UN-Dekade Biologische Vielfalt zeichnet „Soziale Stadtimkerei“ aus

Mainzer Projekt zum Bienenschutz für Menschen mit und ohne Behinderung wird gewürdigt

Nieder-Olm, 31. Januar 2019 – Mit der „Sozialen Stadtimkerei“ ist in Mainz ein Begegnungsort für Menschen mit und ohne Behinderung entstanden. Einmal wöchentlich trifft sich die 15-köpfige Gruppe aus Naturinteressierten, um Imker bei der Kontrolle von Bienenvölkern, der Entdeckelung der Waben und der Honiggewinnung zu unterstützen. So werden die Teilnehmenden für imkerliche Aufgaben qualifiziert und tragen zum Erhalt von Bienen bei. Im Rahmen des Neujahrempfangs des Trägers gpe Mainz gGmbH wird die „Soziale Stadtimkerei“ als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Verleihung übernimmt Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Teilnehmenden des Projekts begleiten in der „Sozialen Stadtimkerei“ ein komplettes Bienenjahr und tragen ihre Erfahrungen anschließend künstlerisch zusammen. Die Ergebnisse werden regelmäßig in kleinen Ausstellungen präsentiert. Neben Einblicken in den Imkerberuf bietet das Projekt auch Umweltbildungskurse für Kinder und Jugendliche. Diese thematisieren insbesondere die Rolle der Wildbienen für unsere Ökosysteme. Die Fachjury der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat sich für eine Auszeichnung entschieden, da das Projekt für Menschen mit und ohne Einschränkungen Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeiten in der städtischen Natur schafft. Gleichzeitig stärkt es in der Gesellschaft das Bewusstsein für die Bedeutung bestäubender Insekten.

Weitere Informationen

zur Projektbeschreibung

Projektträger

WO WACHS UND HONIG FLIESSEN – Soziale Stadtimkerei
gpe Mainz gGmbH
Mombacher Straße 78
55122 Mainz

Bienen auf dem Dach des Mainzer Staatstheaters | Foto: J. Bucher

Bienen auf dem Dach des Mainzer Staatstheaters | Foto: J. Bucher

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