Projekt F.R.A.N.Z. soll Artenvielfalt in intensiver Landwirtschaft fördern

Der Deutsche Bauernverband hat mit der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz ein Projekt zum Artenschutz in intensiver Landwirtschaft ins Leben gerufen. Unter dem Namen F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) setzen Modellbetriebe künftig Naturschutzmaßnahmen um.

Die zehn vernetzten Modellbetriebe sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Landwirtschaft und Naturschutz entwickelten die praxistauglichen und wirtschaftlich tragfähigen Maßnahmen gemeinsam. Sie umfassen u. a. Blüh- und Brachstreifen und -flächen, Feldlerchenfenster und Kiebitzinseln sowie Altgrasstreifen und Extensivgrünland.

Drei Institutionen begleiten das Projekt mit ökologischer Forschung: das Thünen-Institut für Biodiversität, die Universität Göttingen und das Michael-Otto-Institut im NABU. Sie untersuchen die Entwicklung der Bestände verschiedener Tier- und Pflanzenarten (u. a. Wildbienen, Feldhasen und Amphibien), die Auswirkungen auf die Bestäubung und die bodenbiologische Aktivität.

 

Ziel von F.R.A.N.Z. ist, belastbare wissenschaftliche Ergebnisse zu erzielen, die auf andere landwirtschaftliche Betriebe übertragen werden und die politischen Rahmenbedingungen beeinflussen können. Die Bundesministerien für Umwelt und Ernährung fördern das Projekt.

 

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Im Projekt F.R.A.N.Z. arbeiten Landwirtschaft und Naturschutz für mehr Biodiversität zusammen. | © Projektträger

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