Naturparkverband erhält Auszeichnung für soziale Integration durch Naturerlebnisse

UN-Dekade Biologische Vielfalt würdigt VDN-Projekt „Natur erleben verbindet“. Die Auszeichnung überreicht Thomas Graner, Vizepräsident des Bundesamts für Naturschutz, im Rahmen einer Landschaftspflegeaktion im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Bonn, 6. Oktober 2018 – Gemeinsame Erlebnisse in der Natur haben oft eine verbindende Wirkung und können zur sozialen Integration beitragen. Die Angebote in Deutschlands Naturparks sind vielfältig, erreichen aber häufig sozial benachteiligten Schichten sowie Personen mit Migrationshintergrund oder geflüchtete Menschen nicht. Das möchte der Verband Deutscher Naturparke e.V. (VDN) mit seinem Projekt „Natur erleben verbindet“ ändern und wird dafür von der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet.

Seit Mai dieses Jahres werden in den Naturparken bundesweit entsprechende Angebote durchgeführt. Naturerlebnis- und Mitmachaktionen stehen im Mittelpunkt. Gemeinsam unternehmen die Teilnehmer Waldexkursionen, machen Paddel-Touren oder Landschaftspflegeaktionen, die auch für den Erhalt der Biodiversität sensibilisieren. Der VDN hat einen Leitfaden mit Praxisbeispielen entwickelt, der den Naturparken Impulse für die entsprechender Angeboten gibt, und regionale Workshops durchgeführt.

Über die UN-Dekade Biologische Vielfalt

Mit der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 ruft die Staatengemeinschaft die Weltöffentlichkeit auf, sich stärker für die biologische Vielfalt einzusetzen. Sie will die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben und Wirtschaften bewusster machen und persönliches Handeln zum Schutz und Erhalt der Vielfalt der Arten, Lebensräume und Gene anstoßen. Hintergrund ist ein kontinuierlicher Rückgang an Biodiversität in fast allen Ländern der Erde.
In Deutschland werden im Rahmen der UN-Dekade Projekte und Beiträge ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung, nachhaltige Nutzung und Vermittlung der biologischen Vielfalt einsetzen. Zusätzlich zum regulären Wettbewerb zeichnet die UN-Dekade seit 2017 im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ auch vorbildliche Projekte aus, die das soziale Miteinander fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.
Bewerben können sich Einzelpersonen oder -initiativen, institutionelle Projektträger wie Verbände, Stiftungen und Unternehmen sowie staatliche und nicht-staatliche Organisationen. Die Bewerbung erfolgt über die Webseite der UN-Dekade. Über die Auszeichnung entscheidet eine Fachjury.

Weitere Informationen:

zur Projektbeschreibung

 

Projektträger

Verband Deutscher Naturparke e.V.
Holbeinstraße 12
53175 Bonn

Ansprechpartnerin

Eda Sayan
Tel.: 0228 92128625
eda.sayan@naturparke.de
http://naturparke.de/natur-erleben-verbindet

 

Paddeltour auf der Unstrut.| Foto: Matthias Henniger, Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e.V.

Paddeltour auf der Unstrut.| Foto: Matthias Henniger, Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e.V.

Gruppenfoto mit TeilnehmerInnen nach der Übergabe der Auszeichnung. Auf dem Foto sind zu sehen (von li. nach rechts): Landrat a.D. Friedel Heuwinkel, Präsident Verband Deutscher Naturparke e.V., Christoph Hester, Regionalmanager Naturpark Sauerland Rothaargebirge, Eda Sayan, Projektverantwortliche Verband Deutscher Naturparke e.V., Bernd Fuhrmann, erster Vorsitzender Naturpark Sauerland Rothaargebirge, Thomas Graner, Vize-Präsident Bundesamt für Naturschutz, Benedikt Wrede, wissenschaftlicher Mitarbeiter Biologische Station Hochsauerlandkreis. Foto: Volker Prutti

Gruppenfoto mit TeilnehmerInnen nach der Übergabe der Auszeichnung. Auf dem Foto sind zu sehen (von li. nach rechts): Landrat a.D. Friedel Heuwinkel, Präsident Verband Deutscher Naturparke e.V., Christoph Hester, Regionalmanager Naturpark Sauerland Rothaargebirge, Eda Sayan, Projektverantwortliche Verband Deutscher Naturparke e.V., Bernd Fuhrmann, erster Vorsitzender Naturpark Sauerland Rothaargebirge, Thomas Graner, Vize-Präsident Bundesamt für Naturschutz, Benedikt Wrede, wissenschaftlicher Mitarbeiter Biologische Station Hochsauerlandkreis. Foto: Volker Prutti

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