Höhere Erträge durch Wildpflanzen

Eine aktuelle Studie bestätigt, dass Wildpflanzen in Ackernähe nicht nur die Biodiversität, sondern auch den Ertrag der benachbarten Felder steigern. Letzteres hängt mit der geringeren Schädlingsdichte in Feldern mit benachbarten Wildpflanzen zusammen.

Untersuchungsgegenstand waren insgesamt 20 Weizenfelder. An der Hälfte der Flächen hatten Landwirte die Ränder oder angrenzende Brachflächen mit einheimischen Wildpflanzen wie Wilde Möhre, Wiesen-Margerite und Co bepflanzt. In diesen Feldern fanden sich weniger Schädlinge als in denen ohne Blühstreifen oder Buntbrache. Man vermutet, dass der vielfältige Lebensraum die Anzahl an Fressfeinden der Schädlinge erhöht. Anschließende Studien hierzu bestätigten diese Vermutung. Zudem war der Ertrag auf den Feldern mit Wildpflanzen als Nachbarn um bis zu 10 % höher.

Ganze Meldung bei der Gesellschaft für Ökologie e.V. lesen.

Angesäte Wildpflanzen zwischen Weizenäckern im Schweizer Mittelland | ©M. Tschumi / Agroscope, Zürich

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