Vielfalt News Nr. 64 | 3. April 2014

Begrüßung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir stellen Ihnen heute wieder einen der jungen Menschen vor, die auf unserem neuen Blog schreiben: Zarah Thiel, Abiturientin und Wildbienenschützerin. Sie schreibt über den Schutz der biologischen Vielfalt im Alltag.

Wir berichten über den zweiten Teil des Weltklimaberichtes, der die Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur behandelt. Eine Studie zeigt die Bedeutung der Ausbreitung von Baumsamen durch Ameisen für die Renaturierung von Bergregenwäldern. Forschern gelang es erstmals, ein Gen für Feuerbrandresistenz aus dem Genom eines Wildapfels zu isolieren.

Wir gratulieren heute dem UN-Dekade-Projekt des Monats März 2014, den Holsteiner Lebensraumkorridoren der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ihrer Partner. Ausgezeichnet wurden in den letzten Wochen zwei neue Projekte: Der Wettbewerb "Entente Florale" wirbt bundesweit für mehr lebendige Vielfalt in Städten und Gemeinden. Beim "Treffpunkt Wildland" in Bayern werden zahlreiche Kinder und Erwachsene spielerisch an Naturthemen herangeführt.

Unter Termine und Publikationen machen wir Sie heute auf drei Veranstaltungen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt aufmerksam: am 27.06.2014 in Osnabrück, am 10.10.2014 in Leipzig und am 7.11.2014 in Stuttgart. Wir stellen wir Ihnen ein Fachbuch zur Bienenrettung, ein Poster zu natürlichen, künstlichen und virtuellen Wasserflüssen in Deutschland sowie ein Onlinespiel zur nachhaltigen Landnutzung vor. Wussten Sie schon, dass Schokolade erst durch Mikroben gesund wird? Dass die Mikrobe des Jahres 2014 gewählt wurde und wie Sie sich ökologisch und gesund ernähren können?

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Herzliche Grüße,

Dr. Natalie Bergholz
für das UN-Dekade-Team

UN-Dekade-Bloggerin: Zarah Thiel

Seit dem 6. März schreiben zwölf junge Autorinnen und Autoren auf dem neuen Blog der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Heute stellen wir Ihnen wieder eine der 17- bis 29-jährigen Bloggerinnen und Blogger vor: Zarah Thiel ist bereits seit 2009 ehrenamtlich für den Umwelt- und Naturschutz aktiv. Gemeinsam mit ihrer Freundin Nele Reuter hat die heute 17-jährige Abiturientin das von der UN-Dekade ausgezeichnete Projekt "Schaffen, Schützen, Sparen" gegründet. Der Schutz von Wildbienen liegt den jungen Frauen besonders am Herzen. Als Umweltteam bauen sie eigenständig Bienen- und Insektenhotels, die sie kostenlos an Interessierte abgeben. Auf ihrer Internetseite stellen sie eigene Aktivitäten für den Bienenschutz vor, zeigen anschaulich per Video und Bauplan die Anfertigung von Insektenhotels, informieren über Wildbienen und geben Tipps zum Energie- und Wassersparen und für einen nachhaltigen Konsum. Auf die Frage nach ihrer Motivation als Autorin des neuen UN-Dekade-Blogs antwortet Zarah Thiel: „Mich interessiert, wo und wie man biologische Vielfalt in unserem Alltag entdecken und vor allem schützen kann“. Dies spiegelt sich auch in ihren Beiträgen wider. Am Beispiel eines Picknicks schildert sie die ökologischen Auswirkungen des Konsums von tierischen Produkten und zeigt schmackhafte Alternativen auf. Sie gibt Anregungen zum Upcycling von Alltagsgegenständen und berichtet über das neu gegründete Netzwerk "BION-Biodiversität in Bonn". Die Beiträge von Zarah Thiel sowie die Posts der anderen Blogger finden Sie hier.

Spezial: Der zweite Teil des neuen Weltklimaberichtes

Der zweite von insgesamt drei Teilen des fünften Berichtes vom Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) wurde am 31. März 2014 in Yokohama, Japan, vorgestellt. Während der erste Teil die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels behandelte, befasst sich der zweite Teil nun mit den Auswirkungen auf Natur und Mensch sowie mit den Möglichkeiten einer Anpassung an den Klimawandel. Der aktuelle Bericht ist daher „ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Verständnis dazu, wie wir die Risiken des Klimawandels senken und mit ihnen umgehen können“, erklärt der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. Hunderte von Wissenschaftlern wirkten an der Erstellung des Berichtes mit, auch 41 Forscher aus Deutschland waren beteiligt. Der dritte Teil des Weltklimaberichtes, der Handlungsoptionen zur Vermeidung weiterer Treibhausgasemissionen aufzeigt, wird im April 2014 in Berlin verabschiedet.

Laut dem aktuellen Bericht sind alle Kontinente und Ozeane bereits von den Folgen des Klimawandels betroffen. Nahezu überall habe die Erwärmung nicht nur Klimaphänomene wie Schnee, Frost oder Hitzewellen und Dürren hervorgerufen, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt an Land und im Meer verändert. Das betrifft sowohl die geografische Verbreitung und Häufigkeit vieler Arten als auch ihre saisonalen Wanderungen. So ziehen in Europa und Nordamerika viele Fische nordwärts, was mit großer Sicherheit zumindest teilweise auf den Klimawandel zurückzuführen ist. „Wir beobachten zum Beispiel, dass Fischarten wie der Kabeljau ihren Lebensraum polwärts verlagern“, erläutert Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner, der gemeinsam mit seinem US-amerikanischen Kollegen David Karl die Arbeiten zum Kapitel „Ozeanische Systeme“ leitete. Laut dem neuen Bericht schrumpfen in Asien die Korallenriffe und in Australien, Asien, der Karibik und den Inselstaaten tritt durch die Erwärmung Korallenbleiche auf, die zum Absterben der Korallen führen kann. Die Autoren stufen viele einzigartige und bedrohte Ökosysteme wie die Korallenriffe daher als akut durch den Klimawandel gefährdet ein. Auch der Mensch ist bereits betroffen von gesundheitlichen Problemen durch Hitzewellen, von Ernteverlusten in der Landwirtschaft und Schäden an Infrastrukturen sowie Landverlust. „Der Bericht zeigt, dass Menschen, Gesellschaften und Ökosysteme rund um die Welt betroffen sind – die Anfälligkeit liegt dabei je nach Ort in einem anderen Bereich“, erklärt Dr. Chris Field, einer der wissenschaftlichen Autoren des Berichts. Besonders anfällig seien die Länder und Regionen, die ohnehin unter wirtschaftlichen Problemen leiden und nur wenig aus eigener Kraft tun könnten, um sich an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Um die negativen Folgen weltweit noch abzuwenden, sei es dringend nötig, mehr in Anpassungsmaßnahmen zu investieren. „In vielen Fällen sind wir nicht einmal auf die klimabedingten Risiken vorbereitet, denen wir bereits gegenüberstehen“, warnt Dr. Vicente Barros, ein weiterer Autor des Berichts. Und je stärker die zukünftige Erwärmung ausfallen wird, desto schwerer werde es, die Folgen abzuwenden oder zumindest abzuschwächen. In den nächsten Jahrzehnten könnten die landwirtschaftlichen Erträge von Weizen, Reis und Mais sinken, so die Prognose. Auch seien mehr Menschen von Wasserknappheit betroffen. Der Klimawandel könnte zur Verschärfung von sozialer und wirtschaftlicher Ungleichheit führen und soziale Konflikte, Armut und Hunger zur Folge haben. Mit einer Überschreitung der 2-Grad-Obergrenze einer Erwärmung werden auch schwerwiegende Folgen für die Ökosysteme erwartet. Erhöhte Wassertemperaturen und die Versauerung der Ozeane werden beispielsweise zu sehr starken Schäden an Korallenriffen führen. In den arktischen Polarregionen kann der Klimawandel die Produktion von mariner Biomasse und damit die Nahrungsketten beeinträchtigen. In Europa können ökologisch wertvolle Feuchtgebiete in Küstenregionen und Pflanzengesellschaften in den Alpen zerstört werden. „Bei einer starken Erwärmung, verursacht durch anhaltendes Wachstum der Treibhausgas-Emissionen, werden die Folgen nur noch schwer zu bewältigen sein“, warnt Dr. Chris Field. Ein globaler Temperaturanstieg um 4°C und mehr gegenüber vorindustriellem Niveau würde sehr hohe Risiken für Menschen und Ökosysteme sowie unvermeidbare Schäden mit sich bringen. „Wir nehmen diese Risiken sehr ernst und haben in Deutschland bereits eine Anpassungsstrategie und einen Aktionsplan entwickelt“, sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Doch nicht nur die politischen Akteure sind aufgerufen, für den Klimaschutz aktiv zu werden. Jeder von uns kann in seinem Alltag etwas dazu beitragen, beispielsweise durch das Sparen von Energie oder durch eine Ernährung mit weniger tierischen Produkten. Denn falls wir weiter so viel Fleisch und Milchprodukte essen wie bisher, dann werden sich die weltweiten Emissionen aus der Landwirtschaft laut einer aktuellen Studie bis 2070 verdoppeln. Der Klimaschutz in anderen Bereichen allein wäre dann nicht mehr ausreichend, um das Zwei-Grad-Klimaschutzziel noch zu erreichen. Laut den Modellen der schwedischen Forscher sollten wir vor allem auf emissionsintensive Nahrungsmittel wie Rind- und Lammfleisch sowie Käse und Milch weitgehend verzichten. Dazu muss nicht jeder zum strikten Vegetarier oder Veganer werden, wie die Forscher betonen. Sie gingen bei ihren Berechnungen von den sogenannten Flexitariern aus, Menschen, die weitestgehend auf Fleisch verzichten, es sich aber ab und zu mal gönnen. Das Gute daran: Eine fleischärmere Ernährung ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch gesünder. Besonders, wenn man dafür mehr Gemüse und Obst verzehrt. Denn diese wirken laut einer weiteren Studie als wahres Lebenselixier: Sieben Portionen oder mehr Obst und Gemüse täglich reduzieren das generelle Sterberisiko in jedem Alter um 42 Prozent. Wer diese Mengen nicht schafft, muss nicht verzagen: „Jede Portion mehr lohnt sich: Sogar diejenigen, die ein bis drei Portionen zu sich nehmen, gewinnen deutlich im Vergleich zu Menschen, die weniger als eine Portion täglich verspeisen“, bekräftigt Dr. Oyinlola Oyebode.

Quellen: bdw wissenschaft.de - Nadja Podbregar, Spiegel online - Axel Bojanowski, Kernbotschaften des Berichts - BMUB, BMBF, UBA und De-IPCC, Gemeinsame Pressemitteilung des BMBF und BMUB. Die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Englisch) finden Sie hier.

Neues zur biologischen Vielfalt

  • 18.03.2014: Tropische Bergregenwälder in den bolivianischen Anden sind bedroht durch Brandrodung und Kokaanbau. Die verbliebenen Waldreste liegen oft als Inseln in einer degradierten Kulturlandschaft. Für die Renaturierung solcher Flächen spielt die Ausbreitung der Waldbäume eine entscheidende Rolle. Die meisten Baumarten werden von Vögeln und Säugetieren, aber auch von eher unscheinbaren Akteuren wie Ameisen ausgebreitet. Ein Forscherteam untersuchte nun, wie bedeutend der Beitrag der Ameisen für die Ausbreitung einer häufigen Waldbaumart (Clusia trochiformis) in den Anden ist. Die Clusia-Samen werden vor allem durch Vögel verbreitet, die die nahrhaften Früchte auf dem Baum verzehren und die Samen ausscheiden. Der rote, fettreiche Samenmantel ist eine willkommene Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten. Auch für die Ameisen, die zu Boden gefallene Samen in ihre Nester oder Verstecke schleppen, ohne sie dabei zu zerstören. Die Forscher fanden heraus, dass die Insekten den Samenmantel meist entfernen, wodurch sie die Gefahr eines Pilzbefalls reduzieren und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Samen keimen. In den Nestern und Verstecken liegen zudem feuchtere und somit besonders günstige Bedingungen für die Keimung vor. Außerdem werden die Samen hier seltener durch Nagetiere oder andere Tiere entdeckt. „Gerade in den degradierten Habitaten fanden wir, dass die abtransportierten Samen seltener gefressen wurden und häufiger keimten als die nicht bewegten Samen“, fasst Dr. Matthias Schleuning, einer der beteiligten Forscher, den positiven Einfluss der Ameisen zusammen. Die Insekten begünstigen somit die Ausbreitung und Etablierung der untersuchten Baumart in entwaldeten Gebieten. Und auf diese Baumart könnten weitere Tier- und Pflanzenarten des Ökosystems Bergregenwaldes folgen, deren Ansiedlung durch die Clusia-Bäume erleichtert wird. Dr. Matthias Schleuning vermutet: „Angesichts einer wahrscheinlichen Zunahme von Trockenperioden in den Anden wird die Ökosystemfunktion der Ameisen für die Regenerierung von Bergregenwäldern in der Zukunft noch wichtiger werden.“ (Quelle: idw - Sabine Wendler).
  • 14.03.2014: Apfelanbauer in Europa erleiden immer wieder große wirtschaftliche Verluste durch starke Feuerbrandinfektionen, hervorgerufen durch das Bakterium Erwinia amylovora. Oft müssen bei einem Befall ganze Apfelanlagen gerodet werden. Eine effektive Bekämpfung der Krankheit war bislang nur mit Pflanzenschutzmitteln möglich, die auf einem Antibiotikum basieren. Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff stehen dem Obstbau künftig nicht mehr zur Verfügung. Eine nachhaltige und umweltfreundliche Lösung würde der Anbau neuer Sorten darstellen, die resistent gegen die Krankheit sind. Forschern aus der Schweiz und Deutschland ist es jetzt erstmals gelungen, ein Gen für Feuerbrandresistenz aus dem Genom eines robusten Wildapfels zu isolieren. Sie sind damit einen großen Schritt weiter auf dem Weg, resistente Apfelsorten zu züchten. (Quelle: idw - Dr. Gerlinde Nachtigall). Dies zeigt einmal mehr die Bedeutung der genetischen Vielfalt - nicht nur für die Erhaltung von Arten und Ökosystemen, sondern auch für die Nutzung durch den Menschen.

UN-Dekade-Projekte

  • Sie haben entschieden! Die "Holsteiner Lebensraumkorridore für Haselmaus, Hirsch & Co" sind Sieger der Online-Abstimmung und damit das UN-Dekade-Projekt des Monats März. Die Lebensraumkorridore der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ihrer Partner erhielten 2.062 der insgesamt 3.506 abgegeben Stimmen - wir gratulieren zu diesem Erfolg! Seit 2010 setzen sich die Stiftung und ihre Partner aus Landesbetrieben, Ämtern, Verbänden, Gemeinden und der Universität Kiel tatkräftig für die Vernetzung wertvoller Lebensräume in der regionalen Kulturlandschaft ein. Zu diesem Engagement gratulierte auch Dr. Ute Magiera von der UN-Dekade-Geschäftsstelle: „Die Holsteiner Landschaft ist vielfältig und einzigartig. Der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gelingt es auf vorbildliche Weise, zerschnittene Lebensräume mittels Grünbrücken, Tunnel und Trittsteinen wieder zu verbinden und neue Wege für Haselmaus, Rothirsch und Co. anzubieten. Die Vernetzung von Lebensräumen fördert die biologische Vielfalt und das Engagement hat die Jury beeindruckt.“ Die neuen Korridore dienen der großräumigen Wiedervernetzung von Naturschutzflächen über die Barrieren einer Autobahn und regionaler Bundesstraßen hinweg. Die Haselmaus, das wandernde Rotwild und weitere Wald-, Heide- und Offenlandarten können nun Wanderwege aus Trittsteinbiotopen nutzen. Mehr über das am 28. November 2013 von Staatsekretär Dr. Ulf Kämpfer ausgezeichnete Projekt erfahren Sie hier.
  • Seit 2001 wirbt der bundesweite Wettbewerb "Entente Florale" für mehr Vielfalt in Städten und Gemeinden. Über 250 Kommunen haben sich bisher beteiligt und für die Entwicklung eines grüneren Lebensumfelds engagiert. Für dieses Projekt "Vielfalt fördern in Kommunen" überreichte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks am 16. Januar 2014 in Berlin die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Dabei würdigte sie die Leistung der Projektträger Zentralverband Gartenbau e.V., Deutscher Städtetag, Deutscher Tourismusverband e.V. und Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie den Einsatz aller ehrenamtlich Beteiligten: „Der Wettbewerb ist zu einem wertvollen Impulsgeber für eine nachhaltige Stadtentwicklung und bürgerliches Engagement geworden. Ich danke allen Freiwilligen, die mit ihrem Engagement unsere Städte grüner und lebenswerter machen und so auch einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.“ Entente Florale ermuntert Kommunen dazu, in ihre Grünentwicklung zu investieren und damit mehr Lebensqualität im städtischen Raum zu schaffen. Alle Akteure einer Stadt werden dazu aufgerufen, aktiv zu werden, was das gemeinsame Handeln fördert. Die grünere Stadtentwicklung soll als Gemeinschaftsaufgabe von Verwaltung, Politik, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern verstanden werden. Das Motto des Wettbewerbsjahres 2013/2014 lautet "Reiche Blüte – Reiche Ernte". Dabei stehen urbanes Gärtnern und die Einbindung von Nahrungspflanzen in das öffentliche Grün im Fokus. Viele Kommunen setzen sich über den Wettbewerb hinaus weiter für das städtische Grün ein bzw. wiederholen die Teilnahme. Mehr über dieses vorbildliche Projekt erfahren Sie hier.
  • Die Wildland-Stiftung Bayern will als Naturschutzstiftung des Bayerischen Jagdverbands den Artenreichtum mit naturnahen Lebensräumen erhalten und für die Nachwelt bewahren. Im Landkreis Mühldorf setzt sie sich für den Schutz des Niedermoores und der bäuerlichen Kulturlandschaft im Thalhamer Moos ein. Einen besonderen Schwerpunkt stellt zudem die Umweltbildungseinrichtung "Treffpunkt Wildland" mit Sitz in Waldkraiburg dar. Zahlreiche Kinder und Erwachsene werden hier spielerisch an Naturthemen herangeführt. In Kooperation mit regionalen Partnern entstanden ein Naturerlebnispfad, eine originalgetreue Torfhütte mit kindgerechter Ausstellung und ein Fledermaushotel mit interaktiver Ausstellung, das Fledermäusen, Vögeln und Insekten einen Unterschlupf bietet. Auch Aktionen wie die Errichtung flacher Wiesenseigen für Wiesenbrüter, die Pflanzung seltener Moorpflanzen und Nistkastenbau für die Schleiereule werden angeboten. Für dieses Engagement überreichte Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber den Wildland-Mitarbeiterinnen Johanna Vilsmeier und Patrizia Weindl die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt. Dabei begrüßte er die Bildungsarbeit der Stiftung: „Die Ziele beim Natur- und Artenschutz in Bayern können wir nur erreichen, wenn wir die Bevölkerung mitnehmen und überzeugen. Deshalb ist es wichtig, Verständnis bei den Menschen für die Belange der Natur zu wecken. Dabei setzen wir auf das große Engagement der Menschen vor Ort.“ Auch Dr. Franziska Ahnert von der UN-Dekade-Geschäftsstelle zeigte sich beeindruckt: „Der Treffpunkt Wildland leistet einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt, egal ob es um gefährdete Wiesenbrüter geht, um Fledermäuse oder um seltene Moorpflanzen. Gerade die Verbindung von vorbildlichem Naturschutz mit Umweltbildungsmaßnahmen gibt dem Projekt einen Vorbildcharakter und ich freue mich, dass der Treffpunkt Wildland nun für seine wertvolle Arbeit mit der Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt belohnt wird.“ Mehr über dieses vorbildliche Projekt erfahren Sie hier.

Termine und Publikationen

  • Save the date: In diesem Jahr finden drei regionale Veranstaltungen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt: die erste am 27. Juni 2014 in Osnabrück (DBU Zentrum für Umweltkommunikation), die zweite am 10. Oktober 2014 in Leipzig (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) und die dritte am 7. November 2014 in Stuttgart (Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma). Das Programm für die jeweils 60 Teilnehmenden ist bis auf die beteiligten Referenten, UN-Dekade-Projekte und UN-Dekade-Botschafterinnen und -Botschafter grundsätzlich identisch. Es erwartet Sie ein buntes Programm gefüllt mit Diskussionen rund um die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt, Angeboten zur Weiterqualifizierung und Möglichkeiten zur Darstellung des eigenen Engagements. In Workshops zu den Themen Sponsoring, Umweltethik und Kampagnenarbeit werden Kompetenzen vermittelt, die später in die eigene Arbeit einfließen können. Die Veranstaltungen bieten außerdem die Gelegenheit, sich mit Personen aus vielfältigen Bereichen, wie dem Naturschutz oder der Umweltbildung, zu vernetzen und sich zu neuen Ideen inspirieren zu lassen. Auf jeder Veranstaltung werden ein bis zwei Projekte aus der Region neu ausgezeichnet. Die bereits ausgezeichneten Projekte erhalten die Möglichkeit, die eigenen Aktivitäten bei einer Poster-Session oder mit einem Kurzvortrag vorzustellen. Weitere Informationen, das Programm sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie in den nächsten 14 Tagen auf der UN-Dekade-Webseite.
  • Kommt der graue Frühling? Diese Frage stellt Wolfang Voigt in seinem Fachbuch zur Bienenrettung. „Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene“, warnt der engagierte Imker. Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar – sie wäre um viele Pflanzen- und Tierarten ärmer und in ihrem Gleichgewicht gestört. Das zentrale Anliegen von Wolfgang Voigt ist das Überleben der Honigbienen. Ihm hat er bereits sechs Bücher gewidmet. Sein aktuelles Buch bezieht sich auf das 1962 erschienene Buch „Der stumme Frühling“ von Rachel Carson. Der Imker fordert dazu auf, dem Bienensterben entgegenzuwirken, denn jeder kann etwas dagegen tun. Schnelles Handeln ist gefragt: Die Politik sollte gesetzgebend eingreifen, und die Agrar- und Forstwirtschaft müssten sich verändern. Allein hätten die Imker keine Chance, aber jeder einzelne kann „bienenfördernd“ tätig werden: im eigenen Garten, auf dem Balkon oder durch achtsamen Konsum. Das Bewusstsein ist bei vielen Menschen bereits vorhanden, doch oft fehlt es an konkreten Handlungsoptionen, die Wolfgang Voigt in seinem Buch benennt. Bestellmöglichkeiten für das 232-seitige Taschenbuch finden Sie hier.
  • Anlässlich des Weltwassertages am 22. März hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) das aktuelle Poster „Alles im Fluss – eine deutsche Wasserbilanz“ herausgegeben. Es zeigt Wissenswertes und Überraschendes rund ums Wasser in Deutschland auf. IÖW-Wasserexperte Jesko Hirschfeld: „Mit dem Faltposter kann man spielerisch auf Entdeckungsreise gehen und sich klarmachen, was wir in Deutschland mit dem Wasser anstellen. In vielen Regionen haben wir reichlich davon, in anderen dagegen ist es knapp – und das könnte sich mit dem Klimawandel zuspitzen. Wenn Sie das Poster aufklappen, sehen Sie sofort, welche Regionen am stärksten betroffen sind.“ Das IÖW-Poster setzt die natürlichen, künstlichen und virtuellen Wasserflüsse in Deutschland unmittelbar zueinander in Beziehung. Es informiert auch darüber, wo die Landwirtschaft durch intensive Düngepraxis lokal sauberes Wasser verknappt oder wie viel virtuelles Wasser Deutschland über Agrarprodukte aus aller Welt importiert. Es wird gezeigt, wie viel Wasser wir durch Tomatenimporte in Spanien verbrauchen oder warum wir mit Mandeln graues und mit Soja grünes virtuelles Wasser importieren. Das Poster kann als Papierversion über die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bestellt werden oder auf der Seite http://www.bmbf.wasserfluesse.de heruntergeladen werden. Das Poster ist auch auf Englisch verfügbar.
  • Für interessierte Schüler und Studenten gibt es jetzt ein Onlinespiel zur nachhaltigen Landnutzung: Bei LandYOUs schlüpfen sie in die Rolle eines Politikers und steuern mittels verschiedener Entscheidungen und Maßnahmen, was auf und in einem Land passiert. Ziel ist es, innerhalb von zehn Spielrunden das Kapital so zu investieren, dass gleichzeitig wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Erfolg möglich ist. Eine virtuelle Landkarte zeigt an, wie viel Fläche aufgrund der politischen Entscheidungen aktuell für Städte, Agrarproduktion, Wald oder Naturschutzgebiete genutzt wird und wie sich diese Verteilung im Lauf der Runden verändert. Sollte im Spielverlauf die Zufriedenheit der Menschen auf einem Tiefpunkt stehen oder die Umwelt ruiniert sein, wird der Spieler seines Amtes enthoben. Wer die Herausforderung annehmen möchte, findet das Onlinespiel hier.

„Wussten Sie schon, dass…?“

  • ... Schokolade erst durch die richtigen Darmbakterien gesund wird? Gerade dunkle Schokolade ist aufgrund ihres hohen Kakaogehaltes bekannt für gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Die im Kakao enthaltenen Polyphenole wirken unter anderem als Antioxidantien und schützen Zellen so vor Schäden durch aggressive Moleküle. Dadurch soll Schokolade die Flexibilität und Gesundheit der Gefäße verbessern, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und sogar das Gedächtnis fördern. Doch die gesundheitsfördernden Substanzen des Kakaos müssen erst durch bestimmte Darmbakterien zersetzt werden, damit die in unserem Körper anti-entzündlich wirkenden Verbindungen frei werden. Laut einer neuen Studie geschieht das jedoch nicht, wenn die Darmflora durch eine ungesunde Ernährung aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Dann überwiegen leider solche Mikroben, die die schwer verdaulichen Polyphenole verschmähen. Die potenziell gesunden Substanzen werden dann größtenteils unverdaut wieder ausgeschieden. Nach Ansicht der Forscher lohnt es sich daher, die "gute" Darmflora mit entsprechender Ernährung zu päppeln. Denn das hilft nicht nur der Verdauung, es holt auch das Maximum aus den gesunden Inhaltsstoffen der Schokolade heraus. Vor allem ballaststoffreiche Nahrung und Präbiotika seien dafür günstig, so die Forscher. (Quelle: bdw wissenschaft.de - Nadja Podbregar). Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die biologische Vielfalt der Mikroben ist - nicht nur für Ökosysteme, sondern auch für unsere Gesundheit.
  • ... am 28. März 2014 die Mikrobe des Jahres 2014 gekürt wurde? Das Besondere: Während die meisten Mikroorganismen für unser bloßes Auge unsichtbar klein sind, können wir die ausgewählten Nostoc-Arten gut erkennen. Aufmerksame Spaziergänger finden die Mikrobe des Jahres 2014 auf Wiesen und Seen als sogenannte runde "Teichpflaume" oder grünbraune Gallerthülle, die Nostoc pruniforme zu seinem Schutz bildet. Die "Teichpflaume" lebt in sauberen Seen, Tümpeln und Pfützen und gilt daher als ein Anzeiger für ein intaktes Ökosystem. Ebenso wie Algen können Nostoc-Arten, die zur der Gruppe der Cyanobakterien gehören, autark von Licht, Luft und Wasser leben. Sie besiedeln Gewässer und nährstoffarme, karge, steinige Oberflächen und sind daher wertvoll für die Ökologie vieler Lebensräume. In manchen Kulturen, etwa in den peruanischen Anden und in China, werden Nostoc-Arten auch als Nahrungsmittel genutzt. Sie könnten zudem künftig für die Herstellung von Medikamenten und Biokraftstoffen eingesetzt werden. Derzeit befinden sich bereits Substanzen gegen Krebskrankheiten oder HI-Viren in der Entwicklung. Als ein solches Allround-Talent vermittelt die Mikrobe des Jahres 2014 ideal, welche bedeutsame Rolle Mikroorganismen für die Ökologie, Gesundheit, Ernährung und Wirtschaft spielen. Um darauf stärker hinzuweisen, wurde auch der Wettbewerb "Wer findet die Mikrobe des Jahres 2014?" für Schüler und Studierende ausgerufen. Wer Fotos, Videos oder andere kreative Gestaltungen zu Nostoc bis zum 15. September 2014 einreicht, kann wertvolle Preise gewinnen. Weitere Informationen finden Sie hier. (Quelle: idw - Dr. Kerstin Elbing).
  • ... sich die Zahl der Vegetarier in Deutschland in den letzten sechs Jahren verdoppelt hat? Laut einer aktuellen Studie lag ihr Anteil im Jahr 2012 bei fast zwei Prozent. Zudem ist auch die Zahl der Menschen gestiegen, die zwar auf Fleisch und Wurstwaren verzichten, aber Fisch essen. Ihr Anteil lag 2012 bei rund 1,5 Prozent. Ein Beitrag für die eigene Gesundheit und den Klimaschutz. Insgesamt hat sich der Lebensmittelverzehr der an der Studie Teilnehmenden im Hinblick auf die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft der Ernährung e. V. nicht verbessert. Diese plädiert unter anderem für mehr Obst und Gemüse. Wie Sie nicht nur an gesunde, sondern auch an frische und saisonale Lebensmittel gelangen, zeigen Ihnen zum Beispiel der Utopia Saisonkalender und der Utopia Wegweiser zu regionalen Lebensmitteln. Marktforscher und Umweltwissenschaftler sind übrigens der Meinung, dass ein ökologischer Konsum nicht teuer sein muss. Zwar kosten Bio-Lebensmittel deutlich mehr als konventionelle Produkte, aber ein umweltbewusstes Verhalten kann diese Mehrkosten deutlich senken. Ein geringerer Fleischkonsum oder das Kochen eigener Marmelade und Einweck-Produkte trägt beispielsweise zu dieser Kostenersparnis bei.

Leberblümchen: Dieser Frühlingsbote blühte in einem Laubwald beim Ammersee. © Daniel Eggert

Leberblümchen: Dieser Frühlingsbote blühte in einem Laubwald beim Ammersee. © Daniel Eggert

Zarah Thiel baut mit einer Freundin Insektenhotels und gibt diese kostenlos an Interessierte ab. © Zarah Thiel

Zarah Thiel baut mit einer Freundin Insektenhotels und gibt diese kostenlos an Interessierte ab. © Zarah Thiel

Bürgermeister Rolf Schumacher überreicht (v.l.) im Beisein von Kirsten Weischer von der Gemeinde Alfter Nele Reuter und Zarah Thiel die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt. © Wolfgang Henry

Bürgermeister Rolf Schumacher überreicht (v.l.) im Beisein von Kirsten Weischer von der Gemeinde Alfter Nele Reuter und Zarah Thiel die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt. © Wolfgang Henry

Deckblatt der IPCC-Präsentation zum zweiten Teil des Weltklimaberichts (IPCC) © IPCC

Deckblatt der IPCC-Präsentation zum zweiten Teil des Weltklimaberichts (IPCC) © IPCC

Bereits heute führt die Klimaerwärmung zu einem Wandel von Ökosystemen, beispielsweise hinsichtlich des Vorkommens vieler Arten. So ziehen in Europa und Nordamerika viele Fische nordwärts. © LBV-Umweltgarten Wiesmühl

Bereits heute führt die Klimaerwärmung zu einem Wandel von Ökosystemen, beispielsweise hinsichtlich des Vorkommens vieler Arten. So ziehen in Europa und Nordamerika viele Fische nordwärts. © LBV-Umweltgarten Wiesmühl

Laut dem Weltklimarat sind Ernteeinbußen durch den Klimawandel wahrscheinlicher als Zuwächse. Ohne Anpassungsmaßnahmen sei in vielen Regionen ein Rückgang der Erträge von Weizen, Reis, Soja und Mais um bis zu ein Fünftel im Laufe des Jahrhunderts zu

Laut dem Weltklimarat sind Ernteeinbußen durch den Klimawandel wahrscheinlicher als Zuwächse. Ohne Anpassungsmaßnahmen sei in vielen Regionen ein Rückgang der Erträge von Weizen, Reis, Soja und Mais um bis zu ein Fünftel im Laufe des Jahrhunderts zu erwarten. © Michael Dienelt

Um die negativen Folgen des Klimawandels weltweit noch abzuwenden, ist es laut dem Weltklimarat dringend nötig, mehr in Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Laut schwedischen Forschern ist dazu auch eine Ernährung mit weniger tierischen

Um die negativen Folgen des Klimawandels weltweit noch abzuwenden, ist es laut dem Weltklimarat dringend nötig, mehr in Anpassungs- und Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Laut schwedischen Forschern ist dazu auch eine Ernährung mit weniger tierischen Produkten erforderlich. © Rat für Nachhaltige Entwicklung. Foto: André Wagenzik

Eine neue Studie belegt die gesundheitlichen Vorteile einer Obst- und Gemüse-reichen Ernährung: Sieben Portionen oder mehr Obst und Gemüse täglich reduzieren das generelle Sterberisiko in jedem Alter um 42 Prozent. © http://de.wikipedia.org/wiki/Rose

Eine neue Studie belegt die gesundheitlichen Vorteile einer Obst- und Gemüse-reichen Ernährung: Sieben Portionen oder mehr Obst und Gemüse täglich reduzieren das generelle Sterberisiko in jedem Alter um 42 Prozent. © wikipedia.org/wiki/Rosenkohl

Der fetthaltige Samenmantel der Clusia-Samen ist für Ameisen eine attraktive Nahrungsquelle. Sie transportieren sie in ihre Nester, wo die Samen im Schutz der Streu gute Keimbedingungen vorfinden. © S. Gallegos

Der fetthaltige Samenmantel der Clusia-Samen ist für Ameisen eine attraktive Nahrungsquelle. Sie transportieren sie in ihre Nester, wo die Samen im Schutz der Streu gute Keimbedingungen vorfinden. © S. Gallegos

Umweltbildung zum Thema Regenwald: Durch das UN-Dekade-Projekt "Weil wir es wert sind" werden Jugendliche motiviert, sich für den Erhalt des Tropenwaldes zu interessieren und engagieren. © OroVerde

Umweltbildung zum Thema Regenwald: Durch das UN-Dekade-Projekt "Weil wir es wert sind" werden Jugendliche motiviert, sich für den Erhalt des Tropenwaldes zu interessieren und engagieren. © OroVerde

Die Stiftung Naturschutz und ihre Partner schaffen Lebensraumkorridore für die auf durchgängige Gehölzstrukturen angewiesene Haselmaus. © Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Die Stiftung Naturschutz und ihre Partner schaffen Lebensraumkorridore für die auf durchgängige Gehölzstrukturen angewiesene Haselmaus. © Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, überreicht die Auszeichnung für Entente Florale als vorbildliches Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Klaus Groß, Vorsitzender des Komitees Entente Flo

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, überreicht die Auszeichnung für Entente Florale als vorbildliches Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Klaus Groß, Vorsitzender des Komitees Entente Florale (li) und Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (re). © Entente Florale

Wettbewerbsteilnehmer im Jahr 2012: Traunstein © Entente Florale

Wettbewerbsteilnehmer im Jahr 2012: Traunstein © Entente Florale

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber überreichte in Schwindegg die Auszeichnung an die Wildland-Mitarbeiterinnen Johanna Vilsmeier und Patrizia Weindl. © Wildland-Stiftung Bayern

Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber überreichte in Schwindegg die Auszeichnung an die Wildland-Mitarbeiterinnen Johanna Vilsmeier und Patrizia Weindl. © Wildland-Stiftung Bayern

Moor-Pflanzaktion Wildland-Stiftung Bayern für Kinder mit einem Landwirt. © Wildland-Stiftung Bayern

Moor-Pflanzaktion Wildland-Stiftung Bayern für Kinder mit einem Landwirt. © Wildland-Stiftung Bayern

Die Köchin und UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener war am 27. Juni bei der UN-Dekade-Veranstaltung in Osnabrück. © Sarah Wiener

Die Köchin und UN-Dekade-Botschafterin Sarah Wiener war am 27. Juni bei der UN-Dekade-Veranstaltung in Osnabrück. © Sarah Wiener

Das UN-Dekade-Projekt "Deutschland summt!" engagiert sich in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München für Honig- und Wildbienen. © Wikipedia, Pixelio, Deutschland summt!

Das UN-Dekade-Projekt "Deutschland summt!" engagiert sich in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München für Honig- und Wildbienen. © Wikipedia, Pixelio, Deutschland summt!

Das Poster "Alles im Fluss" zeigt Wissenswertes und Überraschendes rund ums Wasser in Deutschland. Auf der Rückseite gibt es weitere Informationen, Karten und Grafiken zur Wasserverfügbarkeit, zur Grundwasserbelastung, zum Klimawandel und zu virtuellem

Das Poster "Alles im Fluss" zeigt Wissenswertes und Überraschendes rund ums Wasser in Deutschland. Auf der Rückseite gibt es weitere Informationen, Karten und Grafiken zur Wasserverfügbarkeit, zur Grundwasserbelastung, zum Klimawandel und zu virtuellem Wasser. © Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH

Schokolade kann sogar förderlich für die Artenvielfalt sein, zumindest in dem UN-Dekade-Projekt "Artenreiche Feldflur in Münster - Artenvielfalt hat ihren Preis". © NABU-Naturschutzstation Münsterland

Schokolade kann sogar förderlich für die Artenvielfalt sein, zumindest in dem UN-Dekade-Projekt "Artenreiche Feldflur in Münster - Artenvielfalt hat ihren Preis". © NABU-Naturschutzstation Münsterland

Nostoc commune © Gerd Guenther, Düsseldorf

Nostoc commune © Gerd Guenther, Düsseldorf

"Teichpflaume" Nostoc pruniforme. Diese Art bildet eine gallertartige Hülle zum Schutz vor wechselnden Umwelteinflüssen. Die Schleimkapseln enthalten mehrere Nostoc-Fäden, können mehrere Zentimeter groß werden und sind mit dem bloßen Auge zu erkenne

"Teichpflaume" Nostoc pruniforme. Diese Art bildet eine gallertartige Hülle zum Schutz vor wechselnden Umwelteinflüssen. Die Schleimkapseln enthalten mehrere Nostoc-Fäden, können mehrere Zentimeter groß werden und sind mit dem bloßen Auge zu erkennen. © Christian Fischer

Durch den Kauf regionaler Produkte schützen Sie Umwelt und Klima. Auch die Artenvielfalt kann profitieren, wenn Sie beispielsweise die Nutzung alter Obstbaumsorten unterstützen. © Faba-Naturprojekt

Durch den Kauf regionaler Produkte schützen Sie Umwelt und Klima. Auch die Artenvielfalt kann profitieren, wenn Sie beispielsweise die Nutzung alter Obstbaumsorten unterstützen. © Faba-Naturprojekt

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld