Wussten Sie schon, …?

Kann sich bei der Jagd ganz auf seine Barthaare verlassen: Der Seehund. | © Hans Peter Dehn/pixelio.de

Wussten Sie schon, dass Seehunde selbst gut getarnte Plattfische finden können?

Bei der Jagd sind Seehunde gewiefter als bisher angenommen. Denn sie nutzen die Atemströmungen ihrer Beutefische, um diese unter Wasser ausfindig zu machen. Das fanden Forscher der Universität Rostock kürzlich heraus.

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Nicht dumm: Hühner sind sehr viel schlauer als man es ihnen landläufig zutraut. © Farm Sanctuary

Wussten Sie schon, dass Hühner gar nicht so dumm sind wie alle sagen?

Studien belegen, dass das sprichwörtlich dumme Huhn intelligenter ist, als viele denken. Hühner kommunizieren auf komplexe Art und Weise, sind gut in Mathe und können zukünftige Ereignisse einschätzen. Sie sind sich außerdem über soziale Positionen bewusst und haben Charakter.

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...dass Geistesblitze oft richtiger sind als analytische Problemlösungen?

Viele große Denker sollen ihre bahnbrechenden Ideen im Schlaf oder als Geistesblitze gehabt haben. Solche plötzlichen Eingebungen aus dem Nichts hat jeder schon einmal erlebt. Jetzt haben Forscher der Northwestern University in Philadelphia untersucht, wie zuverlässig solche Geistesblitze sind.

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...dass Insektenaugen Vorbild für Minikameras sind?

Die Facettenaugen von Insekten sind Vorbild für eine neue Minikamera, die Forscher des Fraunhofer Instituts entwickelt haben. Die neue Linsentechnologie besteht aus vielen kleinen Einzellinsen, ist nur 2 Millimeter dick und macht Aufnahmen mit einer Auflösung von mehreren Megapixeln.

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...dass Seetang unser Salz in der Suppe ersetzen kann?

Salz ist lebenswichtig. Ungesalzene Lebensmittel scheinen geschmacklos und fad. Nimmt der Mensch jedoch zu viel Salz auf, schadet das dem Körper. Aromaforscher des Fraunhofer-Instituts haben entdeckt, dass Seetang ein guter Salzersatz ist. Er schmeckt von Natur aus salzig, enthält aber kaum welches.

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...dass Hotspots der Artenvielfalt auch sonst besonders vielfaltig sind?

Der Kaukasus ist Europas biodiverseste Region. Zugleich ist hier auch die Sprachenvielfalt besonders groß. Genauso sieht es bspw. in Papua-Neuguinea aus. Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen Biodiversität und kultureller Vielfalt.

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...dass Bäume nachts buchstäblich in den Schlaf sinken?

Blumen schließen abends ihre Blüten, manch andere Pflanze verändert nachts die Stellung der Blätter. Schon der Naturforscher Carl von Linné beobachtete, dass Pflanzen sogar im dunklen Keller diesem Tag-Nacht-Rhythmus folgen. Jetzt haben Forscher das Schlafverhalten von Birken beobachtet.

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...dass Schimpansen rätselhafte Traditionen haben?

Schimpansen verwenden Werkzeuge – Techniken, die nicht instinktiv sind, sondern erlernt werden. Diese Traditionen werden über Generationen weitergegeben, deswegen hat jede Population ihre eigenen Verhaltensweisen. In Westafrika rätseln Forscher jetzt, warum Schimpansen Steine gegen Bäume werfen.

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...dass der Duft reifer Früchte ihrer Fortpflanzung dient?

Um sich über möglichst große Gebiete auszubreiten, sind Pflanzen auf Tiere angewiesen, die ihre Früchte fressen und die Samen über ihren Kot verbreiten. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Geruch einiger Früchte ihren Reifegrad anzeigt und dadurch Tiere anlockt.

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