Palmöl oder kein Palmöl? Das ist hier die Frage!

Palmöl steht immer wieder in der Kritik, da für den Anbau der Ölpalmen vielerorts Regenwald gerodet wird. Dadurch schwindet für viele Arten der Lebensraum. Eine Studie im Auftrag des WWF ergab nun, dass ein Palmölboykott den Verlust an biologischer Vielfalt sogar verschlimmern könnte.

Ölalternativen (Sonnenblume, Soja oder Kokos) sind längst nicht so ergiebig wie die viel kritisierte Ölpalme. Weitaus sinnvoller als der Boykott sind daher laut der Studie der umwelt- und sozialverträgliche Anbau auf der einen und die Bedarfssenkung auf der anderen Seite. Denn derzeit wird das Pflanzenöl u.a. in Biokraftstoff, Fertiggerichten, Kosmetik, Süßwaren und Viehfutter verwendet. Der hohe Bedarf an Palmöl bedroht u. a. die Lebensräume zahlreicher Vögel und unserer nächsten Verwandten: Menschenaffen wie Orang Utans, Gorillas, Schimpansen und Bonobos.

 

Zusammenfassung und Download der Studie „Auf der Ölspur“ beim WWF. Artikel mit zahlreichen interessanten Links bei Spiegel Online. 

Palmöl-Früchte sind – bei aller Kritik – deutlich ergiebiger als andere Ölpflanzen. ©Alain Composte / WWF

Aktuelles, Projekte und Termine in unserem Newsletter
*Pflichtfeld