Vielfalt News Nr. 109 | 04. November 2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

noch fliegt die eine oder andere verwirrte Wespe herum; manchmal sitzt eine Wildbiene erschöpft in der Sonne. Und die Motten suchen Einlass an hell erleuchteten Fenstern. Die Zeit zahlreicher Insekten geht langsam zu Ende; es wird ihnen zu kalt und von vielen Völkern bleiben derzeit nur die befruchteten Jungköniginnen übrig. Grund genug für uns, dieser vielbeinigen Vielfalt diesen Newsletter zu widmen.

 

Hier finden Sie faszinierende neue Erkenntnisse über fleißige Helfer wie Wildbienen, Hummeln, Motten und Co. Denn so wichtig sie für uns sind, so wenig wissen wir über viele ihrer Verhaltensweisen.

 

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre.

 

Ihr UN-Dekade-Team

Aktuelle Themen

Lohnt sich der Blütenbesuch? Effizienztricks von Hummeln und Motten

Vibration und Duft sind zwei Signale, die Bestäuberinsekten verraten, ob in dieser Blüte Nektar zu holen ist.

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Clever: Hummeln und Motten nutzen Naturapotheke

Einige Insekten nehmen – bewusst oder beim Pollensammeln – pflanzliche Stoffe auf, die wie Medizin wirken. Sie bekämpfen damit zum Beispiel Parasiten oder stärken ihr Immunsystem.

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Von wegen Hummeln können eigentlich nicht fliegen!

Es hält sich das Gerücht, dass Hummeln physikalisch betrachtet nicht fliegen können, es aber trotzdem tun, weil sie von ihrem „Unvermögen“ nichts wissen. Strömungsforscher schauen sich den stabilen Hummelflug nun genauer an – als Inspiration für unbemannte Miniaturflugobjekte.

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Überraschender Besuch: neue Insektenarten entdeckt

Gute Meldungen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen: In Oldenburg wurde erstmals ein Spezialisten-Nachtfalter nachgewiesen und im Projekt „Summendes Rheinland“ die Zweizellige Sandbiene entdeckt, die bisher in diesem Bundesland noch nicht gesichtet worden war.

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Blumenfavoriten: Diese 4 Pflanzen sind bei Bestäubern besonders beliebt

Rainfarn-Phazelie, Färberkamille, Weißer Gänsefuß und Gemeine Schafgarbe – so heißen die vier Pflanzen, die von besonders vielen Wildbienen- und Schwebfliegenarten angeflogen werden. Sie könnten Schlüsselpflanzen in Samenmischungen für Agrar-Umweltprogramme sein.

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Neue UN-Dekade Projekte

Die neuen UN-Dekade-Projekte auf einen Blick

Folgende UN-Dekade-Projekte wurden seit dem letzten Newsletter ausgezeichnet:

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Termine und Publikationen

Warum ausgerechnet Insekten? Neues von UN-Dekade-Blogger Gerrit Öhm

UN-Dekade-Blogger Gerrit beschäftigt sich in seinem Studium intensiv mit Insekten, u. a. Wildbienen.

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StrÖff – Mehr Biologische Vielfalt auf Bundesflächen

Das Bundesumweltministerium hat eine "Strategie zur vorbildlichen Berücksichtigung von Biodiversitätsbelangen für alle Flächen des Bundes (StrÖff)" veröffentlicht. Sie soll die Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) vorantreiben und ist ein Vorbild für Länder und Kommunen.

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Noch anmelden: Tagung „(K)Ein Platz für wilde Tiere? Wolf & Co“

Die Evangelische Akademie Loccum lädt vom 18. bis 20. November 2016 zu einer Tagung ein, die sich mit dem Zusammenleben von Wildtieren und Menschen beschäftigt.

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Jetzt mitmachen: Ideenwettbewerb #weilwirweiterdenken

Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen lädt Jugendliche und junge Erwachsene des Bundeslandes zum Ideenwettbewerb #weilwirweiterdenken ein. Gesucht werden kreative Ideen rund um nachhaltigen und fairen Konsum.

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„Leinen los!“ – Aktuelle Ausgabe von „forscher“ verfügbar

In der Titelstory der aktuellen Ausgabe von „forscher – Das Magazin für Neugierige“ geht es um Plastik im Meer. Das Heft gibt Handlungsempfehlungen und berichtet von einer Forschungsstation in der Arktis.

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Wander-Erlebnis-App mit Bezug zur biologischen Vielfalt

Eine App lädt nun ein, spannende Wandertouren zu erleben, selbst hochzuladen und Biodiversitäts-Hotspots zu erkunden. Sie gehört zu den Maßnahmen des UN-Dekade-Projekts „Schulwandern – Draußen erleben, Vielfalt entdecken. Menschen bewegen“.

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Wussten Sie schon, ...

... dass Straßenlaternen ein Grund für den Rückgang der Motten sein können?

Straßenlaternen wirken in der Nachtlandschaft wie Barrieren für Insekten. Das Licht zieht Falter aus einem Radius von 23 m um die Lichtquelle magisch an. Die Tiere verlieren aber bei ihrem ergebnislosen Umkreisen der Laternen Zeit und Energie, die sie für Fortpflanzung und Futtersuche benötigen.

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