Vielfalt News Nr. 104 | 20. Juni 2016

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 

welche Faktoren beeinflussen die biologische Vielfalt in Ökosystemen auf welche Weise? Das ist der grüne Faden, der sich durch die Themen dieses Newsletters zieht. Dabei geht es u. a. um die Auswirkungen des Klimawandels auf Lebensräume. Wir freuen uns außerdem über die Ernennung des neuen UN-Dekade-Jugendbotschafters Marvin Manzenberger! Ihn stellen wir Ihnen gleich zu Beginn des Newsletters vor.

 

Eine kurzweilige Lektüre wünscht

 

Ihr UN-Dekade-Team

 

 

Aktuelle Themen

Bundesumweltministerium beruft neuen UN-Dekade-Jugendbotschafter

Marvin Manzenberger ist neuer Jugendbotschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt! Die Ernennungsurkunde überreichte ihm UN-Dekade-Jurymitglied Dr. Christiane Paulus vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Festakts zum 25-jährigen Jubiläum von EUROPARC Deutschland.

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Meeresspiegel und Klima beeinflussen die biologische Vielfalt

Historische Faktoren sollen in der Forschung zur biologischen Vielfalt stärker berücksichtigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Uni Göttingen. Denn Eiszeiten beeinflussen bis heute die Eigenschaften von Lebensgemeinschaften.

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Blauer Planet ergrünt

Aus einer Studie mit Satellitendaten aus den Jahren 1982 bis 2009 zogen Forscher die Erkenntnis, dass die Pflanzenwelt deutlich üppiger geworden ist. Zurückzuführen ist dies zu ca. 70 % auf den Anstieg der CO2-Werte. Die Zunahme wirkt wie Pflanzendünger. Auch in Europa ist diese Entwicklung zu bemer

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Klimawandel als Katalysator der Evolution

Forschern ist es erstmals gelungen, die „Evolutionäre Geschwindigkeitshypothese“ zu belegen. Sie ist ein Erklärungsansatz dafür, dass mit dem Temperaturanstieg auch die Artenvielfalt von den Polen bis zum Äquator kontinuierlich zunimmt. Demzufolge beschleunigt der Klimawandel voraussichtlich die Evo

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Klimawandel bisher für die Brut von Zugvögeln eher von Nachteil

Wärmere Temperaturen lassen Zugvögel wie Rauchschwalben eher aus ihren Winterquartieren zurückkehren. Sie brüten früher, finden aber oft für ihren Nachwuchs nicht genügend Insekten, wenn es noch mal kälter wird. Dadurch erreichen immer weniger Jungvögel das Erwachsenenalter.

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Wolf, Braunbär und Co. – Nützling statt Schädling auch in Kulturlandschaften

Offenbar erfüllen sogenannte Spitzenprädatoren wie Wölfe auch in menschlich geprägten Landschaften eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Wildtierbeständen – wenn man sie lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Einfluss des Menschen auf die natürlichen Räuber-Beute-Beziehungen.

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Bundesumweltministerium unterstützt den Schutz der Biodiversität in den Weltmeeren

Die Global Ocean Biodiversity Initiative (GOBI) hat das Ziel, ökologisch bedeutsame Meeresgebiete zu schützen. Das Bundesumweltministerium (BMUB) unterstützt GOBI dabei mit Fördermitteln aus der Internationalen Klimaschutzinitiative.

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Neue UN-Dekade Projekte

Die neuen UN-Dekade-Projekte auf einen Blick

Biodiversität auf kirchlichen Friedhöfen: Das Projekt vom Haus kirchlicher Dienste will Friedhöfe systematisch ökologisch aufwerten und die biologische Vielfalt steigern. Der innovative Ansatz integriert die ökologische Umgestaltung von Friedhöfen in ein umfassendes Umwelt-Managementsystem und berüc

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Termine und Publikationen

Klicktipp: Kurzfilm „Vom Wert der Natur“ von Naturkapital Deutschland

Der liebevoll gestaltete Film von Naturkapital Deutschland erklärt anschaulich, wie wertvoll Natur ist. Und gibt einige Beispiele dafür, was sie alles leistet. Direkt zum Film. 

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Neue Broschüre: Wandern – Bewegung, die gut tut

Rund um das Thema Wandern dreht sich die neue Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Broschüre will als Teil des BZgA-Programms „Älter werden in Balance“ v. a. ältere Menschen motivieren, sich öfter draußen zu bewegen.

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Wussten Sie schon, ...

... dass die Biomasse aller Ameisen und Menschen auf der Erde etwa gleich groß ist?

Entsprechend hoch ist auch der Einfluss auf Ökosysteme – vor allem in tropischen Regenwäldern. Hier können auf einem Hektar mehr als 100 verschiedene Ameisenarten vorkommen. Sind tagsüber und nachts unterschiedliche Arten aktiv, stabilisiert dies das Ökosystem.

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