Claudia Dalbert, Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, würdigt Renaturierungsprojekt im Seelschen Bruch

Extensive Beweidung sorgt auf 80 Hektar Feuchtwiesen für vielfältige Lebensräume. Agrargenossenschaft erhält die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

Uhrsleben, 19. Oktober 2020 – Rund 250 Hektar Fläche des Seelschen Bruch zwischen Magdeburg und Helmstadt, die für die Agrarnutzung entwässert worden waren, werden heute wieder schrittweise zu Feuchtwiesen mit artenreicher Flora und Fauna entwickelt. Durch eine extensive Beweidung von 80 Hektar mit Wasserbüffeln und der ursprünglichen Kleinpferderasse Exmoor-Ponys werden konkurrenzstarke Pflanzenarten zurückgedrängt und die Vielfalt der Lebensräume gefördert.

 

Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, überreicht der Agrargenossenschaft Emden heute auf dem Projektgelände bei Uhrsleben die Urkunde und den Vielfaltsbaum der UN-Dekade Biologische Vielfalt.

 

Eine Dokumentation der Vegetationsentwicklung begleitet das Projekt. Entfallende Kosten für Pflegemaßnahmen wurden in eine schützende Bezäunung des Gebiets investiert. Weitere Maßnahmen wie ein Besucherkonzept und ein Libellen-Monitoring sind geplant. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde des Bördekreises, der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, dem Unterhaltungsverband Aller und dem Bundesforstbetrieb Mittelelbe.

Zur Projektbeschreibung

Projektträger

Agrargenossenschaft Emden e.G.
Altenhäuser Str. 28
39343 Emden

Ansprechpartner

Herr Michael Daul
Tel.: 0171 7442871
Mail: agrargen.emden-eg(at)t-online.de

Portrait einer Wasserbüffelkuh | © Klaus-Peter Hurtig

Portrait einer Wasserbüffelkuh | © Klaus-Peter Hurtig

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