Renaturierungsprojekt auf dem Brocken erhält Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Prof. Claudia Dalbert, Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt, würdigt das Engagement des Nationalparks Harz.

Wernigerode, 24. November 2020 – Auf dem ehemaligen Militärgelände „Brockenkuppe“ setzt der Nationalpark Harz seit 1990 kontinuierlich Renaturierungs- und Landschaftspflegemaßnahmen um. So soll das Brocken-Areal zur ursprünglichen hochalpinen Vegetation zurückgeführt werden. Heute findet man auf der fünf Hektar großen Fläche eine Vielzahl seltener Arten. Ein Teil der Kuppe wurde zu einem botanischen Garten für hochalpine Pflanzen gestaltet, der auch vor der militärischen Nutzung der Fläche dort angesiedelt war. Der Garten bietet den Besucher/innen die Möglichkeit, die biologische Vielfalt in der einzigartigen Umgebung zu erleben. Etwa 750.000 Personen im Jahr besuchen den Brocken und den botanischen Garten mit seiner biologischen Vielfalt. Darüber hinaus wurden auch Forschungsareale angelegt, die von den Universitäten in Halle und Göttingen genutzt werden.

 

Das Projekt „Brockenrenaturierung“ des Nationalparks Harz setzt sich in vorbildlicher Weise für die naturnahe Entwicklung des ehemaligen Militärstandorts „Brockenkuppe“ ein und sensibilisiert die Gesellschaft mit seiner Öffentlichkeitsarbeit für den Erhalt der Biodiversität. Aus diesem Grund hat sich die Fachjury der UN-Dekade Biologische Vielfalt für eine Auszeichnung entschieden. Die Verleihung findet digital statt. Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, würdigt das Projekt als Laudatorin.

Zur Projektbeschreibung

Projektträger

Nationalpark Harz
Lindenallee 35
38855 Wernigerode 

www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/brockengarten/

Harzer Höhenvieh auf dem Brocken. | © Projektträger

Harzer Höhenvieh auf dem Brocken. | © Projektträger

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