräumen wie an Flussufern oder im Alpenraum noch weitere finden lassen. Unter den 46 Arten befindet sich nur eine echte endemische Art, also eine Art, die ausschließlich in Deutschland vorkommt: Der bis zu 60 Zentimeter lange Badische Riesenregenwurm (Lumbricus badensis), der im südlichen Schwarzwald eine ökologische Nische besetzt hat. Die Forscher nehmen an, dass sich andere Regenwürmer in den relativ sauren Böden nicht wohl fühlen. Sie fanden außerdem heraus, dass die Artenvielfalt der Regenwürmer von Norden nach Süden zunimmt. Diesem Trend folgt auch die europäische Verteilung von Regenwurmarten. Grund ist die letzte Kaltzeit, die vor etwa 11.700 Jahren endete. Als die Gletscher sich zurückzogen, konnten sich die Würmer vom Süden ausgehend wieder ausbreiten (Quelle: idw).
  • ... manche Korallen eine Schutzarmee aus Krebsen haben? Neben dem Klimawandel und giftigen Algen gilt vor allem der Dornenkronen-Seestern (Acanthaster planci) als Hauptbedrohung für die Korallenriffe im Pazifik. In einem Jahr kann ein einziges dieser gefräßigen, bis zu 40 Zentimeter großen Tiere bis zu 13 Quadratmeter Rifffläche komplett kahlfressen. Die sogenannten Korallenwächter-Krebse der Gattung Trapezia, die Korallenriffe als Lebensraum und Jagdrevier nutzen, können die Korallen "ihres" Riffs jedoch effektiv vor Fressfeinden schützen. Entscheidend dafür ist eine Vielfalt an Krebsarten und deren Größen. Nur große Krebsarten können sich gegen den großen Dornenkronen-Seestern durchsetzen. Kleinere Krebse flüchten oder werden gefressen. Aber auch sie sind wichtig, denn die großen Krebse ignorieren die Gefahr durch kleine, korallenfressende Schnecken. Diese Fressfeinde werden von den kleinen Krebsen in Schach gehalten. Effektiv ist die krebsige Schutztruppe demnach nur im Artenverbund. Nach Ansicht der Forscher zeigt dies nicht nur, wie wichtig die Artenvielfalt selbst bei sehr ähnlichen, eng verwandten Arten für das Überleben der Riffe ist. Die Erkenntnisse könnten auch dabei helfen, die akute Bedrohung eines Korallenriffs künftig besser einzuschätzen und so Schutzmaßnahmen gezielter zu planen (Quelle: bdw).
  • ... Maulwürfe unentbehrliche Helfer für viele Forscher sind? So sehr ihre berüchtigten Erdhügel Gartenbesitzer auch stören, das Herz von Archäologen lassen sie höher schlagen. Denn bei ihren Grabungen bringen die pelzigen Tiere mit etwas Glück auch historische Artefakte ans Licht. Im Gegensatz zu ihren menschlichen Kollegen halten sie sich nämlich auch an archäologischen Stätten nicht an eventuelle Ausgrabungsverbote. So entdeckten Forscher ausgerechnet in einem Maulwurfshügel ein Siegel, das neue Erkenntnisse zur Geschichte eines mittelalterlichen Klosters in England lieferte. Seitdem untersuchen Freiwillige die kleinen Erdhaufen regelmäßig in der Hoffnung auf weitere Funde - oft mit Erfolg. Auch in Deutschland ist man inzwischen "auf den Maulwurf gekommen". Wenn Sie also mal wieder vor einem der unbeliebten Hügel in Ihrem Garten stehen: Ärgern Sie sich nicht, sondern gehen Sie lieber auf Schatzsuche. (Quelle: bdw)

Copyrightangaben

© der angezeigten Bilder: Christel Schiefer, Arved Fuchs, Lasse Wiedemann, Heike Storch, DB AG_Hans-Dieter Budde, Svana Rogalla, Gero Sutmann, Diesterweg Gymnasium Tangermünde-Havelberg, Eberhard Walther, landimpuls GmbH, Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Jugendburg Hessenstein gGmbH, NABU Bezirksverband Südbaden, Hans Barth, Deutsche Umwelthilfe e.V., Ulfert Graefe, Elisabeth Neubert, Heike Storch, Ökostation Freiburg

© der angezeigten Dokumente: Greenpeace

Herbstliche Aussichten Download © Katrin Bräunig
Herbstliche Aussichten Download © Katrin Bräunig
Polarforscher Arved Fuchs ist auf der UN-Dekade-Konferenz am 07. November in Stuttgart mit dabei. © Arved Fuchs
Polarforscher Arved Fuchs ist auf der UN-Dekade-Konferenz am 07. November in Stuttgart mit dabei. © Arved Fuchs
Mehrere Tage zu wandern, ist für Anna-Martina Backes nicht nur eine Herausforderung - es lässt sie am besten begreifen, warum Artenvielfalt schützenswert ist. © Lasse Wiedemann
Mehrere Tage zu wandern, ist für Anna-Martina Backes nicht nur eine Herausforderung - es lässt sie am besten begreifen, warum Artenvielfalt schützenswert ist. © Lasse Wiedemann
Touristen bekommen den Wert der Bergregionen erklärt. © DB AG_Hans-Dieter Budde
Touristen bekommen den Wert der Bergregionen erklärt. © DB AG_Hans-Dieter Budde
Jugendliche des Globalen Jugendbiodiversitätsnetzwerks (GYBN) bereiten sich auf die Verhandlungen vor. © Svana Rogalla
Jugendliche des Globalen Jugendbiodiversitätsnetzwerks (GYBN) bereiten sich auf die Verhandlungen vor. © Svana Rogalla
"Spaziergang durch den Wald" - eines der drei Sieger des Fotowettbewerbes 2014 © Gero Sutmann
"Spaziergang durch den Wald" - eines der drei Sieger des Fotowettbewerbes 2014 © Gero Sutmann
Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie der Schulleiter des Gymnasiums Tangermünde-Havelberg feierten ihre Auszeichnung mit dem Bürgermeister von Tangermünde unter freiem Himmel. © Diesterweg Gymnasium Tangermünde-Havelberg
Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie der Schulleiter des Gymnasiums Tangermünde-Havelberg feierten ihre Auszeichnung mit dem Bürgermeister von Tangermünde unter freiem Himmel. © Diesterweg Gymnasium Tangermünde-Havelberg
UN-Dekade-Projekt "Anbau alter Süßkirschen": Hedelfinger Riesen-Früchte © Eberhard Walther
UN-Dekade-Projekt "Anbau alter Süßkirschen": Hedelfinger Riesen-Früchte © Eberhard Walther
Auf Tuchfühlung: UN-Dekade-Botschafter Willi Weitzel mit den Erstklässlern der Grundschule Rieden. © landimpuls GmbH
Auf Tuchfühlung: UN-Dekade-Botschafter Willi Weitzel mit den Erstklässlern der Grundschule Rieden. © landimpuls GmbH
Willi Weitzel mit den Grundschülern und den ausgezeichneten Projektträgern von "Juradistl". © landimpuls GmbH
Willi Weitzel mit den Grundschülern und den ausgezeichneten Projektträgern von "Juradistl". © landimpuls GmbH
Freude über die UN-Dekade-Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt © Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
(V.l.n.r.): Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Frank Corleis, Leiter des SCHUBZ Lüneburg freuten sich die UN-Dekade-Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt, entgegenzunehmen. © Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
Abschlussveranstaltung zum UN-Dekade-Projekt "Wölfen auf der Spur" © Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
Abschlussveranstaltung zum UN-Dekade-Projekt "Wölfen auf der Spur" (v.l.n.r.): Frank Corleis, Leiter des SCHUBZ Lüneburg, Frauke Heiligenstadt, Niedersächsische Kultusministerin und Schirmherrin des Ideenwettbewerbs und Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., lassen sich einen Projektbeitrag erklären. © Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
UN-Dekade-Beitrag: "Herbstfreizeit Klima-Entdecker": Mit dem Rad auf dem Weg zum Bauernhof. © Jugendburg Hessenstein gGmbH
UN-Dekade-Beitrag: "Herbstfreizeit Klima-Entdecker": Mit dem Rad auf dem Weg zum Bauernhof. © Jugendburg Hessenstein gGmbH
Auch im UN-Dekade-Projekt "Grenzüberschreitende Förderung der Streuobstwiesen" arbeiten Akteure aus dem Dreiländereck zusammen © NABU Bezirksverband Südbaden
Auch im UN-Dekade-Projekt "Grenzüberschreitende Förderung der Streuobstwiesen" arbeiten Akteure aus dem Dreiländereck zusammen (v.l.n.r.): Bertrand Scaar (LPO Alsace), Francoise Schmit (SVS/Birdlife Schweiz), Binzens Bürgermeister Andreas Schneucker und Franz Preiss (NABU). © NABU Bezirksverband Südbaden
Im UN-Dekade-Projekt "Umwandlung von Fichtenwald" werden Schülerinnen und Schüler beispielsweise für bedrohte Baumarten aktiv. © Hans Barth
Im UN-Dekade-Projekt "Umwandlung von Fichtenwald" werden Schülerinnen und Schüler beispielsweise für bedrohte Baumarten aktiv. © Hans Barth
Eine Besonderheit: Der grüne Wurm Apporectodea smaragdina wurde in Deutschland bisher nur in den bayrischen Alpen gefunden. © Ulfert Graefe
Eine Besonderheit: Der grüne Wurm Apporectodea smaragdina wurde in Deutschland bisher nur in den bayrischen Alpen gefunden. © Ulfert Graefe
Lumbricus terrestris – den wohl meist bekannten Regenwurm findet man überall in Deutschland © Elisabeth Neubert
Lumbricus terrestris – den wohl meist bekannten Regenwurm findet man überall in Deutschland © Elisabeth Neubert
Viele Krebsarten verteidigen ihr Revier. © Heike Storch
Viele Krebsarten verteidigen ihr Revier. © Heike Storch
Wenn Maulwürfe auch in Gärten und Parks nicht beliebt sind, bei Archäologen stehen sie hoch im Kurs. © Ökostation Freiburg
Wenn Maulwürfe auch in Gärten und Parks nicht beliebt sind, bei Archäologen stehen sie hoch im Kurs. © Ökostation Freiburg
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