„Natürlich Hamburg!“ wird offizielles Projekt der UN-Dekade

GPS-gestützte Routen helfen, vielfältige Naturlandschaften zu erkunden. UN-Dekade-Jurorin Claudia Sewig überreicht Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan die Auszeichnung im Rahmen der Naturgespräche der Behörde für Umwelt und Energie.

Hamburg, 20. September 2018 – Die Hamburger Behörde für Umwelt und Energie hat die kostenlose Smartphone-App „Natürlich Hamburg!“ entwickeln lassen. Sie bietet Fußgängern und Radfahrern GPS-Routen durch die Naturschutzgebiete rund um Hamburg. Mit der App werden Bewohner und Besucher durch die schönsten Naturlandschaften geführt. An verschiedenen Stationen entlang der Routen stehen Audioinformationen und Bilder für Kinder und Erwachsene zur Verfügung. Die Jury der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat „Natürlich Hamburg!“ ausgewählt, da das Projekt einen wertvollen Beitrag leistet, Menschen für die Naturvielfalt in ihrer Umgebung und die biologische Vielfalt aufmerksam zu machen.

Bislang sind Routen durch die Naturschutzgebiete Boberger Niederung, Duvenstedter Brook und Wohldorfer Wald in der App integriert. An den Stationen erwarten die Nutzer Informationen zu Lebensräumen wie Heide, Moor, Wald und Gewässer. Außerdem erfahren sie hier, welche Pflanzen und Tier vorkommen und wie die Biotope vom Menschen genutzt werden. Insbesondere Kinder bekommen einiges geboten: Durch das Beantworten von Rätselfragen auf einer der Routen erhalten sie einen Lösungscode, mit dem sich eine Schatztruhe mit kleinen Überraschungspreisen im Naturschutzzentrum „BrookHus“ öffnen lässt.

Die App kann auf Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS installiert werden. QR-Codes, die zur App führen, sind an verschiedenen Standorten in den Hamburger Naturschutzgebieten angebracht. Die App soll um weitere Routen durch Hamburger Naturschutzgebiete ergänzt werden.

Weitere Informationen:

zur Projektbeschreibung

Projektträger

Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Ansprechpartner

Sarah Zwerger
www.hamburg.de/naturschutz/

Die Routen durch das NSG Boberger Niederung auf einen Blick.| Foto: DigiKultur

Die Routen durch das NSG Boberger Niederung auf einen Blick.| Foto: DigiKultur

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